Ich bin ja mehr so der Passiv-Spender, ich gebe es zu. Sobald irgendwas auf der Welt passiert, fühle ich mich daran erinnert, dass ich mal wieder was tun sollte. Gibt es irgendwo eine Aktion, die ich cool finde (wie diese hier), dann bin ich dabei. Klamotten, Kindermöbel und abgelegtes Spielzeug geht an die örtliche Tafel. Aber das war es auch schon.
Deswegen bin ich immer sehr fasziniert, wenn Menschen wirklich was Orginelles auf die Beine stellen, um sehr direkt zu helfen. Ich meine, man muss schon reichlich durchgeknallt sein, um mit einem VW-Bus von Deutschland nach Indien zu fahren, im Gepäck einen transportablen Kicker von nur 80kg, um mit pakistanischen Grenzern und buddistischen Mönchen Tischfussball zu spielen. Der Kicker als Kommunikationsmittel. Okeeeeeeeee – aber es hat offensichtlich geklappt.
Und auf der Reise wurde dann die Idee vom Projekt Muni geboren, das es sich zum Ziel gesetzt hat, in Indien bettelnde Kinder von der Straße in die Schule zu schicken, indem man ihren Eltern Arbeit verschafft, damit die mehr verdienen als ihre Kinder mit betteln. Stichwort: Nachhaltige Hilfe. Eine sehr coole Idee, wie ich finde.
Und bevor jetzt die Meckerei losgeht. Ja, es gibt auch hier Kindern, denen es schlecht geht. Ja, man kann auch anders helfen. Man muss es eben nur tun. Und zu diesem Behufe gibt es die geniale Seite von Betterplace, bei dem man sein eigenes, interessantes Projekt ins Leben rufen und bekannt machen kann. Oder aber für schon bestehende spenden kann.