Sie wäre dann da

So, da isse nun also, die Vier vor der Null.

Und gemessen an dem Drama, das bei dem erstmaligen Aufkommen der Drei stattfand, ging es dieses Mal richtig gut ab. Das mag vielleicht daran liegen, daß ich dieses Mal irgendwie so gar keine Zeit für das Drama hatte. Oder weil ich das Ganze alles schon mal durch hatte.

Viel mehr Sorgen machte mir ja ehrlich gesagt, daß ich erst drei Tage später feiere und ich dachte, wie komisch es sein muss, wenn so gar nichts an diesem Tag ausser panisches HausinPartyzustandversetzen passiert.

Die ersten Nachbarn, hinter einer riesigen, in Zellophan verpackten bepflanzten Schale versteckt, standen um kurz vor neun vor der Tür, um

„Schon mal das Geschenk vorbei zu bringen!“. Es folgten im Laufe des Tages die anderen mit Sträußen, Bäumen und Büchern. In den Pausen zwischen den Besuchen ging dann fast ständig eines der Telefone, denn

„Also gratulieren muß ich doch heute mal!“. So kann man weder Haus noch Garten in repräsentativen Zustand versetzen. Da hilft es auch nicht, daß der Autor beschlossen hat, daß wir ganz dekadent nicht nur abends mit den Kinder essen gehen sondern mittags einen ganz ruhigen Lunch beim Sizilianer unserer Wahl zu nehmen hatten.

Mit anderen Worten, dafür, daß ich noch gar nicht gefeiert habe, hatte ich einen ziemlich prima Tag! Wenn der Samstag sich jetzt diesem Tag anschließt, dann finde ich die 40 doch gar nicht so schlimm.

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Published in: on 6. Oktober 2010 at 20:02  Schreibe einen Kommentar  

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