Weihnachten im Dorf

Jetzt mal ganz ehrlich – was macht, so im Abstand von ein paar Tagen, Weihnachten eigentlich aus?

Ich hatte ja das erste Mal meinen Vater, meinen Bruder und dessen Freundin hier. Mit allem, was dazu gehört. Mit panischem Aufräumen, viel zu vielem Einkaufen, noch mehr Völlerei, Krippenspiel im Stehen – wir haben echt nichts ausgelassen. Und was soll ich sagen, es war wunderbar.

Dank Videochat war auch die Familie in den USA bei der Bescherung dabei, es war zwar nicht alles ruhig (wenn man einen 6jährigen und eine 9jährige dabei hat und ein ruhiges Weihnachten verlebt, dann hat man definitiv was falsch gemacht!), aber es war entspannt und hat sich einfach richtig angefühlt.

Für mich, das habe ich dieses Mal wieder festgestellt, ist ein gelungenes Weihnachten die Familie um mich zu haben und Zeit miteinander zu verbringen.

Wobei schöne Geschenke und was Gutes zu essen allerdings auch nicht schaden.

Published in: on 28. Dezember 2012 at 09:48  Schreibe einen Kommentar  

Gesegnte Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern gesegnete und friedvolle Weihnachten!

Published in: on 24. Dezember 2012 at 21:35  Comments (3)  

Biologisch Abbaubares im Dorf

Neulich auf dem Weg in den Bioladen.

„Mama, was gibt es im Bioladen?“ Kind Nummer Zwei hat ja durchaus die Kochader der Mutter zumindest ansatzweise geerbt.

„Lauter gesunde Sachen, die lecker sind und die ohne Schadstoffe angebaut wurden.“ Und es ist nie zu früh, dem Kinde gesunder Ernährung beizubiegen.

„Ach, ich weiß, und dann kommen die Sachen aus dem Bioladen in die Biotonne, oder?“Irgendwann dann, wenn ihr das gute Zeug stehen gelassen habt, dann ja, mein Schatz.

 

 

Published in: on 20. Dezember 2012 at 07:32  Comments (5)  

Nachtrag Possums wehe Pfote

Abgesehen von der geprellten Possumpfote habe ich natürlich heute die Mutter aller Muskelkater – Muskelpartien, die lang in Vergessenheit geraten sind, tauchten heute morgen spontan wieder auf. Und nicht nur das zeigte mein wahres Alter. Beim Netzaufbau hat man heute ganz andere Hilfsmittel als wir im letzten Jahrtausend. Und als ich einem mitspielenden Onkel, seines Zeichens 20 oder so, erzählte, dass zu meiner aktiven Zeit nur der punkten konnte, der Aufschlag hat, schaute er mich sinnierend an und meinte, ja, er hätte davon gehört. Und einer der anwesenden Trainer, mein Alter, meinte nur trocken, dass sei aber schon sehr lange her. Ja, weiß ich auch. Danke.

Übrigens sahen Kind Nummer Eins und ich gestern so aus.  Zum Preis für die Kostümierung hat es nicht gereicht – gegen volleyballspielende Weihnachtsmänner, -engel und -elfen kommt man einfach nicht an:-)

Volleyball

Published in: on 17. Dezember 2012 at 07:36  Comments (4)  

Das Possum mit der kaputten Pfote

Statt einem ausführlichen Bericht vom Volleyball-Tunier nur die kurze Notiz, dass wir von 15 Mannschaften 7te geworden sind – ein Foto von den Shirts folgt noch.

Leider war ein Ball im zweiten Satz (Satz- und Spielball) böse und hat meinen rechten Daumen in ungehöriger Weise gestreift – was sich mit genug Tape zumindest ansatzweise in den Griff kriegen ließ. Jedenfalls auf eine gewisse Zeit. Tippen wird sich die nächsten Tage mit einem dicken, blauen und geprellten Daumen aber doch schwierig gestalten.

Auf der anderen Seite hätte es auch eine angerissene Kapsel sein können, wie die nette Ärztin in der Notaufnahme vor dem Röntgen vier Stunden später vermutete. Von daher will ich nicht undankbar erscheinen und gehe jetzt einfach mal kühlen und mit Schmerzgel salben.

Published in: on 16. Dezember 2012 at 20:21  Schreibe einen Kommentar  

12 von 12 von 12

Ja, ich weiß, schlechtes Wortspiel.

So, dann wollen wir mal:

12Dez

Wie ich das eine oder andere Mal erwähnte, ohne Kaffee geht hier gar nichts.

12Dez1

Danach haben die Götter das Schneeschippen gesetzt – wie jeden Morgen.

12dez2

Unsere Nachtwächterlampe – im Winter brennt sie die ganze Nacht.

