Trivialliteraturautorinnen und das Glück

Ich glaub, ich hab mich gerade auf Twitter zum Affen gemacht. Ich hab gerade was von:

Momente des Glücks: Muschelsuchen mit Kind

geschrieben. Yeah, nennt mich die Rosamund Pilcher des Twitterns.

Aber, wenn ich genauer drüber nachdenke, es stimmt einfach, die Sache mit dem Glück, leider nicht die mit Rosamunde Pilcher – deren Verkaufszahlen hätte ich gerne.
Ich meine, hier war ich heute mittag: Am Strand in einem Land, in dem Sonne und Menschen mir wohlgesonnen sind, mit einem Kind, das glücklich und zufrieden und demnach völlig problemlos ist. Ich bekomme abends (und mittags) meinen frischen Fisch und ein Glas guten Weißwein. Mein anderes Kind ist nicht nur in guten, sondern in besten Händen und den kurzen Telefonaten, die er Zeit hat mit mir zuführen, mindestens genauso glücklich wie Kind Nummer Eins. Und ich muß nur sehr, sehr eingeschränkt arbeiten – momentan beschränkt es sich auf Mails abrufen und beantworten (dreimal schnell auf Holz klopfen).

Jetzt mal ganz ehrlich – es wäre unverschämt, wäre ich nicht glücklich, oder? Und es wäre ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die mir eine solche Woche ermöglichen.

Und deswegen ist mir jetzt auch völlig egal, was all die Zyniker und Berufsmeckerer der deutschen Blogger- und Twitterwelt sagen. Ich bin glücklich. Ganz unvirtuell und real. Und wer das nicht nachvollziehen, kann, der weiß bestimmt auch nicht, wie Krümel pieken.

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Published in: on 21. Mai 2009 at 16:08  Schreibe einen Kommentar  

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