Für einen guten Gin ist es nie zu früh

Manchmal gibt es ja auch in meinem Leben noch Dinge, die ich noch nie gemacht habe. Und man soll es nicht meinen, aber ich bin eine starke Befürworterin der Theorie, dass man harte Alkoholika wie Gin oder so erst nach fünf Uhr nachmittags zu sich nehmen sollte – Cocktailkurse mal ausgenommen.

Ja.

Gestern waren wir mit den Kindern eingeladen und ich wurde so gegen halb drei gefragt, was ich den trinken wollen würde. Wein, Sekt, Kaffee, Gin Tonic….Ein Blick zur Flasche zeigte mir, dass es verflucht guter Gin war. Und irgendwie fühlte ich mich auch sehr danach. Aber um halb drei nachmittags? Wie sieht das denn bitte aus? Und so fragte ich die Gastgeberin, ob sie wenn denn dann mittrinken…Ein Blick, ein Schnauben und ein „Aber klar“ später sass ich am Tisch mit einem guten Drink.

Und gerade als ich mich fragte, wie unverschämt es wäre, nach einem zweiten zu fragen, offerierte der Hausherr den einzigen Cocktail, den er könne, der dafür aber sehr gut sei – Margarita. Was eine Schwäche von mir ist.

Und noch mal ja – die Margarita war extrem lecker.

Ich will es so ausdrücken: Wenn man so früh am Tag anfängt zu trinken, dann ist selbiger verflucht kurz. Und man sollte es nicht öfter machen. Aber es hat den Vorteil, dass man am nächsten Tag keinen Kater hat, weil man schon um acht eingschlafen ist. Auch eine Erfahrung.

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Published in: on 10. Oktober 2011 at 18:55  Schreibe einen Kommentar  

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