Entscheidend ist, was hinten dabei raus kommt

Eigentlich wollte ich einen anderen Eintrag schreiben, aber hier überschlagen sich die Ereignisse.

Kind Nummer Eins hat seinen zweiten Zahn verloren. Da der erste schon zwei Einträge in zwei Blogs wert war, ist diese Tatsache alleine nicht weiter erwähnenswert – man kann auch alles überstrapazieren. Aber dieser ist wirklich verloren. Weg. Wohl beim Popcorn essen,
schätzen wir mal. Also wurde die Popcornschüssel durchwühlt – ohne Erfolg. Bittere Tränen flossen reichlich. Auch der Vorschlag, daß ich schnell eine Mail an die Zahnfee schicke und das das Problem eines verlorenen Zahns ja nicht neu sein könnte, beruhigten nur kurz.

Dann kam sie nämlich auf die Idee, daß sie den Zahn verschluckt haben könnte – ob ich denn mal nacher die Kloschüssel inspizieren könnte. Nein. Ganz sicher nicht.

„Aber dann spüüüüüüüüüüüüül ich ihn ja runter und dann ist er weg, mein Zahn, mein schönster Zahn“

Alle Argumente, der Zahn wäre ja eh weg, wenn die Zahnfee kommen und ihn eintauschen würde, zogen gar nichts.

Nun ist das ganze vor knapp 45 Minuten passiert und meinte Tochter verspürt gerade jetzt – natürlich – einen gewissen Druck. Ob ich nicht vielleicht doch…? Nein! Jetzt ist sie beim Autor und versucht ihn zu becircen, den Inhalt des Klos „auseinander zu zupfen“

Ich krieg das Gespräch gerade nicht mit und ich glaub, daß will ich auch gar nicht. Sollte jemand wirklich dringend am Verbleib des Zahnes interssiert sein, er möge bitte eine Mail an den Autor richten. Ich werde jetzt die Mail an die Zahnfee schreiben und dann hat sich die Sache für mich erledigt. Schließlich ist mein Auftrag in der Nahrungskette das, was oben reinkommt. Für den Rest erkläre ich mich gerade mal nicht zuständig…

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Published in: on 19. Oktober 2008 at 16:32  Schreibe einen Kommentar  
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