Eins hab ich noch

Noch ein Zitat von Kind Nummer Eins:

Der Autor sieht ein Auto mit Dachgepäckträger

“Oh, look a car with a coffin”

“Was ist ein coffin?”

“It´s for dead people”

Tochter ganz aufgeregt

“Oh, prima, können wir das auch haben? Das will ich auch”

Pause

“Damit wir die Oma immer mitnehmen können”

Das ist eben die genetische Mischung aus Pragmatismus der Mutter und Buffy-Hörigkeit Affinität des Vaters

Veröffentlicht in: on Juni 13, 2008 at 6:58 Uhr vormittags Kommentare (0)

Früh übt sich, wer eine Dame werden will

Was sagt es eigentlich über meine Qualitäten als Mutter eines fünfjährigen Mädchens aus, wenn selbige nach dem Besuch in einem Spaßbad ganz begeistert sagt:

“Maaaaamaaaaaa, schau mal, ich hab ja saubere Fingernägel!!!”

Ich glaub, das will ich gar nicht wissen!

Veröffentlicht in: on Juni 11, 2008 at 8:09 Uhr vormittags Kommentare (0)

Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?

Hab ich vor ein paar Wochen noch gejammert, ich will Sonne und der Regen geht mir auf´s Gemüt? Alles vergessen! Mittlerweile ist es hier so heiß, daß wir nach 10 und vor 16:30 nur noch rausgehen, wenn es sich gar nicht mehr vermeiden läßt - etwa um die Kinder abzuholen.

Und noch nicht mal ein klitzekleines Gewitterchen sieht man hier - nur Sonne und ab und an mal eine Schafswolke. Der Geier weiß, wie lange unser Gartenwasservorrat das noch mitmacht. Das erinnert mit alles sehr stark an die besten aller Schwiegereltern in der Wüste. Aber ich weiß ja schon, warum ich da nicht wohnen will. Für so eine Hitze bin ich einfach nicht gebaut,

Ich hätte bitte gerne so ein Mittelding. So 25/25 Grad und von von 2:30 bis 3:45 ein stetiger Regen. Dann klappts auch mit dem Pfirsichbäumchen.

Veröffentlicht in: on Juni 8, 2008 at 7:06 Uhr nachmittags Kommentare (0)

Die wundersame Heilung des jungen W.

Mein Sohn kommt eindeutig nach meinem Vater. Wir waren heute bei einem Professor für Kinderchirurgie und ich wollte dem Kind einen modernen, leichten Kunststoffgips machen lassen. Ab dem vierten oder fünften Tag macht das Sinn, hat mir der Mann in der Rettungsstelle gesagt.

Also sassen wir heute wieder auf dem sehr vollen Gang eines sehr großen, neuen Krankenhauses. Das heißt ich saß, mein Sohn rannte, Kopf aerodynamisch auf der Brust, Gipsarm als Henkel in der Seite den Gang rauf und runter. Irgendwann kam der Arzt raus, schaute mich an, schaute Kind Nummer Zwei an und meinte “Sie - kommen Sie einfach mal rein”.

Und dann kam es. “Ah, Du bist der Bruchpilot. Jo, dann machen wir den Gips mal ab”

Mutter schaute irritiert “Ehhhhh”

Es folgte eine Abhandlung, daß bei Kindern Brüche schnell verheilen, zu lange Gips gar nicht gut sei und überhaupt, der Bruch ja auch nur an einer Seite sei. Ich solle bitte nur die Rutsche für die nächste Woche außer Reichweite stellen. Sprach´s, nahm die Schere und entfernte die Gipsschiene. Kind wurde wieder mit Gummibärchen ruhig gestellt.

Tja, und jetzt hat mein Kind keinen Gips mehr, keine Schmerzen mehr und bewegen kann er auch alles. Man soll es echt nicht meinen. ich kann mich noch erinnern, daß mein Bruder mal für einen ebenso unkomplizierten Knochenbruch 8 Wochen Gips hatte. Ist ja auch erst 26 Jahre her.

