Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche

Das Schlimme an so einem Blog ist ja, dass man ein unglaublich schlechtes Gewissen bekommt, wenn man zu lange nichts geschrieben hat. Wobei „zu lange“ ja auch immer sehr subjektiv ist. Aber nach spätestens drei Tagen ergreift es mich, das schlechte Gewissen, und wenn einem bis dahin nichts über den Weg gelaufen ist oder sich wirklich keine halbe Stunde für das zu Bildschirmbringen einer kleinen, erlebten Geschichte erübrigen ließ, dann windet man sich schon sichtlich. Und man kann das noch nicht mal mit der allseits beliebten Schreibblokade entschuldigen – man könnte ja, wenn man denn nur wissen würde, was!

Das reine Wissen darum hilft aber nicht, wenn die Umstände es nicht hergeben. Wenn also jemand ein sich sehr sichtbar windendes Possum sieht, dann täte er gut daran, irgendwas Witziges oder Dummes oder Nerviges oder einfach nur Aussergewöhnliches zu tun, damit ich an diesem schwülen Tag noch irgendetwas zu schreiben habe und mein Gewissen entlastet wird. Und man selbst kommt ins Netz. Das ist doch schon mal was.

Die Bloggerin dankt.

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Published in: on 4. August 2011 at 14:03  Schreibe einen Kommentar  

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