Dreht Euch nicht um, der Virus geht herum

Ich hätte dann mal gerne sowas wie eine unsichtbare Blase um meine Familie herum. Hier grassiert grade die Seuche. In der KiTa sind von 44 Kindern noch 17 da und bei der Tagesmutter sind auch nicht alle auf dem Damm. Nach dem Bronchitis geht jetzt Magen-Darm um. Die Kinderärztin ist bei drei Stunden Wartezeit.

Am liebsten würde ich die Glucke geben und meine Kinder daheim lassen, aber abgesehen davon, daß sie mir ob des Wetters und des daraus resultierenden Bewegungsmangels hier schon über Tisch und Bänke gehen, habe ich zu lesen arbeiten.

Noch schwieriger als den Kindern genug Auslauf zu verschaffen, gestaltet sich im Moment Unterbringsituation. Am Freitagabend habe ich einen fast unaufschiebbaren Termin. Gestern rief Gastmutter Eins für Kind Nummer Eins an – die Seuche hat ihr Kind ergriffen und daher kann sie nicht meines nehmen. Kurz darauf der Anruf von der besten Tagesoma der Welt – ihr im Haus lebender der Enkel hat…na was wohl….

Jetzt wurde Tochterkind von mir bei einer anderen Freundin – eine von drei gesunden Kindern in ihrer Gruppe, wovon meins eins ist – zwangseingewiesen und der Kleine geht jetzt zu einer Freundin, die zwar angeschlagen ist, aber dankenswerterweise nicht mit dem Magen-Darm-Virus sondern einer Lungengeschichte.

Jetzt hilft nur noch das Prinzip Hoffnung, daß meine beiden bis Samstag durchhalten. Ich wette das werden sie auch. Sie lieben ihre Mutter.

Die wahrscheinlich dafür ab Freitagnachmittag den Thron anbeten wird – wer hält dagegen?

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Published in: on 12. Februar 2009 at 13:32  Schreibe einen Kommentar  

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