12 von 12 im Juni 2014

Ok, hier nach langer Zeit mal wieder der Blick durch Possums Schlüsselloch

Weitere Bilder gibt es wie immer bei Caro.

Published in: on 12. Juni 2014 at 20:59  Comments (1)  

Zitat des Tages

Ich habe heute herausgefunden, dass bei einem internationalen Volleyballtunier in der Gruppe meiner Tochter 44 Mannschaften in der U12 spielen. Unter anderem Chemie XY. Empörter Ausruf

“Chemie XY??? Da hat letztes Mal schon eine mitgespielt, die war mindestens 14. Die war schon in der Pupertät. Das hat man gesehen. Die hatte schon Pickel!!!”

Schön, wenn die Welt noch so einfach ist.

Published in: on 4. Juni 2014 at 14:12  Hinterlasse einen Kommentar  

Monatsrückblick Mai 2014

Noch schnell, bevor es vorbei ist.

Gelesen: “Outlander” von Diana Gabladon
“The Scottih Prisoner” von ebensolcher
“The Exile” von, na?, eben:-)

Gehört: Vogelgebrüll des Morgens und Vogelgezwitscher am Abend

Gesehen: “Castle” – ich wusele mich langsam durch die Folgen. Sehr klasse.

Getrunken: Die beste Sangria der Welt und einiges an Cocktails

Gegessen: Viel Spargel in sehr interessanten Variationen

Gekocht: Diesen Monat nicht wirklich was aussergewöhnliches, ich bessere mich, versprochen

Gebacken: 18-Stunden Brot en masse und viele, viele Cookies

Gefreut: Über die Kinder, die im Moment extrem verträglich sind.

Gelacht: Beim Cocktailabend:-) Viel und über sehr seltsame Sachen.

Geärgert: Über bestimmte Firmen…

Gerannt: Fast regelmäßig drei Mal die Woche und auf dem Avonlauf sogar unter 34 Minuten!

Gekauft: keinen neuen Fernseher:-)

Gespielt: Cluedo mit der Familie

Gefeiert: Geburstage und den dritten Platz bei der Landesmeisterschauft im Volleyball der U12.

Gefühlt: Stolz: Einmal auf Kind Nummer Eins wegen besagtem dritten Platz und wegen meiner Zeit beim Avon-Lauf.

Geknipst: jeden Tag für die #100happydays.

Mehr Rückblicke gibt es übrigens beim liebreizenden Schäfchen.

Published in: on 2. Juni 2014 at 18:32  Comments (3)  

Der feine Grad zwischen cool und peinlich

Es ist hart, ein Pre-Teenager zu sein. Man ist so hin und her gerissen, weiß nicht, was cool oder was super peinlich ist. Meine Tochter ist gerade in dem Alter und das Kind leidet unter mir.

Gerade eben zum Beispiel. Sie hat Training auf dem Beachvolleyball-Feld gefühlte 30m von unserem Haus entfernt. Also habe ich die grandiose Idee, für die Pause eine aufgeschnittene Melone vorbei zu bringen.

“MAMA! Nein! Das ist peinlich, das macht keine andere Mutter!!!” Möglich, aber die wohnen auch nicht in Sichtweite.

Jedenfalls, es war warm, die Melone mußte weg, also hab ich mich über das töchterliche Verbot hinweg gesetzt und aufgeschnittenes Obst rüber gebracht. Sehr zur Freude der Trainerin, die meinte, dass wäre doch mal eine gute Idee. Vor allem, weil ich nicht nur unsere Truppe, sondern auch “die Großen” bedacht habe. Wenn schon, denn schon. Während der Übergabe würdigte mich Kind Nummer Eins keines Blickes.

Zeitsprung, eineinhalb Stunden später. Ein verschwitztes, übersprudelndes Kind kommt durch die Terassentür gestürmt.

“Mama, alle, aber auch alle sagen Danke für die Melone. Sogar die großen Mädchen! Das ist so cool gewesen!” Ach?

“Ach? Ich dachte, das wäre peinlich?!” Irritiertes Stirnrunzeln.

“Ja, ist es ja auch. Aber auch irgendwie total cool.”

Na wenn das so…

Published in: on 26. Mai 2014 at 19:20  Comments (1)  

Eine Tüte Glück, bitte!

Übrigens, ich mache tatsächlich mit, bei der 100happydays-Challenge. Bisher habe ich knapp ein Drittel geschafft und kann folgendes Zwischenfazit ziehen:

Es macht Spaß.

