Das letzte Abenteuer Deutschlands – Kleiderkauf

Ich hab mich ja schon über Autors Einkaufsmarathon ausgelassen. Heute folgt Teil II zum Thema Kundenfreundlichkeit in deutschen Geschäften. Diesmal war ich im Alexa.

Und zwar in wirklich jedem Geschäft, das auch nur gerüchteweise ein Etuikleid zu verkaufen haben könnte. Merke – Montagmorgens zwischen 10 und 13 Uhr wird man nicht bedient. So gar nicht. Mit Glück bekam ich ein “Guten Morgen” entgegen geworfen, mehr war nicht drin. Ausser bei comma, wo mir alles direkt an die Kabine gebracht, mit mir zusammen und später noch mal mit Frau Lostinabadbook auf das Genaueste begutachtet und durchdiskutiert wurde. Das schließlich erwählte Kleid war schön, es sass und obwohl meine Nachfrage, ob es denn in absehbarer Zeit viiiiiieeeeeelllllleeeeiiiicht noch mal runtergesetzt würde verneint wurde, habe ich zugeschlagen. Ich war begeistert von der Neuerwerbung und des Service.

Bis ich nachmittags einem Bekannten das Kleid im Netz zeigen wollte. Und feststellte, dass das nicht runterzusetzende Kleid im Onlinestore der gleichen Firma auf die Hälfte reduziert war. Nachdem also mein Laptop, der vor lauter Schreck eine Kaffeedusche bekam, wieder betriebsbereit war, schrieb ich eine wirklich nette und freundliche Mail an den Kundenservice. Ich erklärte die Situation und wies darauf hin, dass es wohl zwischen Preisfestsetzungsstrategen und den diversen Verkaufsstellen eine Mißkommunikation gegeben hätte und ob man da nicht was machen könnte. Ich stellte mir sowas vor wie

“Hups, das tut uns leid, dürfen wir Ihnen als Entschädigung einen Einkaufsgutschein für x Euro anbieten?” oder so. Ich naives Ding, ich.

Immerhin bekam ich sehr schnell Antwort. Sehr freundlich und sehr inkompetent. Oder anders: Ich habe eine Formmail zurückbekommen aus der ersichtlich wurde, dass man meine Mail gar nicht wirklich gelesen hatte.

Hmmmm, sowas liebe ich ja – entweder ich biete einen Kundenservice an oder ich lasse es bleiben. Aber wenn ich das tue, dann sollte er über Cut and Paste Antworten hinausgehen. Was ich Herrn oder Frau Kundenservice dann auch mitteilte mit der dringenden Bitte, doch noch mal meine vorherige Mail zu lesen, in der genau stand, dass es sich eben nicht um einen comma-Shop in irgendeinem Kaufhaus handelte sondern um ein eigenes Geschäft.

Postwendend kam eine Mail zurück, in der man sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigte, aber leiderleiderleider wäre der comma-online-Shop etwas ganzganzganz anderes als ein comma-Shop, in den man einen Fuß reinsetzen könnte – auch wenn er optisch gleich aufgemacht ist und das gleiche Angebot hat, der gleichen Firma angehört und die gleiche Mutter mit dem gleichen Firmensitz hat. Und natürlich wäre die Preisgestaltung auch eine ganz andere. Klar, und die Tatsache, dass bis auf die Angebote die Klamotten den gleichen Preis und die gleiche Seriennummer haben, ist sicherlich nur Zufall. Und dann schlug man mir noch vor, ich könne gerne das Kleid im Netz käuflich erwerben, ich würde es ganz schnell zugeschickt bekommen.

Und genau das wollte ich verhindern, denn, liebe comma-Kundenservice-Strategen, nicht jeder wohnt direkt da, wo ihr Eure Läden habt. Deswegen sind ja die Online-Stores überhaupt nur so erfolgreich.

