Paradies-Früchte

Falls irgendjemand jemals bezweifelt hat, dass Kind Nummer Eins von mir ist, so hat sie jetzt den endgültigen Beweis angetreten. Auf die Frage, was für einen Geburtstagskuchen sie sich denn wünscht kam die Antwort

„Keinen Kuchen. Ich wünsche mir einen Obstteller, so wie es ihn im Paradies geben würde. Mit allem drauf, was es an Obst gibt. Ganz für mich alleine!“

Genau, weil bei uns das Obst ja auch täglich strengstens portioniert und rationiert wird. Aber gut, ich erinnere mich, dass ich mir von meiner Mutter statt eines bunten Tellers zu Weihnachten immer einen mit Litschis und Kiwis (damals schier unerschwinglich) gewünscht habe.

Allerdings hat sie sich dann für die Schule wieder Muffins „Also, die, die Du immer machst und die am allerbesten sind.“ gewünscht. Das beruhigt dann doch den Autor ungemein.

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Published in: on 27. Februar 2015 at 08:06  Comments (3)  

Sieben Wochen Ohne

Mittlerweile ist es für mich eine schöne Tradition, beim „Sieben Wochen Ohne“ mitzumachen. Nicht zwingend immer beim vorgegebenen Motto, sondern bei dem, was gerade für mich wichtig ist. Dieses Jahr allerdings mag ich das Motto.

„Du bist schön – Sieben Wochen ohne Runtermachen“

Wobei es eben weiter gefasst ist, als sich lediglich im Spiegel anzuschauen und einfach mal auf den Ausdruck der Augen und nicht die Krähenfüße daneben zu sehen. Es geht darum, ein positiveres Allgemein-Bild zu bekommen – eben nicht erst auf die Mißstände („Müssen die echt jetzt rasen mähen“) zu sehen sondern das Schöne darin („Endlich wird es wieder warm, kommst Du kurz auf einen Kaffee auf der Terasse rüber?“). Sozusagen, die Kunst des „Nicht-Genervtseins“ zu erlernen.

Ich freu mich auf die Herausforderung – wobei die Sache mit dem Spiegel da bei weitem die spannenste sein wird, wenn mich meine Erinnerung von heute morgen nicht täuscht.

Published in: on 17. Februar 2015 at 07:32  Comments (1)  

Mütterweisheit des Tages

Noch schlimmer als ein Kind, das krank ist? Ein Kind, das genau das hat, woran man selbst erst Tage zuvor gelitten hat und von dem man weiß, *wie* bösartig der Infekt ist und was er mit einem macht.

Meinen armen Sohn hat es seit heute Nacht erwischt und weil seine Luftröhre noch nicht so groß ist, keucht und röchelt er sehr herzzerreißend.

Ach Mann, ich nähme die letzte wirklich bescheidene Woche mit Kußhand noch mal auf mich, wenn das Kind jetzt nicht so leiden müßte.

Published in: on 15. Februar 2015 at 09:25  Comments (1)  

Die 12 von 12 im Februar

müssen diesen Monat leider ausfallen. Sie würden eh nur aus einem Bild bestehen, auf dem Tee, Tabletten und Tropfen zu sehen sind. Dreiviertel der Familie ist krank und ausnahmsweise inkludiert das auch mal mich.

Nächsten Monat dann mal wieder.

Published in: on 12. Februar 2015 at 12:44  Comments (2)  

Dinge, die man zum ersten Mal tut

Momentan bin ich wieder auf dem Berg und da dieses Jahr umständehalber weder Mann noch Possum-Vater dabei sind, bin ich mit den Kindern alleine.

Das klappt auch sehr gut – nur an die Sache mit dem Abendessen muss ich mich noch gewöhnen. Denn wie schon mal beschrieben mache ich es hier unter fünf Gängen nicht. Nun essen meine Kinder aber noch vom Kinderbuffet und haben wirklich keine Lust, sich jeden einzelen Abend eineinhalb Stunden mit Muttern hinzusetzen. Die wiederum ihrerseits keine Lust hat, die Köstlichkeiten in sich hinein zu schlingen.

Also wird die Brut irgendwann zwischen Suppe und Zwischengang entlassen und ich widme mich Wein, Essen und Buch.

Und was soll ich sagen? Was am ersten Tag noch seltsam war, ist ab dem zweiten Tag ganz wunderbar entspannend. Ich muss mich mit niemandem unterhalten, habe meine Ruhe und kann in meinem Tempo essen. Und die guten Seelen des Speiseraums kümmern sich ganz herzig.

Gut, ich würde das nicht immer haben wollen, so ein oder zwei gute Gespräche am Tisch sind auch nett ab und an – aber so als Urlaub zwischendrin durchaus erholsam.

Published in: on 5. Februar 2015 at 20:28  Comments (1)  

Rückblick Januar 2015

So, dann hätten wir den ersten Monat auch schon wieder geschafft. Wahnsinn…
Dann als mal mein Rückblick:

Gelesen: : Erstaunlich viel, aber auch erstaunlich viel leichte Literatur, um es mal sehr freundlich auszudrücken. Ganz vorne dabei die „Not quite“-Serie von Catherine Bybee. Und dann habe ich Stunden mit meinem neuen „Hausgemacht – die Kochwerkstatt“ von Tim Hayward verbracht.

Gesungen: Udo Jürgens rauf und runter…

Gehört: Meine üblichen Podcasts

Gesehen: „Lost Girl“ und ganz neu „Agent Carter“, eine Serie über die fast Freundin von Captain America. Ach ja und, eh….das Dschungelcamp natürlich. Immerhin habe ich damit auch wieder das TrashTV für dieses Jahr abgearbeitet.

Getrunken: Zu wenig. Ich muss mich da wieder mal mehr am Riemen reissen.

Gegessen: Viel Bodenständiges – die Kinder verlangte da danach.

Gekocht: Neben sehr viel Rind (120kg sind eine Menge Bulle) habe ich mich an Beef Jerkey probiert. Soooooo lecker! Als nächstes sind eigene Salamies dran.

Gebacken: Den sagenumwobenen Nutellastern und Schoko-Blätterteigtaschen

Gefreut: Über die grandiosen Zeugnisse der Kinder.

Gelacht: Über, ich gebe es zu, Tanja im Dschungelcamp

Geärgert: Schon ab und an, aber ging mit „tief durchatmen“ weg.

Gekauft: Eine neue Mikrowelle, nachdem die Alter bösartigerweise den Geist aufgegeben hat.

Gespielt: Cluedo. Bingo mit meinen Englisch Kursen und gerade wieder sehr intensiv: Quartett.

Geschrieben: Die üblichen Reviews und (Outlanderfans festhalten) ein Interview mit Sam Heughan, wird allerdings erst nächste Woche veröffentlicht.

Gefeiert: Besagte Zeugnisse und deren Konsequenzen

Gesportelt: Laufen war eher nicht so viel, dafür war ich aber endlich wieder zwei Mal Badminton spielen mit der Option auf eine gewisse Regelmäßigkeit.

Gefühlt: Relativ gestresst, weil wirklich viel zu tun war, aber ich krieg es langsam in den Griff.

Geknipst: Viele Selfies, wobei die eher die Tochter gemacht hat.

Mehr Rückblicke gibt es übrigens beim wunderbaren Schäfchen

Published in: on 1. Februar 2015 at 08:22  Comments (2)