Klar, manchmal überlegt man sich ernsthaft, was und warum man nun tun sollte, um heute noch ein “Ich bin ja so glücklich”-Bild hinzubekommen. Und bei einigen dokumentierten Momenten war ich auch weniger glücklich als bei anderen. Aber mein Klassenziel für mich persönlich war, mit offenen Augen für das Schöne durch die Welt zu gehen und die schönen Dinge im Leben dann zu genießen, wenn sie da sind. Und nicht, wenn sie vergangen sind. Das Ziel habe ich erreicht.

Denn es stimmt schon, wer suchet, der findet. Der ganz kleine, persönliche Glücksmoment kann überall sein. Und vor allem, er kommt wirklich täglich vorbei, wenn man ihn nur lässt.

Published in: on 19. Mai 2014 at 16:11  Hinterlasse einen Kommentar  

Gibt es ein Leben nach der Garantie?

Ich habe keine Ahnung, was diverse Firmen gegen mich haben, so eine schlechte Kundin bin ich ja gar nicht, aber gut.

Also, folgendes trug sich letzte Woche in unserem Wohnzimmer zu:

Unser Fernseher, ein Samsung, hat ziemlich genau nach sechs Jahren den Geist aufgegeben. Ich persönlich finde das früh, kann ich mich doch dran erinnern, dass es Zeiten gab, in denen ein Fernseher mindestens doppelt so lange hielt. Mein örtlicher Fernsehschrauber schaute mich daraufhin übrigens sehr mitleidig an und fragte mich, in welchem Jahrhundert ich denn leben würde. Ich verkneife mir jetzt jeglichen Kommentar über den Verfall von Qualitätsarbeit.

Dafür leben wir aber sehr wohl in Zeiten der Globalisierung. Das bedeutet, Informationen sind nicht auf ein Land beschränkt. Und wenn man mal interessiert ins Netz schaut, dann sieht man, dass es in den USA derartige Probleme mit Fernsehern dieser Marke genau aus der Zeit gab, in der unserer gefertigt wurde. Samsung sah sich daraufhin einer Sammelklage gegenüber stehen, weil sie im Verdacht standen, Teile so gefertigt zu haben, dass sie eben nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen. Die Südkoreaner haben infolgedessen Schraube und Mutter geschworen, dass sie nichts damit zu tun haben, dass ihre Geräte reihenweise genau nach Ablauf der Garantie das Zeitliche segnen (und zwar mit dem gleichen Symptom wie der unserige). Sie haben aber um des lieben Friedens willen (und um Geld und schlechte PR zu sparen, denke ich mal) angeboten, sie würden 7,5 Millionen Fernseher zurück nehmen.

So.

Daraufhin haben wir dem deutschen Kundenservice eine nette Mail geschrieben und gefragt, wie wir denn jetzt vorgehen müßten, um wegen des bekannten Problems an wahlweise einen neuen Fernseher oder aber an eine Reparatur kämen. Jaaahaa, sagte da der Kundenservice, das wären ja die Leute in den USA gewesen und hier wären wir in Europa und da wären die Gesetze anders (Übersetzung des Possums: Wenn die Europäer zu doof sind uns zu verklagen – ja da können wir ja nix zu) und sorry, nein, wir können da nicht helfen.

Sowas macht mich ja rasend. Warum, um alles in der Welt, werden amerikanische Kunden mehr hofiert als wir? Warum dürfen sich die Firmen dieser Welt (und damit schließe ich ausdrücklich deutsche mit ein) mit dem deutschen Verbraucher so ungefähr alles erlauben, während sie auf der anderen Seite des Atlantiks die Kulanz selbst sind. Gut, die Antwort ist einfach und lautet: die unterschiedliche Gerichtsbarkeit. Nicht, dass ich daran etwas ändere, nur weil ich mich aufspule, aber sowas macht mich ganz wahnsinnig.

Wie wenig deutsche Verbraucher übrigens ernstgenommen werden, zeigten dann die beiden folgenden Dinge: Auf die Bitte nach einer Stellungnahme zu dem Thema, reagierte der Kundenservice sehr verschnupft und meinte, sie würden einer Veröffentlichung im Blog nicht zustimmen. Als ich an die Pressestelle der Firma mit der gleichen Bitte herantrat, hat man mir erst gar nicht geantwortet. Newsflash, liebe Samsunger: Ich brauche keinerlei Erlaubnis, um über mein persönliches Erlebnis mit einem Eurer Geräte und Eurem Umgang mit Kunden zu bloggen – sogar die deutschen Gesetze erlauben das. Und ich geh auch nicht weg, nur weil ihr mich ignoriert.