Aber hier ging es nicht um Praktikabilität, hier ging es für mich mittlerweile ums Prinzip. Also hab ich das Ding im Shop noch mal bestellt und als es sicher angekommen war wurde das erste umgetauscht. Dazu hätte ich nun normalerweise zwei Kinder wegorganisieren müssen, um dann eine Stunde Wegzeit in Kauf zu nehmen, umzutauschen und dann wieder eine Stunde zurückzufahren. Sehr kundenfreundlich, nein wirklich, ich bin begeistert.

Um eventuelle unschöne Szenen zu vermeiden, hat den Umtausch wohlweislich der Autor übernommen. Er war wie ich begeistert vom Service und der Freundlichkeit des Verkaufspersonals, weniger jedoch vom Prozedere. Man glaubt ja nicht, wie kompliziert und langwierig es sein kann, eine Rückbuchung auf eine Kreditkarte machen zu lassen, die zuvor belastet wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Wenn ich mal einen kurzen Rat aus der Käuferschaft geben dürfte: Es mag ja sein, dass es aus buchhalterischen, geschäftstechnischen und sonstigen managementmäßigen Gründen kompliziert ist, Online- und Präsenzstore zu koordinieren. Aber für den gemeinen Kunden ist es schlicht nicht ersichtlich, wieso die Abwicklung einer Reklamation so derart vertrackt und zeitaufwendig sein muss. Nach allgemeiner Lesart sollen online-Geschäfte das Leben eines Kunden einfacher machen, damit die Unternehmen an mein Bestes kommen und nicht schwerer. Das ist uns Menschen, die einfach nur was kaufen wollen, nämlich nur ganz schwer begreiflich zu machen.

Und wo wir dabei sind – nur Schnelligkeit und nette Worte bei der Beantwortung einer Mail helfen nicht – es sollte auch sowas wie Substanz dahinter sein und die eigentliche Frage beantworten. Beim ersten Mal.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Published in: on 30. Juni 2011 at 13:42  Hinterlasse einen Kommentar  

Zitat des Tages

Kind Nummer Zwei badet immer noch für sein Leben gern. Aus Zeitgründen muß er jedoch immer häufiger duschen, deswegen machen wir ihm seine Badeerlebnisse so nett wie möglich. Unter anderem mit diesen Badefärbetabletten. Im Moment haben wir sie in blau.

Das Kind läßt sich also ins nunmehr sehr blaue Wasser sinken, seufzt und spricht

“Jetzt hat das Wasser endlich die Farbe, die es haben soll!”

Schön, dass wir das auch geklärt hätten.

Published in: on 27. Juni 2011 at 13:05  Hinterlasse einen Kommentar  

Freitagsfüller

Mal ab und an einen netten Freitagsfüller!

1. Mir schmeckt das einfache, ehrliche besser als die sogenannten Geschmacksexplosionen.

2. Manche Dinge tue ich heute noch, ohne groß zu überlegen.

3. Regen kommt meist im falschen Moment und in der falschen Menge .

4. Kaffee ist die beste Art den Tag zu beginnen

5. Fast hätte ich Rabenmutter Kind Nummer Zwei zu spät abgeholt .

6. In einer besseren Welt wäre meine fast trockene Wäsche jetzt nicht nass geworden .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Tochterbegrüßungsessen beim dörflichen Griechen , morgen habe ich Gartenarbeit und einen Besuch in einer internationalen Schule geplant und Sonntag möchte ich auf jeden Fall das Eröffnungsspiel sehen!

Zu finden bei Barbara.

Published in: on 24. Juni 2011 at 14:19  Hinterlasse einen Kommentar  

Sie ist weg

Kind Nummer Eins ist auf Klassenreise. Alleine. Also schon mit ihren Klassenkameraden und der Lehrerin und auch nur gerade mal 20 Minuten vom Dorf entfernt – aber sie ist eben weg.

Heute kam eine Postkarte, auf der sie schwärmte, wie toll es doch sei. Wie schön.

