Internet, Life

TschilpTschilp

Ja, mich hat es dann auch erwischt. Was heißt erwischt, ich wurde mit bösartigen Argumenten überredet und jetzt hab ich mich eben auf Twitter angemeldet. Vielleicht krieg ich dann endlich mal was von der Welt und seinen Bewohnern, die nicht im Dorf gestrandet sind, mit.

Und überhaupt, mein Name war schon weg. Alle drei. Deswegen bin ich jetzt das Engelspossum auf Twitter. Wollte ich nur mal so in den Raum werfen, den virutellen.

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Internet, Life

Zu früh gefreut…

An sich finde ich ja, daß die Digitalisierung des Schriftverkehrs sehr viel vereinfacht. Doch ja, wirklich. Erst gerade habe ich Rechnungen geschrieben, mich vertan und konnte einfach am Bildschirm löschen – kein Vergleich zu früher, als man ganze Pamphlete neu schreiben mußte.
Auch liebe ich meine Datenbank heiß und innig, ohne wäre ich ja komplett aufgeschmissen. Ich finde noch nicht mal Serienmails schlimm, sie haben mir bei Einladungen schon ziemlich Zeit erspart.

Allerdings, liebe Leute von Amazon, bedeutet das, daß man die entsprechenden Datenbanken pflegt, mails nicht unnütz durch die Gegend verschickt und geschultes Personal beschäftigt!!!

Wie ich hier erwähnt habe, wollte man mir einen freien Zugang geben, damit ich meinen Film online schauen kann. Und was hab ich mich gefreut. Doch dann passierte am Samstag….gar nichts. Ich bekam keinen Zugangscode. Also schrieb ich eine nette Mail auf die ich auch eine nette, wenn auch extrem kryptische Antwort bekam, die ich leider nicht verstand. Auch der zufällig im Haus lebende Amerikaner kräuselte nur verwundert seine Stirn und machte mit dem Fachausdruck

„Häh?“

seiner Ratlosigkeit Luft. Die fast englischen Wörter an sich verstanden wir wohl, allerdings machten weder Anordnung noch Bedeutung Sinn, was meine Frage anging, aber es stand da definitiv sinngemäß was von

„Ich hab ihren Account jetzt freigeschaltet“

Also dachten wir uns, wir probieren es einfach aus und gingen über meinen Account auf video-on-demand. Nur um dies hier zu bekommen:

„We have detected that you are not located within the US. Due to licensing restrictions Amazon Video On Demand customers must be located in the United States when viewing videos online. (What’s This?)“

Ach? Doch schon? Und die Tatsache, daß ich eine deutsche Adresse als Versendeadresse eingegeben habe, hat Euch das vorher nicht erahnen lassen? Und dass ich von einem Computer, dessen IP-Adresse in Deutschland beheimatet ist, bestellt habe (übrigens der gleiche Laptop, mit dem ich versucht habe, an den Film zu kommen), ließ Euch auch komplett im Dunkeln, ja?

Mit anderen Worten, ich stand da mit Popcorn in der einen und Weißwein in der anderen Hand und konnte trotz zweimaliger Versprechen meinen Film nicht sehen. Hmpf!

Liebe Amazons, wenn es diese Bestimmungen gibt, diese dämlichen, dann könnt Ihr da grundsätzlich erstmal nix für. Da hab ich dann eben Pech gehabt. Aber ihr könnt verdammich noch mal was dafür, wenn ihr mir erst den Mund wässerig macht und auf explizite Nachfrage auch noch sagt, daß es jetzt ginge – wobei ich den Verdacht habe, daß der Mitarbeiter in Bangalore mich genausowenig verstanden hat, wie wir ihn- und dann funktioniert es doch nicht! So vergrault man Kunden gerne mal.

Ich nehme Euch also hiermit den virtuellen „Best Customer Service Award“ wieder weg und ersetze ihn durch den „Letting False Hopes Grow Award“. Ich stell ihn Euch ins Netz. Ihr könnt ihn dann runterladen. Wenn Ihr Euch von einem deutschen Rechner aus einloggt, versteht sich.

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Internet, Life, Literatur

Erste!

Heute ist Samstag, der 21. März 2009. Dieser Tag wird von Tausenden von hysterischen, meist des englischen mächtigen Teens bis Mittdreißigern herbei gesehnt. Denn – in Amerika kommt die DVD von Twillight raus.

Nun bin ich weit entfernt davon, ein echter Twi-hard zu sein – aber ich dachte mir, es wäre nett den Film zu besitzen. Und jaaaaaa, ich gebe es zu, ich wollte auch die deutschen mir bekannten Fans („Damn, I´m in love with a fictional character!“) ein wenig ärgern.