Was ich sehr wohl tun werde, ist in ein Fernsehgeschäft meines Vertrauens gehen und einen neuen Fernseher kaufen. Und der wird wohl eher nicht von Samsung sein.

Published in: on 13. Mai 2014 at 09:39  Comments (7)  

Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne

So, damit wäre das dann jetzt auch rum. Die Zeiten, in denen mein Sohn auch vor anderen zeigte, dass er seine Mama liebt, die sind vorbei. Schleichend erst, so durfte ich ihm erst keinen Kuss geben, wenn Klassenkameraden oder gar Fußballkumpels dabei waren. Dann war Anfassen ausserhalb des Tröstens bei einem verlorenen Spiel tabu. Und eben gerade rief er kurz aus der Schule an und als ich das Gespräch mit “Ich hab Dich lieb.” beendete, kam nur ein halb genervtes “Jaja.” Bei meiner Tochter kommt wenigstens noch ein schnell geflüstertes “Ich Dich auch!”

Seufz.

Aber gut, ich bin da ja flexibel und wir gehen genau in dem Tempo, das das Kind vorgibt. Und ausserdem: Man soll ja immer auch die gute Seite sehen bei sowas. Mir stehen plötzlich ganz neue Erpressungs- Überzeugungsoptionen offen. So kann man zu Beispiel immer mal wieder in eine vorpubertär indizierte Diskussion einbringen, die abgesprochene, seit langem überfälligen Mitarbeit im Haushalt jetzt erledigt zu werden hat. Sowas unmenschliches wie das Kinder-Bad einmal die Woche putzen oder die Spülmaschine ausräumen. Und wenn nicht, dann muss ich ihn leider morgens mal wieder in die Schule bringen und ihm zum Abschied einen langen Kuß aufdrücken. In Anwesenheit seiner Klassenkameraden.

Grausam? Ja, klar. Aber erprobt und wirksam! Abgesehen davon: im Krieg, in der Liebe und in der Pubertät sind alle Mittel erlaubt. Und zumindest meine Kinder glauben mir sofort, dass ich dazu in der Lage bin und haben es noch nie drauf ankommen lassen.

Published in: on 7. Mai 2014 at 07:32  Comments (6)  

Coming Out

Guten Tag, mein Name Possum und ich bin Christin. Nein, keine heimliche, keine fanatische und auch keine misionierende, sondern eine ganz offene, die alle Menschen so sein lässt, wie sie sein wollen. Und eine fordernde, denn ich möchte bitte, dass das auch so akzeptiert wird.

Das wird in diesem unseren Lande, hier im Osten sowieso, immer schwieriger. Das fängt damit an, dass ich mich lang und breit rechtfertigen mußte, vor jedem, der meinte eine Meinung dazu zu haben (und viele hatten sie), dass ich tatsächlich kirchlich geheiratet habe. Oder gar meine Kinder hab taufen lassen – oh Grausamkeit, sie werden gezeichnet sein fürs Leben (was ich tatsächlich hoffe, aber wohl etwas anders als die Kritiker). Ich habe meine festen Gottesdienste im Jahr, die ich nicht verpassen will (nein, Weihnachachten gehört nicht zwingend dazu), meine Kinder gehören zu den wenigen, die hier in den Religionsunterricht gehen und wir beten des Abends.

So what, könnte man denken – dein Ding. Jupp. Sehe ich auch so. Und ich habe auch nie ungefragt meine Meinung dazu gesagt, wenn jemand meinte, nicht gläubig zu sein, noch habe ich eine Diskussion mit ihm darüber angefangen, wie scheiße das doch ist und er total verblendet ist, weil er das göttliche Licht nicht sieht. Umgekehrt passiert das schon mal gerne häufiger. Und dann, ja dann tue ich gerne und sehr vehement meine Meinung kund, sehr zum Mißfallen der Diskussionsgegner, von denen ich dann wiederum sofort in die missionierende Ecke gestellt werde.