Und ich schlag mich hier mit einer Katze rum, die nachts in des abwesenden Kindes Bett kläglich jammert. Und einem Kind Nummer Zwei, der jeden Tag fünfmal fragt, wie oft man denn noch schlafen müsse, bis die Schwester wieder kommt. Und einem Autor, der mich mehrmals täglich fragt, ob wir denn eigentlich wissen, wie es dem Kind geht und der kurz davor ist, ihr einen Aussenkorrespondenten auf den Hals zu schicken, unter dem Vorwand einen Bericht über Kinderfreizeiten schreiben zu wollen.

Nur ich bin natürlich total cool. Ich genieße das relative Ausschlafen. Und die Stille. Und die Ruhe – in der ich die Stunden zähle, bis mein Kind wieder sicher bei mir ist. Auch wenn ich ihr das nie sagen würde.

Oder den anderen.

Published in: on 22. Juni 2011 at 14:12  Hinterlasse einen Kommentar  

Pizza im Dorf

Auch nach Jahren wundere ich mich immer wieder, wie sehr sich die Dinge doch zusammen mit den Lebensumständen verändern. Ich meine, wie oft haben wir uns früher “mal eben schnell” eine Pizza bestellt und sie dann vor dem Fernseher gegessen.

Seit wir in die Diaspora gezogen sind, ist das bis hin zur schlichten Nichtexistenz geschrumpft. Erst, weil es schlicht keine Pizzalieferdienste – also eßbare – hier gab. Und dann hatten wir uns so dran gewöhnt, daß es uns gar nicht in den Sinn gekommen ist.

Bis vorgestern, da hatte ich mir überlegt, daß es doch mal cool wäre, Pizza zu bestellen und sie vor dem Fernseher mit den Kindern zu essen. Was für sie ein komplett neues Knozept war, also so ein Pizzaessen in der Form zu zelebrieren. So mit aussuchen, wieder umwerfen, neu aussuchen, wieder umentscheiden und irgendwann dann mal anrufen. Dankenswerterweise haben sich die Lieferdienste seit unserem Hinzug nicht nur vervierfacht, sondern sie sind auch extrem besser geworden – auch wenn sich seit Anbeginn der Lieferdienstgeschichte die Lieferzeit von einer Dreiviertelstunde und deren Nichteinhaltung nicht geändert hat. Aber das gehört halt dazu.

Und so haben wir unsere Kinder dann endlich auch dieses Erlebnis bieten können – ich weiß, Eventgastronomie geht anders, aber für uns war es mittlerweile fast genau das.

Ist das jetzt sehr traurig oder sehr vorbildlich?

Published in: on 19. Juni 2011 at 19:54  Hinterlasse einen Kommentar  

Guter Mond, Du gehst so stille

Wenn er denn mal gegangen wäre.

Für die gestrige totale Mondfinsternis war alles vorbereitet.

Kind Nummer Zwei wurde in der Verwahranstalt extra lange hingelegt, Kind Nummer Eins schon mal mit Schlafmangel auf die kommende Klassenfahrt vorbereitet.
Teleskop und Ferngläser waren bereit.
Das kleine Mondschein-Picknick ebenso.

Und was war? Ab ca. 21 Uhr kamen die Wolken und es war absolut gar nichts zu sehen. Um 23 Uhr wurde klar, das wird heute nichts mehr. Während Kind Nummer Eins es noch relativ gelassen genommen hat, schrie der völlig übermüdete Vierjährige durch die dunkle Nacht

“Ich will aber Mondfinsternis, Mondfinsternis!”

Entweder das Kind hat die paranormalen Adern der Eltern geerbt oder aber wir haben uns verhört und er schrie nur

“Ich will aber Mondchips, Mondchips!” Die wir zum nächtlichen Picknick gereicht hatten und mit deren Reste dann wahrscheinlich die gärtlichen Fledermäuse ein Fest gefeiert haben.

Denn als alle schon im Bett waren, bin ich noch mal raus, habe mich auf die oberste Sprosse der Kinderrutsche gestellt und habe gerade noch gesehen, wie die letzten Mondstrahlen von einer neuen Wolkenwand verschluckt wurden. Und eine Fledermaus mir dabei durch die Sicht flog. Das war der Punkt, an dem ich dann doch lieber wieder reingegangen bin. Hoher Gruselfaktor schön und gut – aber so schwarz auf weiß ist er mir dann schon lieber als um Mitternacht in meinem Garten.

