Life

Von der Sitcom ins Dorf

Je älter die Kinder werden, desto mehr stelle ich fest, dass Serien immer auch einen wahren Kern haben. Ich erinnere mich lebhaft an amerikanische Familienmütter und -väter, die die Projekte ihrer Kinder für die Schule fertiggestellt haben.

So in etwa ist das hier fast abgelaufen heute. Kind Nummer Eins sollte einen Steckbrief von sich machen und hat sich ausgedacht, man könnte so einen Wanted!-Zettel im alten Stil machen. Und so hackte sie auf meinem Rechner herum, bis die Schrift und der Inhalt stimmte. Glücklicherweise ist das Kind mittlerweile so mediensicher, dass sie den Text abspeicherte.

Denn leider verwandelte sich beim ersten Versuch, den Steckbrief auf alt zu trimmen, das Papier zu Asche. Dumm gelaufen. Tochterkind hatte dann noch irgendwas gelesen, dass man das Papier in Tee oder Kaffee tränken könne. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon verloren, ich war begeistert und als das Papier (Kaffee funktioniert übrigens besser als Tee) an den Rändern gerissen werden mußte, konnte das Kind mich nur noch mit den Worten

„Mama, das ist schließlich mein Projekt, geh, such Dir ein eigenes!“ stoppen.

Menno! Nie darf ich was!

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3 Gedanken zu “Von der Sitcom ins Dorf

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