Wenn man mal nicht dagegen ist – Teil 1

Ok, es ist gekommen, wie befürchtet, die AfD hat in den drei Bundesländern, in denen gewählt wurde ziemlich rasante Erfolge eingefahren. Das ist nicht schön, aber in einer Demokratie ist das eben so, auch wenn es uns Gutmenschen nicht immer gefällt.

Leider bringt es bei der Verhinderung weiterer Wahlerfolge meiner Erfahrung nach nichts, potentiellen AfD-Wählern mit Flüchtlingspolitik zu kommen. Been there, done that – und das Ergebnis auf mein „Du weißt schon, was für eine gequirlte Scheisse Du da redest.“ war geschocktes, ungläubiges Schweigen und der abrupte Aufbruch des Gegenübers. Ich denke nicht, dass ich ihn mit diesem zugegebenermaßen nicht sehr hieb- und stichfesten Argument in irgendeiner Form überzeugt habe.

Genauso sehe ich es gerade als vergebene Liebesmüh an, Überzeugungsarbeit zu leisten, indem man auflistet gegen was die AfD alles ist, denn genau das scheint ja der Kern des Übels zu sein. Erstmal dagegen sein. Das reicht erst mal. Denen da oben zu zeigen, dass es soooooo nicht geht. Nicht mit uns. So. Das habt ihr jetzt davon. Bis zu einem gewissen Grad kann ich das in der jetzigen Politiklandschaft sogar verstehen. Nur – was kommt danach?  Nur dagegen sein hilft bei er Veränderung der Mehrheitsverhältnisse, aber es muss ja irgendwie weiter gehen und zwar so, dass die Republik weiter bestehen bleibt.

Also drehe  ich den Spieß mal um und überlege nicht „gegen“ was man ist, wenn man die AfD wählt sondern „wofür“. Denn dann wird vielleicht klarer, dass diese Partei tatsächlich kein moralisch legitimer Protest ist, wie es einst die Grünen waren, sondern sich am extrem rechten Aussenrand befindet und ja, Vergleiche zu den Ideen der Nationalsozialisten nicht nur naheliegen sind sondern sich quasi aufdrängen.

Das Ganze wird eine lockere Serie, die immer dann fortgeführt wird, wenn mir was auffällt, denn sonst käme da niemand mehr durch.

Vorweg: Interessant übrigens, wie sich die Parteiprogramme von Sachsen-Anhalt und Baden- Württemberg schon in Aufmachung und Länge unterscheiden. Osten kurz und knackig mit Schlagworten, Westen elaboriert und doppelt so lang…wer will, kann sich da schon mal so seine Gedanken zu machen, wes Geistes Kind eine solche sicherlich nicht zufällige Differenzierung ist.

Fangen wir bei der Bildungspolitik an. Im Wahlprogramm Baden-Württemberg steht unter Punkt 7 folgendes:

(…)“Die Autorität der Lehrer stärken

Lehrer müssen wieder in die Lage versetzt werden, durch effiziente pädagogische Maßnahmen den Unterricht zum Wohle der lernwilligen Schüler zu gestalten.

Sowohl während des Unterrichtes als auch gegenüber Schulverweigerern ist Unterrichtsdisziplin einzufordern und konsequent durchzusetzen. Die Rektoren und Lehrer aller Schularten erhalten Rückendeckung der Schulbehörden, um überall die geforderte Disziplin durchzusetzen und die Konzentration auf Lernen und Lehren zu unterstützen.“(…)

 

Abgesehen davon, dass es zeigt, dass die Schreiber dieses Punktes genau gar keine Ahnung von Schulpolitik haben, denn es gibt bereits heute sehr klar definierte Mittel und Wege, das durchzusetzen, zeigt es doch, was die AfD wirklich will. Ist es heute so, dass im Falle eines Schulverweigerers geprüft wird, der Weg über verschiedene Instanzen eingehalten werden muss und alle Beteiligten angehört werden, will die AfD eine schnelle Lösung. Ein Kind, das nicht spurt? Soll aufgrund der Einschätzung eines einzigen Lehrers durch die pädagogische Erziehungshölle gehen, ohne dass die Eltern etwas dagegen tun können.