Published in: on 16. Juni 2011 at 09:56  Hinterlasse einen Kommentar  

Warum sich der amerikanische Präsident in Hoppegarten erholt

Der Autor und ich haben ja zwei grundsätzlich unterschiedliche Heransgehensweisen an das Thema Shopping. Da ich für meine Klamotten, die der Kinder und bis zu einem gewissen Grad auch die des Autors zuständig bin, bin ich immer irgendwie auf der Suche. Ich gehe ständig und immer mit offenen Augen durch die Geschäfte und kaufe, was der Erfahrung nach in den nächsten Monaten gebraucht werden könnte. Spezielle Gelegenheiten mal ausgenommen.

Beim Autor ist das anders, von Socken und Unterhosen mal abgesehen, wird schon mal gerne eineinhalb bis zwei Jahre gar nichts gekauft. Irgendwann fällt ihm dann auf, dass er ungefähr gar kein passendes Hemd, T-Shirt und/oder Hose im Schrank hat und muss dann sofort einkaufen gehen. Und zwar mit mir. So ein Tag war Donnerstag. Gesagt, getan.

Es wird einem schon schwindelig bei den Beträgen, die in drei Stunden über die Theke gehen. Wenn man die allerdings aufs Jahr (oder zwei) hochrechnet, dann geht das schon wieder. Nun hat mein Mann drei Philosophien:

Erstens: Wenn etwas paßt, wird es gleich in dreifacher Ausfertigung gekauft.
Zweitens: Und in mehreren Farben.
Drittens: Nichts, aber auch gar nichts mit Aufdruck.

Ja. Und dann sind wir bei Camp David gelandet, die sich ja nun dadurch auszeichnen, auf wirklich jedes Kleidungsstück einen nicht gerade subtilen Schriftzug ihrer Firma aufzudrucken. Leider verkaufen sie die einzigen Stoffhosen in ganz Berlin, die dem Mann stehen. Und sie haben extrem umtriebige, dabei sehr freundliche Angstellte. Es war unglaublich, wir fühlten uns 10000km nach Westen versetzt.

Ich weiß nicht, wo die ihre Mitarbeiter schulen lassen, aber wer immer das tut, er macht einen guten Job. Nicht nur, dass sie uns unablässig neue Sachen brachten, die uns gefallen *könnten*. Sie waren dabei gut gelaunt, machten ziemlich gekonnt SmallTalk und waren schlicht nett. Und, nach dem Kauf von – wen wundert es? – mehr als nur den Stoffhosen, wurde aus der obligatorischen Kaffeemaschine, die ja mittlerweile in jedem zweiten Laden rumsteht, nur leider nie bei Kunden zum Einsatz kommt, für mich Kaffee gezapft und dem Manne das Wasser fast aufgedrängt.

Und wo wir schon mal da waren, dachten wir, wir schauen uns die beiden Schwesterunternehmen doch auch mal an. Und siehe da – wir wurden sofort beim reinkommen auf die Einkaufstüte angesprochen und in ähnlich freundlich-zuvorkommende Art behandelt.

Hmpf. Man kann da so als gemeiner Deutscher ja nicht so wirklich mit umgehen, wenn sich das Personal auch wirklich um einen kümmert – und zwar anhaltend und nicht nur alibimäßig. Man wird gleich so mißtrauisch, wenn das Personal nicht gleich auf Tauchstation geht.

Wer jetzt jedoch gleich ein typisches, amerikanisches Unternehmen vermutet, das uns durch penetranten Freundlichkeit das wohlverdiente Geld aus der Tasche leiern will, der irrt. Es handelt sich um eine grundostdeutsche Firma, wie uns auf das empörteste versichert wurde. Firmensitz nahe Berlin. Typisch. Müssen die Ossis kommen und uns zeigen, wie kundenorientiertes Verkaufen funktioniert.

Ich hoffe, es gibt sie in zwei Jahren noch.

