Rückblick Juli 2013

Gelesen: die Boonsboro-Triologie von Nora Roberts
Gesungen: „We will rock you“ von Queen aus diesem Pepsi-Clip ausgelöst
Gehört: „Mir ist laaaaangweilig, was kann ich tuuuuuun?“
Gesehen: StarTrek Into Darkness
Getrunken: sehr viel selbstgmachte Limonade
Gehalten: meine kleine Nichte zum allerersten Mal – seufz
Gegessen: viel Gegrilltes
Gekocht: auf dem Gaskocher:-)
Gebacken: mit Kind Nummer Eins zusammen viel, sie hat gerade eine Backphase
Gefreut: über meine neuen Fliesen
Gelacht: über die Sprüche der Brut
Geärgert: über sogenannten Küchenaufbaufirmen
Gekauft: unglaublich viele Dinge aus dem Baumarkt
Gespielt: Schach, seit Ewigkeiten das erste Mal wieder
Gefeiert: einen Abend für den Autor und mich ganz alleine
Gefühlt: viel Stress, aber auch viel Dankbarkeit

Wer gerne noch bei anderen schauen möchte, der ist beim Schäfchen richtig.

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Published in: on 31. Juli 2013 at 20:12  Schreibe einen Kommentar  

Eis nur, wenn es weh tut

Mein Sohn ist schon eine ehrliche Haut.

Wir waren heute beim Arzt, ob das das Kind seine Schulimpfung bekomme. Nun ist die Ärztin einiges von Kind Nummer Eins gewohnt, die regelrecht Panik vor Spritzen hatte und die Praxis zusammengebrüllt hat, wenn sie nur eine Kanüle gesehen hat. So gaben sich Ärztin und Helferin alle Mühe heute Kind Nummer Zwei abzulenken. Allein, er wollte nicht abgelenkt werden, er wollte zuschauen. Ganz ruhig, ganz konzentriert, er sagte danach sogar noch Danke.

Woraufhin die Ärztin lobte und fragte, ob denn jetzt wohl ein Eis fällig sei. Antwort Kind:

„Ach, ich weiß nicht. Eigentlich tat das ja überhaupt gar nicht weh. Ich weiß gar nicht, ob ich dafür überhaupt eins brauche.“

Du vielleicht nicht, mein Kind, aber ich.

 

 

Published in: on 30. Juli 2013 at 13:46  Comments (2)  
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Und dann laufen sie doch nicht

Heute morgen habe ich etwas getan, was ich selten tue. Ich habe gekniffen. Denn morgen soll die Vattenfall-Citynight sein und ich wollte eigentlich die 5km laufen.

Nun war ich aber seit über einer Woche nicht mehr trainieren, weil es mir schon früh morgens zu warm war und überhaupt war mir das ganze Gerenne bei den Ozonwerten eher nichts. Und dann die Vorstellung auch noch abends in einer den Tag über aufgeheizten Stadt über den Asphalt zu laufen – neee.

Und was bekomme ich gerade eben? Eine Mail vom Veranstalter, dass alle Rennen umgewandelt wird. Es werden nur 5km ohne Zeitmessung gelaufen. Aufgrund der Hitze und aus Fürsorgepflicht.

Ganz ehrlich: Ich finde es super! Ich meine, ich lauf mit Sicherheit nicht, ich bin bei dem Wetter froh, wenn mein Kreislauf mich von hier bis zum Supermarkt mit dem Fahrrad fahren läßt, aber ich bin sehr froh, dass es noch Veranstalter gibt, die einen solchen Schritt gehen. Sport ist Sport und wenn einige Läufer vor sich selbst geschützt werden müssen, dann ist das eben so.

In diesem Sinne: Wir sehen uns im nächsten Jahr!

Published in: on 26. Juli 2013 at 13:00  Comments (1)  

Liebe Bahn,

ich finde es wirklich nett, dass Eure Mitarbeiter an Eure reisenden Gästen kostenlos Wasser verteilen. Wirklich.

Noch viel besser hätte ich es allerdings, abgesehen von einer funktionierenden Klima-Anlage, gefunden, wenn man mir schon bei der Einfahrt des sich an sich schon verspätenden Zuges mitgeteilt hätte, dass ihr es leider immer noch nicht in den Griff bekommen habt, an heißen Tagen Eure Wagen auf eine erträgliche Temperatur zu bringen. Denn dann hätte ich vielleicht die Chance gehabt, einen späteren Zug  zu nehmen, damit mein kleines Kind nicht vier Stunden in einem sengendheißen Zug sitzen müßte.