Nun bekomme ich gestern eine Mail von Amazon. Die DVD käme ja morgen raus und man würde sich bemühen sie direkt zu verschicken, leider wäre da ja noch die Versendezeit, however – man hätte da eine tolle Idee: Wenn ich wollte, könnte ich mir den Film einfach vorab schon mal runterladen, dann könne ich ihn sofort sehen.

Abgesehen davon, daß ich das Wochenende leider gar keine Zeit habe, werde ich ihm mir trotzdem runterziehen. Erstens weil ich es cool finde, daß sowas jetzt funktioniert (also die Kombi aus echter DVD und reinem Film), zweitens, weil da mal einfach jemand mitgedacht hat und ich sowas prinzipiell unterstütze und drittens – weil ich es einfach kann.

Und natürlich hat das nichts damit zu tun, damit ich als möglichst Erste einen mehr als mittelmäßigen Film habe. Niemals nicht.

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Internet, Life

Drum überlege gut, was Du Dir wünschst…

Momentan kochen die Emotionen bezüglich des Internets ja mal wieder hoch. Manchmal könnte man meinen, sich im virtuellen Raum rumzutreiben sei die erste Stufe zu Massenmördertum.
Es kursieren wieder die wildesten Meldungen und Expertenmeinungen. Eines wird aber zu selten berücksichtigt.

Das Netz reißt zu spontanen Taten hin, die man nur als irre beschreiben kann. So bekam ich vorhin von einer Mituserin in meinem bevorzugten Forum per Post das hier

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und das nur, weil ich gesagt habe, ich sei dieser Kälte und des Drisselwetters überdrüssig und bräuchte mal eine Tüte Wärme.

Ja, das Internet ist grausam – die Schokolade hat soeben meine Figur ruiniert.

Danke Tina, you made my day!

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Internet, Life

Was wäre wenn?

Das Internet ist böse. Intrinsisch böse. Klar, das wissen wir alle, die wir die Medien verfolgen. Aber wie böse, hab ich jetzt durch meine Freundin, der Gattin von Herrn Thinkberg, erfahren müssen. Sie hat mich nämlich auf die Fanfiction-Seite gebracht. Ganz schlecht für Firmenführung, Blogeintragregelmäßigkeit und Kindererziehung. Ganz schlecht.

Dort schreiben nämlich Fans von diversen Büchern, Filmen u.ä. selbige um. Sie nehmen einfach ein Detail (oder auch mehrere) als geändert an und schreiben mit den gleichen Charakteren andere Geschichten. Natürlich sind welche darunter, die niemals einen Literaturpreis bekommen würden, aber erstaunlich viele lassen sich gut und spannend lesen. Ich frage mich, was diese Leute in der Pre-Internet-Zeit gemacht haben. Ich meine, es gab keine breite Plattform für diese Art von Literatur. Da sage noch einer, das Internet würde keine Kreativität fördern.

Es juckt einem wirklich in den Fingern, selbst was zu dem einen oder anderen Buch zu schreiben. Ehm, also eigentlich nur zu einem Buch im Moment.

Aber erst, wenn ich die 43 Kapitel von Wide Awake gelesen habe. Und wenn Frau Thinkberg mir nicht eine neue, dankenswerterweise schon selektierte Liste zukommen läßt. Oder ich mich selbst in den Tiefen der Seite verliere.

Wenn Ihr mich jetzt entschuldigen würdet, ich habe zu lesen.

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Internet, Life

Die Kunst, auf meine Blogroll zu kommen

So einfach ist das ja nicht. Man muß schon was Besonderes können/tun/machen, um bei mir rechts unten zu erscheinen.

Der Beetlebum hat es auf zweierlei Weise geschafft. Erstens hat er nur für mich diesen Cartoon gemalt und dann meinte der Autor noch

„Ach, das ist der Deutsche, der Dr. Pepper mag“

Manche Leute bringen echt Opfer, um auf meine Blogroll zu kommen.

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Family, Internet

Die Geister, die ich rief

Ok, anscheinend übertreiben wir es doch ein wenig mit der frühen Erziehung von Medienkompetenz.

Kind Nummer Zwei sah heute im LÜK-Buch von Kind Nummer Eins Richtungspfeile. Er nahm das Buch, legte es neben meinen Laptop, stupste immer wieder mit dem Finger auf die Bilder und rief aufgeregt

„Mama, da klicken…da drauf klicken“

Das gibt wieder 5 Euro in die alternative Elternkasse. Mindestens!

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