Was wäre wenn?

Das Internet ist böse. Intrinsisch böse. Klar, das wissen wir alle, die wir die Medien verfolgen. Aber wie böse, hab ich jetzt durch meine Freundin, der Gattin von Herrn Thinkberg, erfahren müssen. Sie hat mich nämlich auf die Fanfiction-Seite gebracht. Ganz schlecht für Firmenführung, Blogeintragregelmäßigkeit und Kindererziehung. Ganz schlecht.

Dort schreiben nämlich Fans von diversen Büchern, Filmen u.ä. selbige um. Sie nehmen einfach ein Detail (oder auch mehrere) als geändert an und schreiben mit den gleichen Charakteren andere Geschichten. Natürlich sind welche darunter, die niemals einen Literaturpreis bekommen würden, aber erstaunlich viele lassen sich gut und spannend lesen. Ich frage mich, was diese Leute in der Pre-Internet-Zeit gemacht haben. Ich meine, es gab keine breite Plattform für diese Art von Literatur. Da sage noch einer, das Internet würde keine Kreativität fördern.

Es juckt einem wirklich in den Fingern, selbst was zu dem einen oder anderen Buch zu schreiben. Ehm, also eigentlich nur zu einem Buch im Moment.

Aber erst, wenn ich die 43 Kapitel von Wide Awake gelesen habe. Und wenn Frau Thinkberg mir nicht eine neue, dankenswerterweise schon selektierte Liste zukommen läßt. Oder ich mich selbst in den Tiefen der Seite verliere.

Wenn Ihr mich jetzt entschuldigen würdet, ich habe zu lesen.

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Published in: on 9. Februar 2009 at 19:22  Hinterlasse einen Kommentar  
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