Ich finde es gut, dass die Kinder heutzutage in der Schule Moscheen, Tempel und Synagogen besuchen – wir selbst haben den Tag der offenen Moschee bespielsweise sehr schätzen gelernt. Aber mittlerweile finde ich, bei den besuchten Gebetshäusern sollte eine Kirche dazu gehören – denn die ist für viele Kinder heute genau so exotisch wie für mich damals die Moschee unserer türkischen Gemeinde. Sagen darf man das allerdings nicht offen, denn dann gefährdet man sofort das Kindswohl der Andersdenkenden. Und zwar nicht das der Moslems, Juden, Buddhisten, Hindus und was es noch alles auf dieser schönen Erde gibt. Die stehen zum Großteil solchen Dingen sehr offen gegenüber. Nein, es sind die sogenannten aufgeklärten Atheisten oder einfach Nichtgläubige, die ihre Kinder davor bewahren wollen, mit diesem Teufelswerk (hihi, guck mal, eine Chirstin mit Hang zum Wortwitz, ja gibt es sowas auch?) in Kontakt zu kommen.

Da fragt man sich ja, warum das so ist. Von uns Gläubigen wird – mit Recht – erwartet, dass wir unsere Kinder ziehen lassen, wenn sie irgendwann beschließen, dass sie die Kirche und den Glauben verlassen wollen. Nur – um sich darüber eine Meinung zu bilden, müssen sie ja erst mal wissen, worum es überhaupt geht. Genau das macht es aber so schwer für Kinder, deren Eltern sie bewußt (und da gibt es ja nun wirklich vielfältige Möglichkeiten) oder unbewußt (da gibt es noch viel mehr) fernhalten und ihnen nicht zeigen, dass es sowas wie Glauben überhaupt gibt und dass er viel mehr ist, als das, was man in den Nachrichten hört. Diese Kinder haben keine freie Entscheidung, denn sie haben keine Ahnung, was gelebter Glauben heute ist. Und diese Chance, ihre eigene Entscheidung diesbezüglich zu treffen, werde ich meinen Kindern sicherlich nicht verwehren.

Ich werde nie vergessen, wie eine Mitkonfirmandin von mir allein zu ihrer eigenen Taufe kam und mich fragte, ob ich sie begleiten wolle. Darauf angesprochen sagte sie mir, in der freundlichen Sprache, die 14jährigen nun mal eigen sind

“Meine Eltern haben sich mein Leben lang einen Dreck darum gekümmert, ob ich getauft bin oder nicht. Jetzt brauche ich sie auch nicht mehr dazu!”

Damals habe ich mir geschworen, dass meine Kinder von denen ich noch nicht mal wußte, ob ich sie je haben will, niemals soetwas über mich sagen werden.

So wahr mir Gott helfe.

Published in: on 30. April 2014 at 07:29  Comments (53)  

Wenn der Fortschritt ohne mich fortschreitet

Achtung, Software-Hass-Artikel. Auch gar kein langer. Eigentlich könnte er mit einer Frage umschrieben sein und die heißt:

Warum?

Warum um alles in der Welt müssen Softwareprogramme immer und immer wieder verändert werden? Und zwar ausdrücklich nicht, um Bugs zu beseitigen, sondern um sie toller, schöner, fancier, komplizierter und vor allem viel unpraktikabler zu machen. Nachdem ich jetzt gerade 30 Minuten dafür gebraucht habe, eine Tabelle so zu konfigurieren und auszudrucken, dass ich sie brauchen kann (und sie dann immer noch nicht so war, wie ich sie wollte), wollte ich auf ein altes Programm zurückgreifen. Aber nein, Apple gefiel es, auch das eine halbe, digitale Weltreise werden zu lassen.

Ich verstehe, das Horden von Softwareentwicklern beschäftigt werden wollen. Ich verstehe auch, dass es Dinge gibt, die man wirklich besser und schneller machen kann. Aber wenn man aus dem Jahre 2014 wieder 15 Jahre in der Bedienerfreundlichkeit zurückkatapultiert wird, nur weil die Firma mit dem Apfel meint, man solle jetzt doch seine Produkte und nur die benutzen (gleich, nachdem man sie so umgekrempelt hat, dass man noch nicht mal eine einfache Tabelle ohne Handbuch konfigurieren kann), dann kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hier um Willkür handelt.

Ohne mich. Dann geh ich eben wieder über Umwege. Ich bin alt, ich kann das noch von früher. So. Nämlich.

Published in: on 23. April 2014 at 12:13  Comments (1)  

Frohe Ostern!

Ich wünsche allen Lesern gesegnete Ostern!

Published in: on 20. April 2014 at 08:55  Hinterlasse einen Kommentar  
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 237 Followern an