Das wievielte Jahr hintereinander passiert das jetzt? Das dritte? Das vierte? Es kann doch nicht sein, dass ein Problem bekannt ist und aus Kostengründen nicht gelöst wird, weil wir ja bestimmt nicht soviele heiße Sommer bekommen. Duh?!

Es waren heute in der alten Heimat 32 Grad und die reichten, um zu eine Erwachsene und ein Kind in 4 Stunden gut zwei Liter Flüssigkeit inhalieren zu lassen.  Und zwar innerhalb des Abteils. Hätten wir nicht unseren eigenen Vorrat gehabt – wir wären nicht über die ersten zwei Stunden gekommen, bis die Mitarbeiterin es zu unserem, dem letzten, Waggon geschafft hat. Gesagt, dass die Klimaanlage ausgefallen ist, wurde übrigens auch im Zug nichts – das mußte wir schon selbst fühlen. Und damit haben wir natürlich auch keine Entschuldigung bekommen.

Aber wahrscheinlich waren die Gäste einfach zu schwitzig und stinkig – mit solchen Leuten mag man sich nicht wirklich abgeben.

Ich geh dann mal duschen.

Published in: on 23. Juli 2013 at 20:59  Comments (2)  

Das harte Ferienleben in Z.

Meine Kinder haben, wie sie nun schon mehrmals feststellen durften, einfach harte, ungerechte und sklaventreibende Eltern.

Eben gerade wurde am Frühstückstisch der Plan für heute festgelegt:

„Ok, bevor wir heute nachmittag ins Kino gehen: Kind Nummer Eins, Du hängst jetzt die Wäsche auf, Kind Nummer Zwei Du räumst alle Sachen von Rasen, die da nicht hin gehören, damit ich mähen kann. Und danach könnt ihr da, da und da die Beete vom Unkraut befreien.“

Schweigen am Tisch. Schließlich macht der Sohn den Mund auf und fragt ungläubig

„Aber Mama, wann haben wir denn dann Zeit, Freizeit zu spielen?“

Genau in dem Moment, mein Schatz, in dem ihr aufhört, mir in den Ohren zu liegen, wie langweilig Euch doch ist. Aber das habe ich ihnen sicherheitshalber icht gesagt.

Published in: on 19. Juli 2013 at 09:44  Comments (1)  

Kulinarische Ansichtssachen

So, die Küche steht und sie ist auch schon wieder eingeräumt. GöttinseiDank! Noch mal brauch ich sowas echt nicht. Wobei das eigentliche Kochen in der der Garage und das Essen auf der Terasse gar nicht so schlimm war. Einige Leute haben behauptet, sie hätten schon schlechteren Campingurlaub gehabt. Aber das Aus- und Einräumen – das hat echt keinen Spaß gemacht.

Am Samstag wurde also jedes Teil erneut in die Hand genommen, vom Staub befreit und an seinen Platz gestellt, die Kinder hatten Renovierungsdienst und mußten helfen. Und während wir so grundreinigen, frage ich sie, was sie denn gerne essen möchten, jetzt, wo Mutter wieder kann, wie Mutter will.

Es wurden Milchnudeln, Reis mit Hackfleisch genannt. Doch dann

„Oder ne, Mama, mach doch mal was ganz anderes. Was ganz außergewöhnliches!“

„Ok, was denn? Schlag was vor.“

„Na, einen Eintopf zum Beispiel!“

Und wieder weiß ich nicht, ob ich kulinarisch gesehen etwas gravierend falsch oder richtig mache.

Published in: on 15. Juli 2013 at 07:16  Comments (3)  

Statusbericht

Ich fasse mal kurz zusammen:

Mein Erdgeschoss ist ein Chaos, dass sich aber langsam lichtet (und es wird alles sehr, sehr gut aussehen).

Meine Küche steht in der Garage und wird nach einigen Ach und Wehen morgen wieder aufgebaut. Mit allen Konsequenzen. Die Alternative wäre allerdings auch nicht besser.

Es hat sich herausgestellt, dass nur mal eben neu fliesen lassen nicht geht, die Hälfte der Räume muß neu gestrichen werden. Und neu gespachtelt.

