Home, sweet home

So, ich wäre dann wieder da. Mal wieder. Und bevor ich unter die Dusche gehe und den Staub der Straße respektive den Kerosinduft des Flughafens abdusche, wollte ich kurz vermelden, dass das Wetter besser geworden ist in Spanien. Es hat zwar immer noch nichts mit dem zu tun, was sonst um diese Zeit dort für Temperaturen und Wetter herrschen, aber immerhin - wir konnten bis halb elf draußen sitzen, auf einen beleuchteten Pool schauen und guten Wein genießen. Es sind die kleinen Dinge, für die man dankbar sein muss.

Morgen oder übermorgen werd ich von meinen neuerlichen Abenteuern berichten - für heute muß ein Zitat von Kind Nummer Eins reichen - bevor ich mir das Wasser über meine geplagten Schultern laufen lasse.

Wir fuhren zum Strand, Tochter hatte einen Rpck mit stark eingearbeiteten, kleinen Falten an und - wie ich später herausfand - in der Eile des Aufbruchs leider die Unterhose vergessen. Als wir aus dem Auto stiegen, wackelte sie mit dem Hintern und meinte sehr jämmerlich:

“Mama, mir tun meine Poposcheiben so weh!”

Veröffentlicht in: on Mai 14, 2008 at 7:10 Kommentare (0)
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Buenos Dias

   

 

Erinnert sich noch wer an mein Posting, in dem ich geschrieben habe, an dem Tag an dem ich nach Spanien fliege, wird in Deutschland Sonne und 25 Grad herrschen?

 

Ist so gekommen.

 

Und für die Schadenfreudigen - an der Costa Blanca regnet es Dauerregen. Den ganzen Tag schon. Was sich nicht gut auf meinen Geldbeutel auswirkt, denn Murcia hat ein neues, extrem tolles Einkaufszentrum.

 

Und die beiden Grazien, mit denen wir hier sind, freuen sich über einen Tag im Bett mit KiKa, Chips und Schicke-Damen-Getränk.

 

So, und jetzt muß ich mal sehen, ob mein neuer 2GB Stick funktioniert, da es in unserer Anlage seit neuestem zwar eine Möglichkeit gibt mit dem kneipeneigenen Laptop ins Netz zu gehen, aber leider WIFI noch nicht durchgedrungen ist.

Nun ja.

 

So, dann werde ich jetzt den Kamin im Haus anschmeißen, die Kinder mit Pfannkuchen versorgen und danach frische Scampis mit Weißwein genießen werde. Wer braucht schon Bratwurst vom Grill.

 

P.S.: Auch dort gibt es kein Internet - das Kabel scheint irgendwie die Regen nicht abzukönnen. Aber wenn man mit dem Sicherheitschef der Anlage schon gesoffen hat gut auskommt, dann darf man auch ins Allerheiligstes - und da steht ein Computer mit WLAN.

Veröffentlicht in: on Mai 9, 2008 at 12:33 Kommentare (0)
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Der Reisen kein Ende

Eigentlich wollte ich ja heute von meiner Odyssee Regensburg - Berlin berichten. Nur leider bin ich mit Kind Nummer Eins ab morgen früh schon wieder weg. Grobe Richtung Murcia, Spanien, derweil sich der Autor mit Kind Nummer Zwei eine Männerwoche gönnen wird. Fußball, Bier und Weiber - oder so. Da aber bis zur frühen Heimkunft des Autors eine Nachbarin das Kind hütet, will die Bude hier noch aufgeräumt werden, nicht, daß die Gute das Kind vor lauter rumliegendem Zeug nicht findet. Daher ist gerade eher Hauskatzenwäsche denn Erlebnisberichte schreiben angesagt.

Aber ich liefere nach, denn ab morgen werde ich am Pool unter einer Palme liegen, Cocktails schlürfen und sinnige Einträge schreiben, die ich dann am nächsten Tag aus dem nächsten Internet-Café posten werde.

Ach, das Leben kann einen schon sehr beuteln.

Veröffentlicht in: on Mai 6, 2008 at 6:41 Kommentare (0)

Dieser Weg wird kein leichter sein

Und auch kein kurzer.

Ich habe heute von Regensburg nach Berlin (das sind 500km) knapp 11 Stunden gebraucht. Mit zwei kleinen Kindern. Und wir sind nicht mit dem Auto gefahren (jedenfalls nicht die höchste Kilometeranzahl) sondern sind geflogen. Well, sort of.

Aber davon erzähle ich morgen. Wollte mich nur kurz mal melden, bevor ich hier komatös ins Bett falle. Bis dann.

