Life

Let the games begin!

In einer Welt, in der man nicht den Fernseher anschalten darf, ohne den Eindruck zu bekommen, dass die Welt vor dem Abgrund steht. In der im Internet soviel Hass ausgeschüttet wird. In der gewählte Politiker anfangen, das eigene Land mehr und mehr zu isolieren und abzuschotten. In so einer Welt, an der man selbst langsam verzweifelt, ist man dankbar für jede Gelegenheit, dem eigenen Kind zu zeigen, wie es ist, wenn Kulturen friedlich aufeinander treffen.

Dass Schwarze, Weisse (und alles dazwischen), Christen, Muslime, Buddhisten, Hindi, Nicht-Gläubige (und alles dazwischen), Jungs, Mädchen (und alles dazwischen), Menschen aus allen möglichen Kontinenten  – dass all diese unterschiedlichen Menschen zusammen kommen. Sich durchaus ehrgeizig, aber fair sportlich messen. Miteinander essen, reden, feiern, wohnen. Sich einfach kennen und verstehen lernen. Freundschaften knüpfen.

Kind Nummer Eins hat dieses Jahr zum zweiten Mal die Gelegenheit bei den United Word Games in Klagenfurt mit zu machen. 10.000 Teilnehmer aus 40 Nationen nehmen teil in 13 Sportarten teil. Ich war letztes Jahr mit und habe diese vier Tage als unfassbar wertvoll empfunden. Sie waren wie eine Erholung, sie zeigten wie die Welt sein sollte. Sie waren eine Erfahrung fürs Leben.

Ich wünsche allen Beteiligten viel Spaß und viel Erfolg. Und uns allen wünsche ich, dass unsere Kinder viel von dem nach Hause mitnehmen, was sie dort erfahren. Damit die eigene, positive Erfahrung das ewige, häßliche Unken bestimmter Politiker, Medien und User ad absurdum führen.

 

 

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