Und siehe, er ließ mich durch das Wasser gehen

Nach dem gestrigen anstrengenden Tag hatten der Autor und ich beschlossen, einen ruhigen Tag zu machen. Und was liegt da näher, als nach dem Mittagsschlaf die Kinder zu packen und zum nahegelegenen See zu fahren, spazieren zu gehen, um danach im dazugehörigen Café sehr deutsch unseren Sonntagskaffee zu nehmen.

Auf dem Weg zum See erklärte der Autor Kind Nummer Eins irgendetwas mit Religion – im Nachhinein haben wir rekapituliert, daß Kind Nummer Zwei mittlerweile im Zuhören weiter ist, als wir bisher angenommen haben.

Kaum waren wir nämlich 15 Minuten da, stellte er sich sehr pragmatisch die Frage, wie es denn möglich sein soll, über das Wasser zu gehen.

Das er mangels Gummistiefel (es gibt noch keine in seiner Größe irgendwie) dabei nasse Füsse bekam, hat ihn nicht wirklich interessiert. Er ging weiter -

und weiter -

bis er sehr unsanft von einer höheren Macht – die ebenfalls keine Gummistiefel trug – aus dem Wasser geholt wurde.

Und erst da realisierte das Kind: “Oh, nass!”

“Bye, bye Wasser – ich komme wieder. Wir sind noch nicht fertig miteinander!”

Und so in etwa sahen seine Schuhe aus.

Seine einzigen Schuhe, da die Sandalen schon auf dem Dachboden sind und das Zweitpaar Herbstschuhe noch im Laden steht. Dafür wärmt sich das Erstpaar jetzt mit Zeitungen ausgestopft vor dem Kamin und wird hoffentlich bis morgen trocken. Holz genug zum Heizen haben wir jetzt ja.

Published in: on 21. September 2008 at 17:24  Hinterlasse einen Kommentar  
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