Morgenstund hat viel im Mund

Zwei Kinder und sechs Jahre später weiß ich immer noch nicht, wie man morgens mit einem Lied auf den Lippen – und das ist nicht im übertragenen Sinne gemeint – aufwachen kann und den Tag lauthals willkommen heißen kann. Langanhaltend und laut babbelnd.

Ebenso ist mir aber unbegreiflich, wie man aufgrund der NullundNichtigkeit von zwei in der falschen Reihenfolge aufgeschlagenen Augen mindestens 15 Minuten ununterbrochen lang brüllen kann.

Und am allerunglaublichsten finde ich, daß beide Kinder meinen, sie müßten die ersten 30 Minuten des Tages an mir hängen und mich bekuscheln – und das obwohl sie die halbe Nacht bei mir lagen und mir meinen Platz streitig gemacht haben.

Krieg ich den Tag bitte noch mal auf zurück auf Anfang?

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Published in: on 14. August 2009 at 06:30  Schreibe einen Kommentar  

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