Life

Generation 2.0 – mindestens

Hier wurden gerade die Gelben Seiten und das Telefonbuch der Stadt Berlin verteilt. Zwei große, dicke Bücher, in Plastik verschweisst vor jeder Toreinfahrt. Kind Nummer Zwei radelt an einigen vorbei und fragt neugierig, was das denn wohl sei. Ich erkläre es. Stirnrunzeln unter de Helm

„Und was macht man damit?“

„Man schaut nach, wenn man die Telefonnummer von jemandem braucht. Oder wenn man einen Handwerker braucht, dann sucht man in den Gelben Seiten.“

„Mama, warum braucht man dafür so ein dickes Buch. Warum schaut man da nicht einfach im Computer nach.“

Fragen, die unsere Generation niemals auf den Gedanken gekommen wäre zu stellen. Und ein perfekter Beweis dafür, daß sich mit den Zeiten eben auch die Anforderungen an die Kinder ändern.

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Ein Gedanke zu “Generation 2.0 – mindestens

  1. Öhm … ich denke, ich bin etwas (aber nicht viel) älter als Du, und ich finde Telefonbücher auch komplett überflüssig und habe schon seit Jahren keine mehr im Haus. Der Unterschied ist natürlich, daß ich es noch anders kenne, und Deine Kinder nicht. Aber das heißt nicht, daß ich mir nicht trotzdem die Frage nach dem Sinn dieser Schinken stelle …

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