Life

Mein Sohn, die Spaßbremse

Es ist offiziell, Kind Nummer Zwei wurde direkt nach der Geburt vertauscht.

Morgen ist Halloween, was bedeutet, dass ich unseren halben Jahresvorrat an Süsskram heute gekauft und schon mal in die Schüsseln verteilt habe. Ein mißbilligender Blick trifft mich.

„Mama, sag mal, kann man an Halloween nicht auch Apples rausgeben?“ Huh?!

„Huh?!“

„Na, Äpfel, die sind doch auch viel gesünder. Das ist für die anderen Kinder doch gar nicht gut.“ Ähhhh…

„Schatz, wie würdest Du es finden, wenn Du morgen Äpfel in Deine Candybag bekommst?“ Nachdenkliches Schweigen.

„Naja, die anderen machen das ja nicht, da können wir doch damit mal anfangen! Einer muß das ja tun.“ Mein Kind, der zukünftige Zahnarzt. Und sehr gut umschifft die Frage, mein Kind.

Vollends aus der Bahn geworfen hat mich dann aber die Forderung beider Kinder, sie wollen dann doch lieber Obstsalat zum Nachtisch statt Lebkuchen. Nicht, dass hier beides offen rumsteht und sie sich nur bedienen brauchen, nur falls jemand die Kinder kurz vor dem Skorbut sieht.

Ich geh dann mal den Vaterschaftstest für den Autor kaufen.

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Ein Gedanke zu “Mein Sohn, die Spaßbremse

  1. Ich finde seine Äpple-Idee gar nicht übel, wir machen Halloween gar nicht erst die Türen auf, weil ich die ganzen Inhaltszustoffe iin dem Süßkram echt nicht vertreten kann, dann doch eher Gemüsesticks mit Dip ♥ … oder eben Äpfel

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