Denn was „geforderte Disziplin“ bedeutet ist nicht näher definiert und ein sehr schwammiger Begriff. Das kann natürlich bedeuten, dass eine angenehme Lernatmosphäre gemeint ist. Es kann aber auch genauso sein, dass man damit den Kadavergehorsam meint, der jedwedes eigenständiges Denken unterdrückt und jede unliebsame Diskussion, jedes Aufbegehren gegen eine Ungerechtigkeit des Lehrers als Disziplinlosigkeit gewertet wird. Was das mit einer Generation macht, dass haben wir in den Jahren gelernt, die die AfD als „Unglücksjahre“ betitelt und die bitte im Lehrplan relativieren (lies: zensieren) möchte, damit keiner auf die Idee kommt, Parallelen ziehen zu können.

Aber mal abgesehen davon: Die meisten Eltern sind ja der Meinung, dass *ihr* Kind in der Schule brav ist und die Störer sind die anderen. Die mögen bitte gerne endlich mal diszipliniert werden. So. Nämlich. Dumm nur, wenn der Lehrer das anders sieht und beim eigenen Kind disziplinarische Maßnahmen, deren Ausmaße ja in diesem Programm völlig offen sind, ergreift.

Ich gebe zu, es ist nervig, wenn das Kind in einer Klasse ist, in der es schwierige Kinder gibt (mache ich seit knapp drei Jahren mit, danke dafür). Aber es gibt Mittel und Wege, wie daran gearbeitet werden kann, es müssen nur Eltern, Lehrer und Schulamt an einem Strang ziehen. Dann braucht es auch keine Verschärfung sondern nur eine konsequente Durchsetzung der bereits existierenden Mittel.

Wer aber die AfD wählt, der ist dafür, dass sein Kind komplett dem Gutdünken und den daraus resultieren Disziplinarmaßnahmen eines Lehrers ausgeliefert ist, der völlig autark darüber entscheiden kann und das je nach Personlichkeitsstruktur im Zweifel auch tut.

Und dann habe ich diesen Typen wieder vor Augen, der auf der einen Seite für die AfD auf die Strasse geht und auf der anderen Seite sagt, dass er jeden persönlich aufhängt, der seinem Kind auch nur einmal dumm von der Seite ankommt. Hmmm. Das ist ein Szenario, dass es fast wert wäre zu sehen. Wenn es nicht auf Kosten eines unschuldigen Kindes ginge.

Das nächste Mal schreibe ich dann darüber, wie unglaublich entwertet ich mich als Ehefrau fühle, wenn die Institution der Ehe für gleichgeschlechtliche Ehepaare geöffnet wird. Not.

Published in: on 15. März 2016 at 08:53  Comments (11)  

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11 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Für den Fall, dass Du noch zum Abschnitt 9 des „Programms“ kommst: http://scienceblogs.de/plazeboalarm/index.php/kopf-tisch-die-afd-ist-eine-klimawandel-leugner-partei/

  2. Viele Leute nehmen aktuell das „Programm“ der AfD und die Aussagen der AfD-Politiiker auseinander (Will, Illner, Frontal, AfD-Watchblogs, Scienceblogs…) und führen recht eindeutig vor, welch Geistes Kinde dies alles ist. War ja aber auch schon vor der Wahl recht eindeutig..
    Mich würde jetzt vielmehr interessieren, ob die „Protestwähler“ (was für eine unglaublich dummes unreflektiertes Wahlverhalten!) jetzt, nach der Wahl und dem Auseinandernehmen der AfD von allen Seiten, diese immer noch wählen würden.