Veröffentlicht in: on Mai 5, 2008 at 9:47 Kommentare (0)
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Geht doch!

Man muß sich nur beschweren. Nachdem ich mich nämlich über die Wickelwüste McDonalds ausgelassen hatte, ging tags drauf eine sehr nette Mail von dem Gatten einer Franchisenehmerin ein, in der er sich schon mal entschudligte und ankündigte, der Konzernzentrale meinen Eintrag weitergeleitet zu haben. Kurz drauf kam eine Mail von “oben” mit dem Hinweis, man ginge dem nach.

Tja, und kurz vor dem Feiertag bekam ich dann einen Brief mit diversen Gutscheinen (die in dieser Familie wohl maximal 1 Woche halten werden) und der Ansage, es würde nicht nur über Lösungen nachgedacht, sondern man habe in diesem speziellen Restaurant auch eine gefunden. Im übrigen nehme man das Problem ernst und die Planungsabteilung wäre infomiert, damit auf die angesprochenen Probleme in Zukunft eingegangen werden kann.

Nun glaube ich nicht, daß es aufgrund meines Artikels umwälzende Veränderungen geben wird. Aber: In zumindest einem Restaurant wurden Veränderungen angestoßen. Und - es wurde reagiert, und zwar konstruktiv und nicht nur mit einem Blablatutunsleidgehtabernichtanderswaswollensieüberhaupt-Brief.

In diesem Sinne - Mag sich auch die Ausrichtung von McDonalds etwas geändert haben, sie geben einem doch das Gefühl, ernst genommen zu werden. Das ist mehr, als man bei 80% der deutschen Firmen hat.

Veröffentlicht in: on Mai 2, 2008 at 5:55 Kommentare (0)
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Nachricht im Wäschekorb

Ich glaub, ich hab doch was richtig gemacht.

Jedenfalls hab ich das gestern in meinem Wäschekorb unter der Wäschespinne gefunden

Message in a Wäschekorb

Und ich habe weder Geburtstag noch ist Muttertag!

Veröffentlicht in: on April 28, 2008 at 7:26 Kommentare (0)
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Die Macht der Zahlen

Unsere Nächte sind gerade wieder unruhig und kurz. Kind Nummer Eins plagt wieder die Albträumeritis, das hat sie in bestimmten, nicht näher definierten Abständen immer mal wieder. Als erfahrene Mutter weiß ich, daß es keinen Sinn hat, sie in ihrem eigenen Bett zu lassen. In unserem wacht sie zwar auch auf, aber ich muß zum Beruhigen nur rüber greifen und nicht ständig raus aus dem Bett, über den Flur, beruhigen, wieder über den Flur, rein ins wieder erkaltete Bett. Und das fünf Mal die Nacht. Das ist anders schon besser. Wenn auch nicht gut.

Leider hat Kind Nummer Zwei seine nächtliche Quengelphase dieses Mal schlecht synchronisiert und heute den Autor auch kaum schlafen lassen. Und zusätzlich zu meiner Tochter, die nach so einer Nacht dann wenigstens lange schläft, stellt der Kleine neue Frühigkeitsrekorde auf. Heute war es 5:45 als ich mit ihm runterkam, was 5:30 aufwachen gleich kommt.

Das ist eine 5 vor dem Doppelpunkt. Das geht gar nicht. Alles was vor einer 6 ist, ist unmenschlich. 6:01 hört sich auch schon ganz anders an als 5:58 oder so. ich hoffe wirklich, er hat eine gute Entschuldigung wie Halsschmerzen (die Tochterkind und ich jetzt der Reihe nach hatten/haben) oder Zahnungsbeschwerden. Ansonsten muß ich noch mal einen ernsthaften Beschwerdebrief an die Entwickler schicken. Da können die Vögelein noch so niedlich zwitschern des Morgens und die Sonne kann sich noch so spektakulär ihr Licht durch die Wolken bahnen. Um diese Zeit wird geschlafen!

Noch jemand einen Kaffee intravenös?

Veröffentlicht in: on April 26, 2008 at 4:30 Kommentare (0)
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Zitat der Woche

Gestern bringe ich Kind Nummer Eins und eine Kindergartenfreundin zu den Klangflöhen, unserer hiesigen musikalischen Früherziehung (bei zwei komplett unmusikalischen Eltern muß man auf familienfremde Instiutionen zurückgreifen, um den Kindern wenigstens eine Chance zu geben). Kind Nummer Zwei sass auch mit im Wagen. Im Auto veranstalteten die drei einen Riesenradau und ich hatte eine Ansage zu machen.

