Generationenlauf, gedachter

Disclaimer: Achtung, Angeberpost!

Und manchmal kommt es anders, als man denkt. Ich wollte ja am Samstag mit den Kindern beim Frauenlauf mitmachen. Die Kinder den Bambini, ich mit einer Freundin den 5km-Funlauf. Allein, es hat mich Freitagabend darnieder gestreckt – Halsweh, Nase komplett zu, subfibril.  Ich kam noch nicht mal ohne Keuchen die Treppe hoch, an laufen gar nicht zu denken.

Nun hatte ich die Kinds aber schon so heiß auf den Lauf gemacht, dass die natürlich rennen wollten. Also schleppte ich mich mit Autor und Kindern zur Strecke. Und es war voll beim Bambinilauf. Und chaotisch. Irgendwie ist die Elterndurchschleusung noch verbesserungswürdig, finde ich. Das war aber auch das Einzige, was mir nicht gefallen hat.

Beide Kinder sind in ihren Gruppen recht weit hinten gestartet, haben sich während des Laufs (500m für die 5-6jährigen, 1km für die 9-10jährigen) gut nach vorne gekämpft und sind im vorderen Drittel des Hauptfeldes angekommen. Was mein Läuferherz sehr gefreut hat.

Mein Mutterherz hat aber was anderes stolz gemacht. Wie gesagt, im Startraum war es leicht chaotisch. Da der Autor unseren Platz im Zielbereich sichern mußte und beide Kinder unterschiedliche Startzeiten hatten, mußte Kind Nummer Eins sich quasi von Anfang an alleine durchkämpfen und entscheiden, wann sie wo zu sein hatte. Ja, sie ist 10 – aber sie kommt vom Dorf und ist solche Menschenmasse nicht gewohnt.

Kind Nummer Zwei hingegen schickte mich dann kurz vor dem Start weg und meinte, er müsse sich jetzt konzentrieren. Während viele andere Kinder in seiner Startklasse nur mit Mama zusammen laufen wollten, fand er seine Startposition ganz allein und zog den Lauf für sich durch. Und das mit 6 Jahren und wie Kind Nummer Eins solcherlei Menschenmassen nicht gewohnt – ich finde, das ist schon eine Erwähnung wert.

Keiner Erwähnung wert sollte es allerdings sein, dass Muttern nach dem anstrengenden Anfeuern und der dämlichen Erkältung so derart fertig war, dass sie den Weg vom 17. Juni bis zum Potsdamer Platz nicht in einem Stück geschafft hat. Seufz.

Aber der Berliner Night-Run, der ist meiner!

Published in: on 6. Mai 2013 at 06:56  Schreibe einen Kommentar  

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