Published in: on 12. Juni 2011 at 10:37  Hinterlasse einen Kommentar  

…der werfe den ersten Stein

Lieber Anfangszwanziger im roten Golf mit Heck-Klappen-Geweih,

es ist eine Sache, mich darauf hinzuweisen, dass ich eine unbefestigte Straße vielleicht einen Tick zu schnell gefahren bin und es hinter mit gestaubt hat wie blöde – weil es seit Wochen hier nicht geregnet hat – und dabei kleine Steine aufgewirbelt wurden.

Eine ganz andere Sache ist es jedoch, mich zu schneiden und hart auszubremsen, um mir das zu sagen. In einem Tonfall und einer Lautstärke, dass meine achtjährige Tochter richtiggehend Angst bekommt und anfing zu zittern. Mich dann zu beleidigen und loszupreschen. In einer 30er Zone. Nur um dann einem anderen Autofahrer die Vorfahrt zu nehmen, weil man es mit dem bremsen nicht mehr geschafft hat, wobei sich offenbahrte, dass das rechte Bremslicht leider auch nicht funktioniert. Aber diese Vergehen sind natürlich tolerabel.

Im Vergleich zum Staubaufwirbeln.

Published in: on 8. Juni 2011 at 16:33  Hinterlasse einen Kommentar  

Die Bahn kommt – im Mittelwert sogar pünktlich

Dass die Bahn einen Fahrplan hat, ist anscheinend auch den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in der Logistikabteilung geschuldet. Und damit man Zugbindungen erschaffen und damit Flexibilität töten kann.

Ich war ja am Wochenende in der alten Heimat die Eiserne Hochzeit weiterzuplanen und mir einen netten Abend mit meiner Freundin zu machen. Der erste Zug war immerhin pünktlich, um dann vor Hannover zu stehen, weil wir aufgrund eines eingebauten Zeitpuffers wegen einer Wanderbaustelle zu früh dran waren. Nur um dann auf dem Weg zwei Stationen weiter 15 Minuten zu verlieren. Und er war mit seiner Viertelstunde Verspätung noch Spitzenreiter, alle, aber auch alle anderen Züge waren weit über 20 Minuten zu spät, sagte der wartende Possumvater.

Am nächsten Tag wollte ich dann vom Münsterland ins Ruhrgebiet. Diesmal waren es nur 10 Minuten Warterei – wieder war mein Zug der schnellste, man will ja nicht undankbar erscheinen.

Und heute morgen wartete ich dann 15 Minuten länger als angekündigt in aller Herrgottsfrühe auf den Zug. Nur um dann aber 30 Minuten zu früh in Berlin einzutreffen. Nett für mich, Panik beim Rest der Leute im Waggon, die auf ihren Reiseführer gewartet haben und jetzt nicht wußten, wohin mit sich.

Aber immerhin hatte ich eine funktionierende Klimaanlage, wenn man auch hier die Mittelwerttheorie zugrunde legt. Ich hab mich wohlig in mein Plaid gekuschelt nur um es ein paar Minuten von mir zu werfen, weil es merklich heißer wurde – aber nicht zu weit, denn bald darauf kühlte es wieder merklich ab.

Aber vielleicht will die Bahn auch einfach nur etwas gegen ein falsches sich in Sicherheitwiegen tun und uns auf die Unwegbarkeiten des Lebens vorbereiten. Von daher sollten wir einfach dankbar sein – wenn wir uns wieder abgeregt haben.

Published in: on 5. Juni 2011 at 20:47  Hinterlasse einen Kommentar  

Zitat des Tages

Heute von Kind Nummer Eins, das mich leise in der Kirche bei der Taufe ihrer Freundin fragt:

“Mama, wird Kind Nummer Eins Freundin jetzt getaucht?”

Yepp, ich muß die spirituelle Bildung des Kindes jetzt doch mal auf der Prioritätenliste ein wenig nach oben verschieben.

Published in: on 2. Juni 2011 at 12:35  Hinterlasse einen Kommentar  
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