  3. Es ist haarstraeubend, was die AfD offiziell alles umsetzen will, z.B.:
    Einschraenkung der Pressefreiheit, Einschraenkung der Freiheit von Kunst, Musik und Theater, Zaehlung homosexueller Menschen, Reduktion der Schulbildung ueber den Nazionalsozialismus, Gleichberechtigung und Sexualkunde, generelles Verbot von Abtreibungen, kein Mindestlohn, dafuer aber eine Art Zwangsarbeit fuer Arbeitslose, Leugnung des Klimawandels und Ausweitung von Atomkraft und Kohlekraft, …

    Eine gute Zusammenfassung findet sich hier:
    https://blog.campact.de/2016/03/steuern-bildung-hartz-iv-was-die-afd-wirklich-will/?utm_campaign=%2Fcampact%2F&utm_term=link1&utm_content=random-b&utm_source=%2Fcampact%2Floeschen%2F&utm_medium=Email

    Alternativ als Zusammenfassung von leicht „teilbaren“ Tweets in einem blog:
    http://kattascha.de/?p=2002

  4. Ja, stell Dir mal vor, Deutschland ist nur dahin gekommen, wo es ist, zumindest, bis die 68ger übernommen haben, durch eben diese Schulpolitik. Der sind Ingenieure, Techniker und Wissenschaftler entsprungen. die in der Welt führend waren. Zum Lernen gehört eben nicht nur Aufgaben zu tanzen, sondern auch bestimmtes Wissen zu Pauken. Wie das Kleine und Große Einmaleins. Heute scheitern die Schüler bereits am Lesen und Schreiben, vom Rechnen gar nicht zu reden.

    Schon mal irgendwo gelesen, daß Betriebe immer schwerer Azubis finden, weil die dumm in die Schule kommen, sie dümmer verlassen und die Betriebe denen die Grundlagen beibringen müssen? Der Glaserlehrling bringt nicht die einfachste Flächenberechnung zustande. Da freut sich doch der Kunde, dessen Scheibe zu Bruch gegangen ist.

    Schon mal gehört, daß das , was Hänschen nicht lernt, der Hans es nimmermehr erlernen wird? Man kann aber nur in Klassen lernen, in denen nicht gestört wird. Vielleicht kann sich das Possum noch dunkel daran erinnern, daß, wenn der Klassenclown die Aufmerksamkeit auf sich zieht, der Unterricht ruht. Und heute gibt es deren viele in einer Klasse, von den KIndern, die nicht Deutsch sprechen, mal ganz abgesehen.

    Wenn der Schüler aber nicht in der Schule lernt, was Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit ist und Disziplin, wer wird es ihm beibringen? Der Arbeitgeber? Dieses Kind wird nie einen anspruchsvollen Arbeitsplatz bekommen, weil es bereits die Probezeit nicht besteht. Außer es ist ein Genie. Aber das wird nicht die Regel sein.

    Wer wird dann für das Einkommen dieses Kindes sorgen? Der Staat, also der Steuerzahler, also das Possum. Und die Eltern. Das Kind, welches dieses Schulsystem genießt, wird also nicht zur Stütze der Eltern im Alter, sondern diese müssen es lebenslang versorgen. Herzlichen Glückwunsch.

    Ich komme aus einem Beruf, in dem ich diese Fälle mitbekomme, da hat sich das Kind, faul, antriebs- und disziplinlos, zu keiner Selbstorganisation fähig, in HARTZ IV eingerichtet und die Eltern müssen für den Sonnenschein bezahlen. Das ist Folge des Schulsystems, denn das hat das Kind den größten Teil der KIndheit in Betreuung, während die Eltern das Kind zum Feierabend, am Wochenende und noch in den Ferien haben. Wenn es sie überhaupt interessiert, was der Nachwuchs lernt.

    Und was das Klagen betrifft, wenn ich unter lauter Leuten leben müßte, die ich nicht abkann, denen ich mich aber durch Zug aufgedrängt habe und die mich nun bitter enttäuschen, dann würde ich doch dahin gehen, wo es schöner war, ich Gleichgesinnte finde und es überhaupt viel toleranter zugeht. Das wäre doch nur konsequent. Oder? Also wenn man zu Kannibalen zieht, sollte man nicht beklagen, daß die auch Menschen auf dem Speiseplan haben.🙂

    • Oh, ein „Früher war alles besser“-Post.

