Wenn sich eine Tür schließt

Die beste Schwiegermutter von allen hat mal gesagt, daß wenn etwas nicht so klappt, wie man es geplant hat, es für irgendetwas gut ist. Wie recht sie hat.

Kind Nummer Zwei schläft ja immer noch nicht alleine ein. Jedenfalls nicht zuhause. Jeder Versuch ihn dazu zu bringen wird mit Geschrei sondergleichen quittiert, was dann wiederum Kind Nummer Eins am Einschlafen mehr als hindert. Sie wird dann auch quengelig und den Rest kann sich auch der NichtKinderhaber sehr lebhaft vorstellen.

Der Autor ist da ja immer sehr geduldig, weshalb er den Kleinen meist ins Bett bringt – wenn er denn da ist. Diese Woche hat er aber Spätschicht. Also bin ich dran. Bis Anfang der Woche hat mich das irre gemacht, dieses unnütze Warten bis das Kind endlich pennt. Das macht mich ganz wahnsinnig und ist für mich einfach verlorenen Zeit, was sich wiederum auf den Kurzen überträgt, der dann erst recht nicht pennt.

Aaaaaaaaaaaber: Seit drei Tagen hat Mutter eine Methode gefunden, wie man die Einschlafzeremonie sinnvoll nutzen kann: Der iPod. Seit ich nicht mehr regelmäßig Bahn fahre, lag das Ding hier nutzlos rum und mit meinen Podcasts war ich etwa 4 Wochen hinterher. Jetzt aber liege ich neben seinem Bettchen auf einem weichen Lager und höre mir an, wie schön die Welt ist oder wie anderer Leuts Tag war. Leider schläft der Kurze ob der entspannten Stimmung wesentlich schneller ein und ich oft nur eine Folge mitkriege.

Ja, Schwiegermutter hat recht.

Ich warte dann mal auf die Erleuchtung, was um alles in der Welt es mir sagen will, daß der Kurze heute um 5:45 Uhr aufgestanden ist.

Published in: on 19. April 2008 at 05:32  Hinterlasse einen Kommentar  
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