Kreatives Parken

Das Gute am Übergang Kindergarten-Schule ist ja, daß man spontan nicht mehr basteln muß. Die Kinder machen das alles brav selbst und man selbst blamiert sich nicht mehr.

Dafür stellen sich andere Herausforderungen, wie zum Beispiel das Parken. Unsere Schule liegt ja landschaftlich schön neben einer stillgelegten Müllkippe, direkt an einer vielbefahrenen Landstraße mit einer Ampel, die sich durch extrem kurze Fußgänger-Grünphasen auszeichnet. Zudem wird gerade eine neue Turnhalle gebaut, man kommt also nicht auf die „Kinderrausschmeiß-Schleife“, sondern muß auf den großen, mit Schotter ausgelegten, sich durch genau eine kombinierte Ein- und Ausfahrt auszeichnenden Parkplatz fahren.

Diese Ein- und Ausfahrt liegt direkt in der Kurve einer vielbefahrenen Straße und ist so breit, daß genau ein Auto durch paßt. Der Parkplatz selbst ist leider nicht für die Horden von Eltern der Erst- und Zweiklässlern plus denen der Kindergartenkinder des zum Areal gehörenden Kinderhauses gebaut. Dementsprechend herrscht da morgens zu Schulbeginn Chaos. Ich habe in meinem Leben noch nicht so dermaßen unglaublich abenteuerlich geparkt. Morgens um 7.15 Uhr. Vor dem ersten Kaffee.

Aber erstaunlicherweise geht das ganze ohne Geschrei und auch ohne Beulen/Schrammen vonstatten. Im Gegenteil, es ist sogar sowas wie Rücksicht zu spüren – einer läßt den anderen vor, Eile an allen Ecken und Enden, aber keine Hektik.

Alles ganz locker, alles ganz easy. Am frühen Morgen. Das könnt mich schon wieder aufregen!

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Published in: on 1. Oktober 2009 at 09:44  Schreibe einen Kommentar  

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