Biologisch Abbaubares im Dorf

Neulich auf dem Weg in den Bioladen.

“Mama, was gibt es im Bioladen?” Kind Nummer Zwei hat ja durchaus die Kochader der Mutter zumindest ansatzweise geerbt.

“Lauter gesunde Sachen, die lecker sind und die ohne Schadstoffe angebaut wurden.” Und es ist nie zu früh, dem Kinde gesunder Ernährung beizubiegen.

“Ach, ich weiß, und dann kommen die Sachen aus dem Bioladen in die Biotonne, oder?”Irgendwann dann, wenn ihr das gute Zeug stehen gelassen habt, dann ja, mein Schatz.

 

 

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Published in: on 20. Dezember 2012 at 07:32  Comments (5)  

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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Cool! Der Gang der Dinge schön erfasst.

    Biotonnen sind ja auch interessant. Folgenden Dialog führte ich mit meinem Großen (damals mit ca. 2 1/2):

    “Nein, die Gartenabfälle kommen nicht in die graue Tonne, sondern in die grüne. Das ist die Biotonne.”

    “Biertonne? Da wird dann das Bier für den Papa draus?”

    • Ja, das wäre doch auch mal was Feines. Yummy!

  2. Vielleicht ein bisschen OT, aber ich bin hier doch bestimmt an der richtigen Adresse. Was muss ich denn kaufen, um so richtiges, deutsches Gehacktes in den USA zu bekommen? Ground beef ist irgendwie nicht so der Bringer…der Versuch, einen Sauerkrautauflauf in den USA zu kochen, endete damit, dass wir das angebrannte beef wieder aus dem Auflauf pulen mussten, um diesen Essen zu können.
    Gibt es da etwas Spezielles, oder hat man da einfach Pech?

    • Am allerbesten kannst Du Dir es selbst machen, wenn Du eine Küchenmaschine mit Fleischwolfaufsatz hast. Einfach zu je 50% sehr gut durchwachsenes Pork und Beef nehmen. So einen Fleischwolf hat man aber nicht immer. Zweite Wahl ist deutscher Metzger. Ist aber auch selten, wenn man nicht gerade in einer Metropole wohnt. Drittens kommt ein Feinkostgeschäft mit eigener Fleischtheke in Frage. Und wenn alles nicht funktioniert, dann versuchst Du im normalen Supermarkt je zur Hälfte ground Beef (höchste Fettstufe) und ground pork zu bekommen. Das geht normalerweise.

      So oder so wird es nie so schmecken wie in Deutschland, weil die Tiere dort anders gefüttert werden als bei uns. Da hilft nur improvisieren. Ich persönlich habe in Phoenix mal die teuerste Suppe meines Lebens gekocht, weil man wohl schon von Suppenknochen und Beinscheibe gehört hatte, beides aber leider nicht auftreibbar war. Also hab ich ein T-Bone-Steak genommen. Ging auch, machte nur arm:-)

      • Haha, T-Bone Steak in der Suppe ist gut :D
        Hier gibt es an deutschen Sachen leider gar nichts…einen Bäcker habe ich gefunden, der aus Deutschland importiert, aber nur privat und auf Bestellung.
        Das deutsche Gersthaus verkauft so geniale Sachen wie “German fried pickles”…dass das eine deutsche Spezialität ist, muss mir entgangen sein.
        Dabei hätte ich gedacht, dass Nashville groß genug ist, da was Brauchbares zu liefern…
        Dafür RIECHT der Aldi hier genau wie in Deutschland :D sehr interessant.
        Meine verzweifelte Suche nach Currywurst habe ich aufgegeben, als die Amerikaner mich völlig entsetzt anstarrten, als ich das Wort “Curryketchup” nur erwähnte…und die Wurst ist auch einfach nicht richtig.

        Aber trotzdem danke! Ich werde dann wohl warten müssen, bis ich in Deutschland wieder Omas Kochkünste genießen darf. :) (Und dafür werd ich dann gute amerikanische Burger vermissen!)


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