Tischkantenbeißen in den Welteroberungstisch

Ich erwähnte ja schon mal, dass es nicht immer einfach ist, von zuhause zu arbeiten. Auch dann nicht, wenn der Autor daheim ist und die Brut hütet. Denn es gibt immer Dinge, die kann nur eine Mutter entscheiden. Auf der anderen Seite lernen Kinder so auch gewisse Interpretationsspielräume zu nutzen.

Gestern nachmittag beispielsweise sass ich noch an einem Review für die Serienjunkies. Mittendrin schallte es von oben

„Mamaaaa, bei Amazon gibt es die Topmodel WG jetzt viel günstiger. Kann Daddy mir die mitbestellen?“

„Kind, ich arbeite, ich kann jetzt nicht.“ schallte ich zurück.

„Mama, Daddy bestellt jetzt, darf er mir das mit bestellen?“ Was ist schon Arbeit gegen die wichtigen Dinge im Leben.

„Ich kann jetzt nicht!“ Himmel.

„Mama, das ist um die Hälfte billiger, darf er?“ Ungeduld schwang mit, schließlich war Daddy dabei, die Bestellung abzuschließen.

„ICH ARBEITE HIER!“ Kurzexplosion aus dem Keller.

„War das ein Ja?“ Und dann hörte man nur noch „Daddy, sie hat ja gesagt. Sort of.“

Kopf -> Tischkante. Und das nicht im übertragenen Sinne.

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Published in: on 26. September 2012 at 06:03  Comments (1)  

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  1. 😀 das ist wirklich lustig!! so hat einen die brut im griff 😉 passiert bei uns auch ständig 😉


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