Noch schnell, bevor es vorbei ist

Letztes Jahr hatte mich das Schäfchen auf den Jahresrückblick aufmerksam gemacht. Schöne Sache, aus der ich wohl eine Tradition machen werde. Also, hier der Jahresrückblick 2011

Zugenommen oder abgenommen?

Ich passe noch in alles rein, habe lediglich das entsorgt, was nach der zweiten Schwangerschaft eh mehr an Wurst in Pelle erinnert hat. Aber zugenommen hab ich definitv nicht. Abgenommen leider auch nicht. Wobei die Schwerkraft langsam einsetzt.

Haare länger oder kürzer?

Gleichgeblieben. Aber sie sind wesentlich grauer geworden. Oder, wie meine Kinder sagen: Silber.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Wir sind immer noch bei -10. Da wird sich auch nichts mehr ändern, denke ich mal.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Eindeutig mehr. Seufz.

Der hirnrissigste Plan?

Die Idee, ich könne im Urlaub jeden Tag zwei Stunden schreiben. Ich hab wirklich geglaubt, dass würde klappen.

Die gefährlichste Unternehmung?

Dies Jahr war ich brav. Das Gefährlichste waren noch die Autobahnfahrten gen Westen.

Der beste Sex?

Ich nehme den Joker. Wie letztes Jahr.

Die teuerste Anschaffung?

Ach, da wäre das iPad, die Kosten für die Arbeitsraumrenovierung, der diesjährige Urlaub…

Das leckerste Essen?

Hm. Ich habe dieses Jahr ein paar Mal ganz grandios gegessen. In den USA hervorragendes Steak zum Beispiel. Großartig auch die Vespern mit vielen kleinen Leckereien mit der Familie.

Das beeindruckenste Buch?

Beeindruckend? Dieses Jahr war kein Jahr für hochtrabende Literatur für mich. Aber ich mochte die Edelstein-Triologie von Kerstin Gier.

Der ergreifendste Film?

Inception war nett. Ansonsten hab ich meinen Weg zu How I met your mother gefunden. Und Lost Girl.

Die beste CD?

Wieder meine Podcasts – ich liebe sie einfach.

Das schönste Konzert?

Ich bin ja so langweilig….

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Meiner Familie, den Blogs, dem Garten, Freunden – und leider Versicherungen, Arztberichten, Krankenhausbesuchen und Anwälten.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

Meiner Familie und meinen Freunden.

Vorherrschendes Gefühl 2010?

Es gab nicht eins, sondern mehrere. Angst, Hoffnung, Gereiztheit, Wut, Trauer – nein, es war kein gutes Jahr, wie schon mal angemerkt.

2011 zum ersten Mal getan?

Einem Coyoten auf zwei Meter begegnet.

2011 nach langer Zeit wieder getan?

Im Freien geschlafen. Und das gleich zwei Wochen lang.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

– Tod
– Krankheiten
– nicht zahlende Versicherungen

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass wir einen neuen Boden im Erdgeschoss benötigen.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ich habe keine Ahnung.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die Möglichkeit, mich vernünftig und ordentlich zu verabschieden. Und das ich mir selbst endlich einen Tritt gegeben habe und einen Ring meiner Mutter habe verkleinern lassen, so dass ich ihn endlich tragen kann.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Auf Dich kann man sich verlassen!“ – Ein Satz, den viele für das ultimativ langweiligste halten, was man über einen Menschen sagen kann. Für mich ist es ein Zeichen, daß ich was richtig mache im Leben.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich hoffe, es war oft genug „Ich liebe Dich“ wahlweise „Ich hab Dich lieb“

2011 war mit einem Satz?

Scheisse.

Aber: 2012 ist ein neues Jahr und neue Jahre haben oft die Eigenschaft, dass sich alles zum Guten wendet. Also haken wir dieses ab und gehen mit Schwung ins Neue. Bis dahin!

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Published in: on 29. Dezember 2011 at 19:35  Schreibe einen Kommentar  

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