12Dez4

Adventskalener just in time gefüllt.

12Dez6

Kind mit dem Schlitten in den Kindergarten gebracht – ebenfalls wie jeden Morgen seit einer Woche.

12Dez8

Schönes Wetter – glaubt einem ja sonst niemand.

12dez9

Unterricht für Freitag vorbereiten – ein hartes Stück Arbeit dieses Mal.

12dez7

Zwischendurch einen Tee und

12Dez5

auf den Adventskranz geblickt. Die weißen Sterne sind neu, sie sind (nicht von mir) selbst gemacht und wurden mir geschenkt. Ich finde sie toll und deswegen bleiben sie drauf – auch wenn das etwas voll wirkt.

12Dez10

Wacker noch den Wochenmitte-Einkauf gemacht.

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Dann den Weihnachtsbaum geschmückt – den Trip ins Krankenhaus, weil Kind Nummer Eins sich im Hort lang gemacht hat und das Knie nicht mehr belasten konnte, hab ich jetzt einfach mal aussen vor gelassen. Was zählen schon zwei Stunden Zeit, die man anderweitig eingeplant hatte?

12Dez12

Aber es ist alles gut gegangen, sie scheint schon wieder vorsichtig auftreten zu können. Darauf einen Rotwein und gleich ein kuscheliges Bett.

Mehr Bilder gibt es wie immer bei Caro.

Published in: on 12. Dezember 2012 at 20:55  Schreibe einen Kommentar  

Bei Krankheit: Walt Disney

Mein Sohn kränkelt vor sich hin. Nicht wirklich schlimm, 38 Fieber, Schnupfen, Husten – gerade so, dass wir unsere Wochenendpläne umschmeissen müssen, aber eben nicht so, dass man sich Sorgen machen müßte.

Und so sitzt er auf der Couch, in Quilts gemümmelt, knabbert trockenes Brötchen und guckt alte Cartoons. Die von Donald, die man nicht wirklich versteht. Und ich komm mir nicht zum ersten Mal vor wie in einem Klischee. Mutter steht in der Küche, aus dem Wohnzimmer schallt Donalds unverständliches Gequacke und das Gegiggle des Kindes.

Es gibt doch Hoffnung, dass ein über 50 Jahre alter Zeichentrickfilm einen 6jährigen noch so aufheitern kann.

Published in: on 8. Dezember 2012 at 10:06  Comments (3)  

Das Runde muß über das Eckige

Kennt noch jemand diese amerikanischen Sitcoms aus den 80ern, in denen es um Familien geht, die sich den gleich häßlichen Pulli angezogen haben und dann bei irgendwelchen seltsamen Wettbewerben gemeinsam angetreten sind?

Ich habe meiner Tochter und mir gestern jeweils Shirt bestellt. Aber von vorn: Letzte Woche kommt Kind Nummer Eins ganz aufgeregt vom Training heim und erklärt mir, dass es dieses Jahr ein Weihnachts-Vollino-Tunier im Dorf gibt und dass die Kinder sich jemanden als Mitspieler aussuchen dürfen. Und

„Mama, ich hab Dich ausgesucht. Wir beide spielen dann zusammen, ja?“ Mich. Ich habe seit Jahrzehnten lediglich zwischendurch am Strand mal Volleyball gespielt.

„Schatz, willst Du nicht lieber eine Chance aufs Gewinnen haben? Dann solltest Du vielleicht eine Deiner Mitspielerinnen….“ Ein Versuch, mich nicht zum Affen zu machen ist es ja wert.

„Ach, Mama, es kommt doch gar nicht aufs Gewinnen an, sondern darauf, dass wir Spaß haben!“ Ne, ist klar. Fragt sich, wer hier auf wessen Kosten Spaß haben wird.

Aber gut, es wird nicht mehr so oft vorkommen, dass mein Kind mit mir spielen will. Also haben wir jetzt einen coolen Namen geben und ein T-Shirt mit Namen und allem bestellt. Und dann wollen wir doch mal sehen, wer hier zuletzt lacht!

Published in: on 5. Dezember 2012 at 14:41  Comments (5)  

Usedom im Schnee

Ich bin dann mal weg. In knapp vier Stunden bin ich auf dem Weg zum Wellness-Genießerwochenende mit Frau Lostinabadbook.

Vier Sterne, Suite, Champagner, hervorragendes Essen. Auf Deutsch: Wir lassen uns verwöhnen, bis der Arzt kommt. So am Ende des Jahres, vor allem diesen Jahres, haben wir uns das verdient, finde ich.

Ach, ich freu mich so!

Published in: on 1. Dezember 2012 at 08:01  Comments (1)