Ernährung: Mutter 1, Nahrungsmittelindustrie 0

Ich habe gerade, weil ich so gar keine Zeit habe heute, Kind Nummer Eins und mir fertige Lasagne aus dem Supermarkt gekauft. Eigentlich wider besseren Wissens, aber harte Zeiten verlangen nach harten Maßnahmen.

Tochter, Pasta-Freak wie ihre Mutter, hat sich auch ordungsgemäß gefreut. Oh, prima, Lasagne.

Bis wir sie uns am Terassentisch geteilt haben. Kind nibbelt hier, probiert da, stochert in jener Ecke und untersucht die andere. Und dann, nach vier Bissen

„Mama, also sei mir nicht böse. Diese Lasagne schmeckt nicht. Deine ist viel besser. Ich mach mir ein Brot.“

Sprachs, stand auf, ging in die Küche und tat genau dieses.

Freu ich mich jetzt, dass ich ein Kind habe, das kulinarisch auf der Höhe ist oder ärgere ich mich, dass die Zeiten des schnellen Essens ein für alle Mal vorbei sind?

Übrigens war die Lasagne wirklich nicht gut – ich lasse sie trotzdem noch mal im Kühlschrank, der Autor kommt nachher heim und dem sind bekanntlich solche Feinheiten egal. Solange nur genug da ist. Was heute eindeutig der Fall ist.

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Published in: on 8. Juli 2011 at 12:58  Schreibe einen Kommentar  

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