Auf jeden Fall war das nächste Planschbecken seins (also das von meinem Kind, nicht von von meinem Bruder). Leider stand das nicht bei uns im Garten sondern in unmittelbarer Nähe des Krankenhaus und nennt sich Brunnen. Aber so eine wiedergewonnene Freiheit will schließlich begossen werden…

Veröffentlicht in: on Juni 6, 2008 at 6:55 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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Dieses Blog ist leider nicht mehr lieferbar

Ich seh ja ein, daß es Lieferschwierigkeiten bei der Milch gibt. Ich bin auch sehr dafür, daß die Erzeuger der Milch zumindest mal ihre Kosten decken können. Also hab ich kein Problem damit, in den Supermarkt zu gehen, ins Milchregal zu schauen und zu sehen - aha, ausverkauft. Mal abgesehen davon hab ich uns schon bei Beginn des Streiks mit H-Milch (BAH!!!) versorgt.

Leider war ich nicht so weitsichtig, was meine Sommergarderobe angeht. Wie Weihnachten kam der Sommer dieses Jahr auch wieder so plötzlich. Also hab ich mich gerade vor den Rechner gesetzt und nach Sommerkleidern für mich gesucht. Die Versandhäuser rauf und runter. Ich hab sogar einige schöne gefunden und wäre bereit gewesen, richtig Geld zu lassen. Wenn man mich denn ließe. Denn leider haben die Versandhäuser noch nicht das WYSIWYG-Prinzip entdeckt. Sondern handeln eher nach dem SMWDHHKWDEGW (Sieh mal, was Du hättest haben können, wenn Du eher gekommen wärest)-Prinzip.

Und das läuft so: Man wählt seine Größe und die Kleiderart aus, bekommt Kleider vorgeschlagen, klickt an, bekommt das Kleid in einer total falschen Größe angeboten und wenn man dann auf seine Größe geht, dann kommt garantiert “Dieser Artikel ist zur Zeit leider ausverkauft” oder auch “Nicht mehr lieferbar”! GNARK! Das macht mich wahnsinnig. Sind die Programmierer zu doof, eine Seite so zu schreiben, daß sich das Programm mit dem Suchmechanismus und dem Warenbestand koordiniert? Und wenn sie zu doof dazu sind, warum geben Sie dann diese Suchoption überhaupt an?

Ich habe jedenfalls ungelogen 5 Kleider angeklickt (dummerweise hab ich die Jederhatdie38), die angeblich in meiner Größe da waren, aber dann leider doch nicht. Was bitte ist daran so schwer? Ich meine, wenn ich im Laden ein Stück suche und ich frage die Verkäuferin bei einem bestimmten weißen Kleid nach einer 38, dann kommt sie ja auch nicht mit einem khakifarbenen Hängerchen in 44 an.

Momentan jedenfalls ist meine Frustration sogar noch höher als bei einem Bikinikauf im März - falls das überhaupt möglich ist. Aber vielleicht hilft es ja, wenn ich demnächst die Rechnungen zurückgehen lasse mit dem Hinweis “Leider ist das Konto leer”.

Veröffentlicht in: on Juni 4, 2008 at 12:13 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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Die Leiden des jungen W.

Wie schon mal erwähnt, muß Kind Nummer Zwei sich ernsthaft anstrengen, um von mir in die Rettungsstelle gefahren zu werden. Nun, Freitag hat er sich endlich geschafft.

Die Kinder waren im Garten und ich bin reingegangen, um ihnen was zu trinken zu holen. In der Küche angekommen, schau ich aus dem Fenster und seh meinen Sohn neben der Rutsche liegen. Nun fällt er schon mal gerne auf, unter, neben irgendwelche Sache. Ich also wieder raus, setzte ihn in den Schatten, tröstete ihn und gab ihm zu trinken. Soweit war auch alles gut, er wollte nur Körperkontakt. Also hab ich ihn bei meiner gerade ankommenden Freundn auf den Schoß gesetzt. Da sass er dann ganz ruhig, knabberte Erdbeeren und sah Tochter und Tochterfreundin beim Spielen zu. Das war der Punkt, an dem ich stutzig wurde, normalerweise würde er sich mit Geschrei auf die Mädels stürzen und sie nerven mitspielen wollen.

Wollte er aber nicht. also fing ich an, ihn abzutasten, Pupillen zu kontrollieren und zu schauen, ob er noch laufen kann. Alles kein Problem. Aber als ich ihn hinsetze, fing er an zu schreien. Als ich ihn dann noch probeweise wickelte, kam er aus dem jammern nicht mehr raus und meinte immer nur “Au, Au”. Das reichte dann. Ich übergab Kind Nummer Eins sowie den Haustürschlüssel der Freundin und bin in die nahegelegene Rettungsstelle.