      Frage: Hast Du selbst Kinder? Sitzt Du im Elternrat einer Grundschule- oder weiterführenden Klasse? Wann hast Du das letzte Mal eine Klassenarbeit gesehen/korrigiert/mit einem Schüler dafür gelernt?

      Die Schule ist nicht für die Disziplin verantwortlich. Sie ist für Wissensvermittlung verantwortlich. Und noch einmal – wir haben din Instrumentarien, aber solange die Eltern nicht am gleichen Strang ziehen, sind die Lehrer machtlos. Und das sind eben gerne dieselben Eltern, die ein sehr ambivalentes Verhältnis zu diesem Thema haben.

      Ich habe den Verdacht, dass Du Dir ein Urteil von außen heraus bildest, ohne zu wissen, was innen wirklich passiert.

      • Nein, früher war nicht alles besser aber offensichtlich haben Schüler die Schule verlassen, über die sich die Unternehmen nicht beklagt haben, daß sie denen erst einmal die GRundlagen vermitteln müssen.

        Wissensvermittlung kann nur in dem von mir geschilderten Umfeld stattfinden, in dem das Kind die Möglichkeit erhält, die Informationen auch aufzunehmen.

        Ich war im Übrigen auch noch nicht auf dem Mond. Allerdings gibt es genügend glaubwürdige Berichte darüber, welche Zustände da herrschen. So wie es genügend Berichte über die Zustände an deutschen Schulen gibt. Oder steht das Possum auf dem Standpunkt, über kaputte Wasserleitungen dürfen sich nur die Klempner Gedanken machen?

      • Nein, aber bei Klempnerarbeiten halte ich auch meine Klappe, weil ich da nicht mitreden kann. Wenn ich meine, dass ich das muss, dann muß ich mich schlau machen oder ich quassel ihm nicht in seine Arbeit. Was die Berichte an deutschen Schulen angeht: Von wem sind die Berichte? Sind sie Momentaufnahmen oder über Beobachtungen eines langes Zeitraumes? Welche Schulen sind gemeint? Grundschulen? Gymnasien? Gesamtschulen? Oberschulen? Freie? Staatliche?

        Was die Unternehmen angeht hält sich mein Mitleid in sehr eng umrissenen Grenzen – ich kenne noch Zeiten, da haben sie aussuchen können, welche Azubis sie nehmen und sie waren sehr, sehr wählerisch und haben oft fragwürdige Entscheidungen getroffen. In meinem Jahrgang waren 50-70 Bewerbungen keine Seltenheit. Jetzt ist es andersrum – und? Sie haben sich wenig um die gekümmert, die auf der Strecke geblieben sind, als sie die Auswahl hatten, warum sollte es uns jetzt kümmern?

      • Zum Letzten sollte es jemanden kümmern, weil das Märchen vom Tischleindeckdich und dem Esel der Dukaten speit, tatsächlich nur ein Märchen ist. Und wenn ein junger Mensch zu blöde ist, einen Arbeitsplatz zu erhalten, weil ihn die Schule dumm entläßt, der ihn ernährt, dann wird wohl jemand für ihn aufkommen müssen. Das Geld für den Sozialhaushalt kommt auch nicht aus dem Gelddrucker. Es gibt aber Menschen, die das annehmen.

      • Falsch – es hat diese Menschen immer gegeben. Nur hat es weder die Wirtschaft und auch sonst niemanden wirklich interessiert, weil ja genug andere Ausbildungswillige da waren. Sie sind halt untergegangen. Jetzt, da es weniger junge Menschen gibt, die sich klassisch ausbilden lassen wollen, schreit man plötzlich Zeter und Mordio. Immer eine Frage, was man wann wahrnehmen will.

