Rückblick Februar 2015

Diese Rückblicke werden langsam echt zur Tradition.

Gelesen: Analog zum letzten Monat – viel, sehr viel leichte, nicht weiter erwähnenswerte Literatur.

Gesungen: Mit den Kindern im Auto.

Gehört: Meine üblichen Podcasts und sehr viel Husten von mir und dem Rest der Familie.

Gesehen: Sehr viel österreichische Schneelandschaft und Holiday on Ice:-)

Getrunken:  Sehr gute Weine und ein oder zwei Cocktails…

Gegessen: Ganz hervorragende österreichische Küche…yummy!

Gekocht: Es ging, irgendwie war es diesen Monat mehr SchnelleKüchewaswirschonimmergemachthabenhauptsacheschmeckt.

Gebacken: Gingerbread Valentines Cookies als Anhänger für die Valentineskarten von Kind Nummer Zwei.

Gefreut: Über die guten Ergebnisse der Kinder beim Skirennen und von menschenleeren Loipen.

Gelacht: Dieter Nuhr.

Geärgert: Über einen Trainer, der meinte, Spielerinnen meiner Mannschaft lächerlich machen zu müssen…das tut man nicht.

Gekauft: Viele neue Schuhe für die Kinder…

Gespielt: hrm….Candy Crush

Geschrieben: Nichts wirklich Konstruktives leider.

Gefeiert: Siege bei Tunieren und Rennen.

Gesportelt: Langlauf angefangen und für gut befunden, das mache ich weiter. Und gerade als ich fit weitermachen wollte, raffte mich ein Virus dahin. Aber ich arbeite mich wieder hoch.

Gefühlt: Viel Ruhe, Loipen sind nicht wirklich beliebt im Wintersport und von daher hat man da echt seine Ruhe. Leider hat die Entspannung dann mit dem Virus auch spontan wieder nachgelassen.

Geknipst: Schneefotos. Viele Schneefotos.

Mehr Rückblicke gibt es übrigens beim wunderbaren Schäfchen.

Published in: on 1. März 2015 at 13:06  Comments (2)  

Paradies-Früchte

Falls irgendjemand jemals bezweifelt hat, dass Kind Nummer Eins von mir ist, so hat sie jetzt den endgültigen Beweis angetreten. Auf die Frage, was für einen Geburtstagskuchen sie sich denn wünscht kam die Antwort

“Keinen Kuchen. Ich wünsche mir einen Obstteller, so wie es ihn im Paradies geben würde. Mit allem drauf, was es an Obst gibt. Ganz für mich alleine!”

Genau, weil bei uns das Obst ja auch täglich strengstens portioniert und rationiert wird. Aber gut, ich erinnere mich, dass ich mir von meiner Mutter statt eines bunten Tellers zu Weihnachten immer einen mit Litschis und Kiwis (damals schier unerschwinglich) gewünscht habe.

Allerdings hat sie sich dann für die Schule wieder Muffins “Also, die, die Du immer machst und die am allerbesten sind.” gewünscht. Das beruhigt dann doch den Autor ungemein.

Published in: on 27. Februar 2015 at 08:06  Comments (3)  

Sieben Wochen Ohne

Mittlerweile ist es für mich eine schöne Tradition, beim “Sieben Wochen Ohne” mitzumachen. Nicht zwingend immer beim vorgegebenen Motto, sondern bei dem, was gerade für mich wichtig ist. Dieses Jahr allerdings mag ich das Motto.

“Du bist schön – Sieben Wochen ohne Runtermachen”

Wobei es eben weiter gefasst ist, als sich lediglich im Spiegel anzuschauen und einfach mal auf den Ausdruck der Augen und nicht die Krähenfüße daneben zu sehen. Es geht darum, ein positiveres Allgemein-Bild zu bekommen – eben nicht erst auf die Mißstände (“Müssen die echt jetzt rasen mähen”) zu sehen sondern das Schöne darin (“Endlich wird es wieder warm, kommst Du kurz auf einen Kaffee auf der Terasse rüber?”). Sozusagen, die Kunst des “Nicht-Genervtseins” zu erlernen.

Ich freu mich auf die Herausforderung – wobei die Sache mit dem Spiegel da bei weitem die spannenste sein wird, wenn mich meine Erinnerung von heute morgen nicht täuscht.

