Der feine Unterschied zwischen Alter und Wahnsinn

Ich weiß nicht, ob ich es erwähnte, aber ich gehe Ende des Monats zum Meat Loaf-Konzert. Und zu diesem Behufe höre ich mich noch mal durch seine Lieder. Auch durch die Rocky Horror Picture Show. Und da kommt man natürlich nicht am Time Warp vorbei, wenn man schon mal dabei ist. Und wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, dann bleibt man dabei nicht sitzen. Nie.

Man stelle sich einen also 6jährigen vor, der sehr irritiert zwischen Computerbildschirm und Anfangsvierziger-Mutter in weißer Bluse und schwarzem Pencilskirt, die den Time Warp gibt, hin und her guckt. Besagte Mutter dann an die Hand nimmt und milde sagt:

„Du Mama, komm. Wir gehen einfach ins Bett. Ich glaube, Du bist müde.“

Nein, bin ich nicht. Nur gerade 20 Jahre jünger. Aber das versteht das junge Gemüse von heute nicht.

Published in: on 12. April 2013 at 20:23  Comments (4)  

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4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ach, wie herrlich! Ich habe mich in den letzten Jahren auch immer wieder mal gefragt, ob ich für manche Sachen zu alt werde. Und dann habe ich mich über Ostern im Urlaub mit einigen Damen Anfang 20 über ihren Musikgeschmack unterhalten und erfahren, dass sie z. T. denselben alten Kram wie ich mögen! Darunter auch Time Warp. Das war damals das Abilied meines Jahrgangs (auch wenn es da schon über 20 Jahre alt war).

    Und dann schreiben Sie auch noch, dass Sie bei dem Lied nicht sitzen bleiben können. Die alten Reflexe sterben nie. Wie gesagt: Ach, wie herrlich!

  2. Nanu… Via Bloghopping hier gelandet und ich lese das. Ich gehe am 5.5. und ich habe auch alles rausgewühlt, was mich einstimmt. Gut, meine Brut ist mittlerweile ausgewachsen und hat teils schon eine eigene Nachzucht, aber sie haben auch viel durchmachen müssen wegen Eddi😉

  3. jeden Tag erlebe ich solche Szenen, zu fühlen, einem anderen Jahrhundert, Jahrtausend anzugehören und dennoch das Leben zu lieben, vielleicht gerade deshalb

  4. Let’s do the time warp again!😀 zu schön…


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