“Alle Kinder mal ruhig und zuhören”

Stille, dann meinte meine Tochter

“Ich bin kein Kind, ich bin medium-sized”

Wer genau wollte noch mal, daß dieses Kind binational erzogen wird?

Veröffentlicht in: on April 24, 2008 at 4:53 Kommentare (0)
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Angegrillt ist

Heute wurde ich gefragt, ob ich schon total im Osten assimiliert sei. Diese Frage sei durchaus berechtigt, meint der Autor, der ja einer der unamerikanischten Amerikaner ist, wenn es ums BBQ geht. Alles was ordentlich auf einen Grill kommt, von Männern gejagt und getötet (wahlweise beim Metzger gekauft) und auf dem offenen Feuer gebraten wird, hat ja in Ländern wie den USA oder auch Australien - also den klassischen Auswandererländern - Tradition. Wäre ich bösartig würde ich sagen, daß es ja irgendeine Tradition geben muß - aber dann gehen mir die Ruhrpottler an den Hals.

Es ist zwar zuviel gesagt, wenn man behaupten würde, daß der Autor grillen hassen würde, aber er ist nicht so begeistert davon wie andere Mitglieder dieser Familie. Da trifft es sich natürlich eher schlecht, daß der durchschnittliche ostdeutsche Mitbürger im Dezember das letzte Mal gegen Weihnachten eine halbe Gans aufs Feuer schmeisst und spätestens im Februar wieder angrillt.

Und vorhin war es soweit, das erste Grillen im Hause S. in Z. wurde terminiert- ich habe der Tatsache geschuldet, daß ich a) aus dem Westen bin und b) es wirklich kein schöner Frühling gewesen ist. Ich habe lange gewartet, aber das Wetter ist einfach zu gut, die Sonne zu warm und der Duft von Gegrilltem von allen Seiten zu übermächtig. Deswegen wird Mittwoch abend mit Freunden angegrillt. Mit magerem Hühnchen für den Autor, schon gierig angemeldeten Würstchen für Kind Nummer Eins, fettigem knusprigem Bauch für mich und etwas von allem für Kind Nummer Zwei. Die Gäste haben dann die Wahl.

Jaja, der Mensch ist eben auch ein Produkt seiner Umgebung. Und wer bin ich, daß ich mich dem entziehen kann.

Veröffentlicht in: on April 21, 2008 at 7:52 Kommentare (0)
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Wenn sich eine Tür schließt

Die beste Schwiegermutter von allen hat mal gesagt, daß wenn etwas nicht so klappt, wie man es geplant hat, es für irgendetwas gut ist. Wie recht sie hat.

Kind Nummer Zwei schläft ja immer noch nicht alleine ein. Jedenfalls nicht zuhause. Jeder Versuch ihn dazu zu bringen wird mit Geschrei sondergleichen quittiert, was dann wiederum Kind Nummer Eins am Einschlafen mehr als hindert. Sie wird dann auch quengelig und den Rest kann sich auch der NichtKinderhaber sehr lebhaft vorstellen.

Der Autor ist da ja immer sehr geduldig, weshalb er den Kleinen meist ins Bett bringt - wenn er denn da ist. Diese Woche hat er aber Spätschicht. Also bin ich dran. Bis Anfang der Woche hat mich das irre gemacht, dieses unnütze Warten bis das Kind endlich pennt. Das macht mich ganz wahnsinnig und ist für mich einfach verlorenen Zeit, was sich wiederum auf den Kurzen überträgt, der dann erst recht nicht pennt.

Aaaaaaaaaaaber: Seit drei Tagen hat Mutter eine Methode gefunden, wie man die Einschlafzeremonie sinnvoll nutzen kann: Der iPod. Seit ich nicht mehr regelmäßig Bahn fahre, lag das Ding hier nutzlos rum und mit meinen Podcasts war ich etwa 4 Wochen hinterher. Jetzt aber liege ich neben seinem Bettchen auf einem weichen Lager und höre mir an, wie schön die Welt ist oder wie anderer Leuts Tag war. Leider schläft der Kurze ob der entspannten Stimmung wesentlich schneller ein und ich oft nur eine Folge mitkriege.

Ja, Schwiegermutter hat recht.

Ich warte dann mal auf die Erleuchtung, was um alles in der Welt es mir sagen will, daß der Kurze heute um 5:45 Uhr aufgestanden ist.

Veröffentlicht in: on April 19, 2008 at 5:32 Kommentare (0)
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