Dort bin ich auch recht schnell dran gekommen, vielleicht lag es daran, daß der Kleine wirklich nur noch erschöpft in meinem Arm lag. Die Untersuchung ergab, daß er einen Arm mehr schont als den anderen, also ab zu Röntgen. Da lag er also, nur in Windel und mit einer dünnen Decke und sah zum Erbarmen aus. Und ich erspare den zarten Gemütern hier die Prozedur des Röntgens bei einem kleinen Kind, das Schmerzen hat. Aber wenigstens durfte ich die ganze Zeit dabei bleiben.

Zurück im Untersuchungszimmer dann die Diagnose: Handgelenk gebrochen. Die gute Nachricht: Gips reicht, er muß nicht operiert werden. Abgefüllt mit Schmerzmitteln und Gummibärchen ging das Gipsen dann auch erstaunlich nervenschonend für alle über die Bühne.

Tja, jetzt hab ich hier also einen eineinhalbjährigen Wasserjunkie, der bei 30 Grad Hitze einen Oberarmgips hat und nicht ins Wasser darf. Der Autor und ich schließen schon Wetten ab, wie lange der Gips hält.

Und als sekundären Krankheitsgewinn darf er Eis in Massen (Kalzium) essen und relativ oft kleinere Serien gucken. Ach ja, und er wird von zwei jungen Damen mit Donuts gefüttert.

Bis jetzt hält sich jedenfalls sein Leiden in eng umrissenen Grenzen:

Veröffentlicht in: on Juni 1, 2008 at 6:12 Uhr vormittags Kommentare (0)
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Nein, nein meine Möhren ess ich nicht

Abendbrot im Hause S in Z.: Kind Nummer Zwei reiht sich perfekt in diese Familie ein und liebt einen guten, gemischten Salat. Außer die Möhren darin (zu hart), die Salatblätter (die kann er nicht kauen) und die Paprika (keine Ahnung warum). Dafür liebt er Gurken, Tomaten und Pilze. Letztere haßt meine Tochter. Zusammen mit der Paprika. Von Salat, Möhren, Gurken und Tomaten kann sie aber nicht genug bekommen. Im Gegensatz zu dem Autor, für den Tomaten giftig sind (ausser sie liegen tot auf der Pizza), aber sonst ißt er fast alles. Dafür haben alle außer mir die Avocado liegen lassen. Mit dem, was meine Familie aussortiert hat, hätte sich problemlos eine eigene Portion machen lassen mit allem drin.

Die Einzige, die hier den ganzen Salat isst, bin ich. Was natürlich daran liegen kann, daß ich hier diejenige bin, die kocht.

Veröffentlicht in: on Mai 29, 2008 at 7:43 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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Sie kommen

Und die erste ist da! Meine allererste Rose blüht und sie hat sogar schon einen Bewohner!

Hach, sowas kann echt meinen Tag retten!

Veröffentlicht in: on Mai 27, 2008 at 6:29 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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Nur in gute Hände abzugeben

Ich mag Bäume. Wirklich. Sie sind wunderschön, spenden Schatten und Sauerstoff und überhaupt bereichern sie unser Leben. Das sieht der Autor genauso. Er züchtet sie sogar. Dagegen hab ich gar nichts. Erst gestern haben wir eine Eiche im Garten gepflanzt, etwa 6,5 cm hoch, die in einem Topf vor sich hin gewachsen war, nachdem der Autor Kind Nummer Eins erklärt hat, was man mit Eicheln alles so machen kann. Ja, ich liebe Bäume.

Was ich nicht ganz so mag, sind die vom Autor gezüchteten Birken. Nicht weil es Birken sind, nein. Sondern weil die Dinger a) in meinen Blumentöpfen wohnen und b) die wiederum vor meinem unserem Wohnzimmerfenster stehen und mir die Sicht nehmen. Und er ist sehr picky mit den Biestern. Ich darf sie noch nicht mal beim Gießen vergessen - und woanders hinpflanzen geht schon gar nicht, schließlich weiß man ja nie, ob so eine Birke woanders auch ihre Streicheleinheiten bekommt. Auf Deutsch - ich werd die Dinger nicht los.

