Männer und ihre alltäglichen kleinen Rätsel – Teil 2

Die Situation: Die gesamte Famile arbeitet im Garten, der Autor mäht Rasen, ich fege das in unserem Garten extrem schnell wachsende Zeug zusammen, Kind Nummer eins schaufelt es in große blaue Säcke und Kind Nummer zwei versucht im Selbsttest Unkraut von feinem Rasen am Geschmack zu erkennen (wenn er nicht gerade mit einem affenartigen Zahn hinter dem Mäher her krabbelt). Bevor ich das Gras zur Kompostieranlage fahre, kommt es zu folgendem Dialog:

“Der Wäschekorb steht noch auf der Terasse”

“Wo”

“Ehm, genau da auf dem Tisch, auf der Terasse. Ganz prominent in der Mitte”

“Ah”

Ich fahre also los, komme wieder, mache Abendbrot, wir sehen zu, daß die Brut ins Bett kommt…halt alles, womit so ein Abend ausgefüllt ist.

Zeitsprung: Heute morgen. Ich ziehe die Jalousien zur Terasse hoch und was blinkt mich taufeucht und klamm an? Der aufmerksame Leser wird es geahnt haben – der Wäschekorb. Auf dem Tisch. Auf der Terasse. So entspinnt sich wieder ein Dialog (vor dem ersten Kaffee, mit einem Mann, der die Nacht durch Resident Evil4 gespielt hat):

“Der Wäschekorb steht noch draußen…”

“Oh”

“Wolltest Du ihn gestern nicht reingebracht haben”

“Davon hattest Du nichts gesagt”

Manchmal bin ich für die Gnade eines späten Kaffees sehr, sehr dankbar…

Published in: on 29. August 2007 at 20:43  Hinterlasse einen Kommentar  
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