Life

Aus aktuellem Anlass: Informationsmonopol – Teil 3

Seitdem ich den Autor kenne, geht er nicht wie ein normaler Mensch zum Friseur – nein, er klippert sich die Haare. Er geht als mit einem Langhaarschneider auf 3mm durch die Haare. Und ebenfalls seit ich den Autor kenne, bettele ich ihn quasi an, einem Friseur doch wenigstens mal eine Chance zu geben. Vergebens.

Heute ist es dann passiert. Er ist irgendwie abgerutscht und hat sich ein Loch in die Haarpracht gesäbelt. Jeder Versuch, zu retten was noch zu retten war, endete in einem noch schlimmeren Desaster. Zum Schluss sah er aus wie…nun, sagen wir einfach, er sah aus, als ob er mit seiner Haarpracht ca. 60 Jahre zu spät wäre.

Da half nur eins: Haare ab! Ganz und ratzekahl. Er versuchte dann mit Sonnenbrille und Basecap (ich konnte gerade eben noch die (von wohlmeinenden amerikanischen Freunden geschenkte) NRA-Kappe verhindern und auf eine Red Wings umschwenken, da ich andernfalls leider ein Scheidungsverfahren einleiten oder halt selbst zum Gewehr hätte greifen müssen) cool zu tarnen.

Sollte also in den nächsten Tagen, rein zufällig, in seinem Blog was über die Notwendigkeit, seine Kopfhaut in bestimmten Abständen zu lüften oder einem heroischen Selbstversuch, nachzufühlen, wie sich so ein Skin fühlt, zu lesen sein – bitte jedwede Aussage zu seiner Haarpracht mit dem nötigen Misstrauen begegnen.

Übrigens, auf meine vorsichtige Anfrage, wie es denn nun mal mit einem Friseur sei, kam nur ein „Nu, is zu spät.“ Womit er nun auch wieder recht hat.

Werbeanzeigen
Standard