Party all the time

Ich war gestern auf einer Ü40-Party (Note to self: Kind Nummer Eins als Alleinerbin einsetzen nach dem Spruch:“Mama, was willst Du denn da? Dafür bist Du doch noch viel zu jung!“).

Ü40. Dabei scheint es, als ob ich gestern erst bei einer „Fisch sucht Fahrrad“ andernorts auch als „Herz beißt Haifisch“-Patry bekannt, war. Tatsächlich ist vieles noch so wie früher, irgendwie jedenfalls.

Die Frauen sind immer noch die, die tanzen, die Männer stehen cool am Rand rum – aber sie genießen den Anblick offensichtlicher.

Die Damen tanzen immer noch gerne um ihre abgestellten Taschen herum – nur sind diese noch größer geworden.

Die Anmachsprüche sind im wesentlichen nicht intelligenter geworden – aber mittlerweile wissen alle Beteiligten, dass es sowas wie eine anspruchsvolle Anmache nicht gibt und reagieren mit Humor und einem Augenzwinkern.

Die Tanzfläche kann noch so voll sein. Wo ich bin, ist Platz. Damals wie heute möchte bitte niemand mit mir in Verbindung gebracht werden.

Die Getränkepreise haben es immer noch in sich – nur muß ich heute nicht mehr abwägen, ob ich noch einen Drink oder am nächsten Tag was zu essen haben will.

Man geht um halb eins nach Hause – nicht auf die Party.

Die Location ist immer noch cool – nur hat sich der Inhalt des Wortes „cool“ gewandelt. Heutzutage bedeutet das schönes Ambiente, saubere Toiletten und eine Tanzfläche, an der man nicht kleben bleibt.

Die Musik, damals wie heute, zieht einen immer wieder auf die Tanzfläche. Kunststück, bei Ü40 Parties hat sie sich nicht wirklich verändert.

Allerdings:

Heute zeige ich meine Lust aufs Tanzen. Ich muss nicht mehr unglaublich cool tun, ich gehe mit den Mädels da raus, habe Spaß und zeige das jedem, der es sehen will oder auch nicht.

Sehr angnehm auch, dass man nicht mehr wie ein ganzes Raucherabteil stinkt, wenn man nach Hause kommt. Was nur teilweise daran liegt, dass auch dieses Laster schon länger Geschichte ist.

Doch trotzdem ist der nächste Morgen bitter, so bitter – die Knochen tun weh vom tanzen, die Stimme es weg vom Mitgrölen und Schlaf war irgendwie auch zu wenig. Aber ich hab ja jetzt Zeit, mich zu erholen. Die nächste Party hier in der Nähe ist erst wieder in einem Monat.

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Published in: on 26. September 2015 at 12:40  Schreibe einen Kommentar  

Auuuus! Auuuuuus! Das Spiel ist aaaaaaaauuuuuus!

Alles hat ein Ende. Ab sofort bin ich keine Soccer-Mom mehr. Mein Sohn hat sich gegen den Fußball entschieden.

Dafür werde ich jetzt Basketball-Mom. Und Bogenschützen-Mom. Und Volleyball-Mom bin ich ja schon lange.

Erstaunlich, wie viele man sein kann, wenn man erstmal Ableger hat.

Published in: on 21. September 2015 at 18:16  Comments (1)  

12 von 12 im September

Und wieder Zeit fürs Schlüssellochgucken. Heute aus dem Belantis in Leipzig.

Mehr bei der wunderbaren Caro.

Published in: on 12. September 2015 at 19:33  Comments (1)  

Dialog des Tages

Wir hören alte Musik. Unter anderem von Gildo Horn. Kind Nummer Zwei ist neugierig

„Mama, heißt der Gildo oder Dildo?“ Waaaahhh?!

„Ehhhh, Gildo heißt der Mann.“ Bitte, frag nicht weiter, bitte frag nicht weiter, bitte frag ni…

„Und was ist dann ein Dildo?“ Ich wußte es.

„Das ist, eh, ein Spielzeug für Erwachsene!“ Mehr braucht ein Neunjähriger einfach nicht zu wissen

„Mama, komm schon….Erwachsene haben doch gar keine Spielzeuge!“

Oh, Boy. Du hast noch viel zu lernen.

Published in: on 8. September 2015 at 12:25  Comments (1)  

Rückblick August 2015

Gelesen: Die Saw Bear und die Gray Back Series von T.S. Joyce. Eines Tages werde ich auch wieder was echtes lesen. Versprochen.

Gesungen: Im Auto. Laut.

Gesehen: Den Piloten von „Germany 1983“ und alte Castle sowie NCIS-Folgen.

Getrunken: Gin-Tonic. Jetzt ist die Flasche leer und die liebe Seele hat Ruh´!

Gegessen: Pierogi Ruskie und sehr guten polnischen Fisch.

Gekocht: Was der Garten so hergab. Also viele Möhren, Kartoffeln und Tomaten.

Gebacken: Cookies und Zimtschnecken.

Gemacht: Nicht viel, zugegeben. Irgendwie ist der August so passiert.

Gefreut: Darüber, dass beide Kinder im Ferienlager ware und dort Spaß hatten.

Gelacht: Über ihre Stories aus den Ferienlagern.

Geärgert: Über sehr unflexible undunkommunikative Dienstleister.

Gesagt: „Und creme Dich um Himmels willen immer ein!“

Gekauft: Gräser. Viele Gräser.

Gespielt: Taboo

Gesportelt: Gelaufen. Das Ziel vor Augen….es wird, es wird….

Gefühlt: Freude, Dankbarkeit.

Gegärtnert: Eine Hecke rausgerissen und neue Gräserkulturen gepflanzt.

Mehr gibt es wie immer beim Schäfchen.

Published in: on 1. September 2015 at 06:57  Schreibe einen Kommentar