  5. @Karl und @Possum: ich glaube das Ihr zumindest im Ziel einig seid, ihr möchtet eine Schule, die den Kindern eine Zukunft ermöglicht🙂,

    Meine Meinung zum aktuellen Schulsystem basiert auf 2 Erfahrungen, zum einen die als Schüler (ABI vor 20 Jahren gemacht) und die Erfahrungen als Schulsprecher/Kreischülersprecher….
    (Wir waren der erste Brandenburger Jahrgang, der nach 13 Jahren das ABI abgeschlossen hat, d.h. bis zum Abschluss der 10. Klasse galt für uns der Lehrplan der DDR) sowie aus Geprächen mit Eltern/Lehrern in der heutigen Zeit (ich selber habe keine Kinder) …

    >Die Schule ist nicht für die Disziplin verantwortlich. Sie ist für >Wissensvermittlung verantwortlich. Und noch einmal – wir haben din >Instrumentarien, aber solange die Eltern nicht am gleichen Strang >ziehen, sind die Lehrer machtlos. Und das sind eben gerne dieselben >Eltern, die ein sehr ambivalentes Verhältnis zu diesem Thema haben.

    Jein, ohne ein Minimum an Disziplin gehts es nicht und diese Disziplin zu lehren ist auch Aufgabe der Schule. Das „auch“ ist hierbei wesentlich, sofern das Elternhaus nicht die Grundlagen dafür legt, wird die Schule daran scheitern. Ein immer wiederkehrendes Beispiel sind die Eltern, welche bei jeder Gelegenheit auf die „faulen“ Lehrer verbal einprügeln. So etwas bleibt den Kindern auf Dauer nicht verborgen und wird mit dazu führen das Kinder Lehrer auch so sehen. Ich habe diese Veränderungen bei den Eltern noch in der Umbruchphase der Wiedervereinigung und danach miterlebt. Es gab eine starke Zunahme der Einstellung auf Elternseite in Richtung „Mein Kind macht soetwas nicht“ der Lehrer ist schuld, schlecht, unfähig, gemein etc…. (Ja es gab und gibt schlechte Lehrer, aber ich glaube die meisten Lehre gehören nicht dazu)…

    >aber solange die Eltern nicht am gleichen Strang ziehen, sind die >Lehrer machtlos….

    das trifft es auf den Punkt….

    Ich glaube nicht, das sich Disziplin und kritisches Denken auschliessen müssen, Lerndisziplin und Respekt vor dem Lehrer sind nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit Strammstehen und Kadergehorsam.
    aber es schliesst sich auch nicht aus… insofern teile ich die Bedenken gegenüber dem politschem Programm der AfD, wenn es nicht auch alle anderen Menschen betreffen würde, dann wäre mein Wunsch das AfD Wähler der Landtagswahlen einfach mal für ein Jahr das Programm dieser Partei zu kosten bekommen ( Abschaffung des Mindestlohns, 30 Stunden Zwangsarbeit pro Woche für Arbeitslose (mit 1000€ brutto) und so weiter…. )

    >Was die Unternehmen angeht hält sich mein Mitleid in sehr eng >umrissenen Grenzen – ich kenne noch Zeiten, da haben sie >aussuchen können, welche Azubis sie nehmen und sie waren sehr, >sehr wählerisch und haben oft fragwürdige Entscheidungen getroffen.

    da bin ich echt hin und her gerissen, ich habe es auch erlebt das Unternehmen sich nur die Rosinen rauspicken wollen…. andererseits kenne ich die Schwierigkeiten, die ein Freund von mit hat um Schulabgänger zu finden, die den Anforderungen an das Optikerhandwerk genügen…. Alllerdings ist das auch der Tatsach geschuldet, das die Ausbildungsvergütung und das Gahalt in so manchen Berufen recht niedrig ist, das wiederum ist ein Problem der Arbeitgeber, you get what you pay for….

    • Bei mir ist es etwas länger her und Respekt vor dem Lehrer setzt voraus das der Lehrer sich so verhält das er Respekt verdient und Kompetent in seinem Beruf ist.

      Wenn ein Tonband pädagogisch keine Unterschied machen würde, warum dann einen Lehrer bezahlen.
      Hatte ich übrigens 4 Jahre in den Fächern, die die Grundlage meines Berufes sind.


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