Nun waren wir am Sonntag zu einer Taufe eingeladen. Als Geschenk hatten wir eine Sternschnuppe bestellt - die Eltern waren vorgewarnt worden, ob unserer Neigung seltsame Geschenke mitzubringen. Samstag abend war (again) Gartenpflege angesagt, und wie ich die Pflanzen wässere kommt mir der Gedanke, daß es schön wäre, zusätzlich zur Erfüllung aller Wünsche (Sternschnuppe) eine immerwährende Verwurzelung des Vertrauens (Baumwurzel) zu schenken. Die Tatsache, daß die Täuflingseltern noch nicht mal einen Balkon haben, tut dabei nichts zur Sache - hier geht es um die Symbolik. Der konnte sich auch der Autor nicht widersetzen - und gab schweren Herzens die Schönste aller Birken frei.

Sie wird nun wohl ein neues Zuhause im Kirchengarten neben anderen Bäumen finden, wo sich viele an ihr, ihrem Anblick und ihrem Schatten erfreuen können - und Luzie wird immer wissen, wo ihr Baum steht und kann ihn immer besuchen.

Und ich hab für die erste Birke ein schönes Zuhause gefunden - bleiben noch zwei. Wer also eine gute, schöne Verwendung für eine liebevoll mit der Hand aufgezogene zahme Birke hat, der möge sich bitte melden. Wir stellen hier gerade auf Eichen um - die wachsen langsamer.

Veröffentlicht in: on Mai 25, 2008 at 7:55 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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Sieg der alten Gourmetwelt

Unsere Kinder werden ja von zwei grundsätzlich verschiedenen Ernährungsweisen beeinflußt. Der Autor mag bekanntermaßen Fast-Food und Essen, das schnell geht. Er verdirbt die Brut führt die Kinder an Dosenmais und McDonalds heran. Ich hingegen versuche alles frisch und kulinarisch hochwertig zu kochen, um sie zu bodenständigen Gourmets heranzuziehen.

Manchmal jedoch siegt auch bei mir das Pragmatische. So wie heute. Ich bin mit Kind Nummer Eins erst um halb sechs zum Einkaufen losgekommen und mußte vor den Lebensmitteln noch ein Zelt (Tochter und Vater wollen auf gefährliche Nachtexpedition im Garten gehen) und Babysonnenhut (der vorherige von Kind Nummer Zwei ist den Hunden der Tagesmutter tragisch zum Opfer gefallen) kaufen gehen. Um halb sieben kam ein Anruf vom Autor, was er denn bitte dem bei ihm verbliebenen Kinde zu essen machen sollte (was ich seinem Gusto überließ - mal schadet es dem Kind auch nicht Rührei mit Apfelmus zu essen [brrrrrrr Anm.d.A.]) - aber es warf die Frage auf, was ob der kommenden Zeitnot dem Töchterlein serviert werden sollte. Und weil mir so gar nichts einfiel, durfte sie sich was aussuchen. Da sie Milchreis sehr gerne ißt, war es fertiger Milchreis mit Erdbeeren. Mutter schaute auf die Zutatenliste und kaufte sehr zähneknirschend.

Zuhause stürzte sich das Kind - mittlerweile hungrig wie ein Wolfsjunges - auf das abgepackte Zeug. Nach drei Bissen schaute sie mich gequält an und meinte

“Mama, Du ich mag das nicht. Das ist viel zu süss. Muß ich das essen?”

Der innere Vorbeimarsch zog mit einem mittelprächtigen, sehr lauten Orchster vorüber.

“Nein, mein Schatz, wenn Du das nicht magst, laß es liegen. Trotzdem Nachtisch, mein Engelchen” säuselte die glückliche Mutter.

“Ja, die Nashi-Birne bitte. Mama, ich mag nicht so zu süss essen. Und Mama, Du bist eine viel bessere Köcherin als die im Supermarkt”

Das Kind bekam Nashi-Birne und durfte außerplanmäßig vor der SuperRTL-Schmonzette “Hannah Montana” essen - etwas, was sonst nur im Urlaub oder hohen Feiertagen vorkommt. Ja! Zwei zu Null für mich und meine Art zu kochen. Das Kind liebt es eben frisch und gesund.

Und die Tatsache, daß sie eine halbe Stunde vorher im Laden bei den Dosen lautstark

“Und Ravioli, Mama, das ist mein bestes Lieblingsessen”

geschrien hat, zeigt nur, wie kulinarisch vielseitig interessiert meine Tochter ist.

Veröffentlicht in: on Mai 23, 2008 at 7:30 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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