Der alte Schuhschrank fristet jetzt ein Schattendasein in der Garage eines Nachbarn, der neue steht noch im Baumarkt. In Form von noch nicht mal zugeschnittenen Brettern.

Mein Sohn hat sich genau diesen Zeitpunkt ausgesucht, um die ziemlich schmerzhafte und hochansteckende Hand-Mund-Fuß-Krankheit zu bekommen, damit ich ihn auch ja nirgendwo zwischenlagern kann.

Irgendein Stechvieh hat mich so gestochen, dass mein Fuß so geschwollen und empfindlich ist, dass ich zwar laufen, aber leider keinen Schuh anhaben kann.

Der Einschulungstermin Anfang August, an dem hier mindestens 30 Leute anwesend sind, rückt immer näher.

Ich frag mich gerade, ob die alten Fliesen wirklich so schlimm waren.

 

Published in: on 11. Juli 2013 at 07:48  Comments (3)  

Wer braucht schon Zusagen?

Liebe Küchenaufbaufirma,

wenn ihr mir sagt

„Bitte melden sie den Wiederaufbau recht früh an, damit wir ihnen den gewünschten Termin geben können. Aber innerhalb von zwei Wochen ist das kein Problem. Die Einschulungsfeier ihres Sohnes ist ab-so-lut nicht in  Gefahr!“

und ich melde mich dann genau eine Stunde nach Küchenabbau. Und bekomme nach zwei Tagen Wartezeit die Antwort, dass das innerhalb von knapp vier Wochen nichts wird, aber hey, wir kommen dann einen Tag vor der Einschulungsparty, bei der nur 30 Leute anwesend sein werden – darf ich dann mal gepflegt in die Luft gehen?

Danke.

Ist ja nicht, als ob ich andere Dinge im Leben zu tun habe, als Dinge zu organisieren, die andere Leute verbocken.

Published in: on 8. Juli 2013 at 10:06  Comments (5)  

Camping in der Garage

Ich habe gerade aufgrund von noch näher zu benennenden Umbauarbeiten im Haus  die erste Mahlzeit in der Garage gekocht. Frische Nudeln mit Tomaten und Sahne. Kurz ein Umweg über den Kräutergarten gemacht, den Rest Wein in einem Sektglas serviert bekommen und für den Nachtisch wurde die Brut an den Himbeerstrauch um die Ecke geschickt.

So, und jetzt das Allerbeste: Ich habe mir die Kinder geschnappt und ihnen erklärt, dass wir jetzt 14 Tage den Ausnahmezustand haben, die Einschulung ansteht und der Autor heftige Schichten arbeiten muß. Und das ich das unmöglich alleine schaffen kann. Ab jetzt haben sie jeden Abend Spüldienst in der Dusche. Morgen befreien sie zusammen die Terasse vom  Unkraut das sich während des Urlaubs ausgebreitet hat. Und jeden Abend wird ihr Pensum für den nächsten Tag besprochen.

Und weil meine Kinder meine Kinder sind, kam von schräg rechts auch gleich

„Mama? Mama, wenn wir dolle helfen, kriegen wir dann auch special treats? Sowas wie den Schokopudding im Kühlschrank in der Garage?“

Man kann sich darüber aufregen und sagen, die Kinder von heute, tun nichts ohne Belohnung. Man kann das Ganze aber auch einen guten Deal nennen, der die nächsten zwei Wochen in diesem Hause sehr viel einfacher machen wird.

Published in: on 5. Juli 2013 at 19:56  Comments (1)  

Wer braucht schon Party?

Ne, ist klar.

Wir haben eine Einladung zur 4th of July Party (Congrats to all Americans by the way) in die American Academy bekommen. Kind Nummer Eins ist verkauft, Kind Nummer Zwei sollte heute nachmittag zum besten Freund. Und gerade komme ich vom Taxidienst für Kind Nummer Eins wieder, sitzt mein Sohn völlig verloren und blass auf der Treppe und sagt, er habe gekotzt. Zwei Mal. Einmal auf der Couch und einmal hat er es bis auf die Toilette geschafft, das arme Kind.

Soviel dann zur Party heute abend.

Seufz. Typisch.

Ich geh dann mal die Schüssel halten.

Published in: on 4. Juli 2013 at 11:17  Comments (1)