Published in: on 17. Februar 2015 at 07:32  Comments (1)  

Mütterweisheit des Tages

Noch schlimmer als ein Kind, das krank ist? Ein Kind, das genau das hat, woran man selbst erst Tage zuvor gelitten hat und von dem man weiß, *wie* bösartig der Infekt ist und was er mit einem macht.

Meinen armen Sohn hat es seit heute Nacht erwischt und weil seine Luftröhre noch nicht so groß ist, keucht und röchelt er sehr herzzerreißend.

Ach Mann, ich nähme die letzte wirklich bescheidene Woche mit Kußhand noch mal auf mich, wenn das Kind jetzt nicht so leiden müßte.

Published in: on 15. Februar 2015 at 09:25  Comments (1)  

Die 12 von 12 im Februar

müssen diesen Monat leider ausfallen. Sie würden eh nur aus einem Bild bestehen, auf dem Tee, Tabletten und Tropfen zu sehen sind. Dreiviertel der Familie ist krank und ausnahmsweise inkludiert das auch mal mich.

Nächsten Monat dann mal wieder.

Published in: on 12. Februar 2015 at 12:44  Comments (2)  

Dinge, die man zum ersten Mal tut

Momentan bin ich wieder auf dem Berg und da dieses Jahr umständehalber weder Mann noch Possum-Vater dabei sind, bin ich mit den Kindern alleine.

Das klappt auch sehr gut – nur an die Sache mit dem Abendessen muss ich mich noch gewöhnen. Denn wie schon mal beschrieben mache ich es hier unter fünf Gängen nicht. Nun essen meine Kinder aber noch vom Kinderbuffet und haben wirklich keine Lust, sich jeden einzelen Abend eineinhalb Stunden mit Muttern hinzusetzen. Die wiederum ihrerseits keine Lust hat, die Köstlichkeiten in sich hinein zu schlingen.

Also wird die Brut irgendwann zwischen Suppe und Zwischengang entlassen und ich widme mich Wein, Essen und Buch.

Und was soll ich sagen? Was am ersten Tag noch seltsam war, ist ab dem zweiten Tag ganz wunderbar entspannend. Ich muss mich mit niemandem unterhalten, habe meine Ruhe und kann in meinem Tempo essen. Und die guten Seelen des Speiseraums kümmern sich ganz herzig.

Gut, ich würde das nicht immer haben wollen, so ein oder zwei gute Gespräche am Tisch sind auch nett ab und an – aber so als Urlaub zwischendrin durchaus erholsam.

Published in: on 5. Februar 2015 at 20:28  Comments (1)  

Rückblick Januar 2015

So, dann hätten wir den ersten Monat auch schon wieder geschafft. Wahnsinn…
Dann als mal mein Rückblick:

Gelesen: : Erstaunlich viel, aber auch erstaunlich viel leichte Literatur, um es mal sehr freundlich auszudrücken. Ganz vorne dabei die “Not quite”-Serie von Catherine Bybee. Und dann habe ich Stunden mit meinem neuen “Hausgemacht – die Kochwerkstatt” von Tim Hayward verbracht.

Gesungen: Udo Jürgens rauf und runter…

Gehört: Meine üblichen Podcasts

Gesehen: “Lost Girl” und ganz neu “Agent Carter”, eine Serie über die fast Freundin von Captain America. Ach ja und, eh….das Dschungelcamp natürlich. Immerhin habe ich damit auch wieder das TrashTV für dieses Jahr abgearbeitet.

Getrunken: Zu wenig. Ich muss mich da wieder mal mehr am Riemen reissen.

Gegessen: Viel Bodenständiges – die Kinder verlangte da danach.

Gekocht: Neben sehr viel Rind (120kg sind eine Menge Bulle) habe ich mich an Beef Jerkey probiert. Soooooo lecker! Als nächstes sind eigene Salamies dran.

Gebacken: Den sagenumwobenen Nutellastern und Schoko-Blätterteigtaschen

Gefreut: Über die grandiosen Zeugnisse der Kinder.

Gelacht: Über, ich gebe es zu, Tanja im Dschungelcamp

Geärgert: Schon ab und an, aber ging mit “tief durchatmen” weg.

Gekauft: Eine neue Mikrowelle, nachdem die Alter bösartigerweise den Geist aufgegeben hat.

Gespielt: Cluedo. Bingo mit meinen Englisch Kursen und gerade wieder sehr intensiv: Quartett.

Geschrieben: Die üblichen Reviews und (Outlanderfans festhalten) ein Interview mit Sam Heughan, wird allerdings erst nächste Woche veröffentlicht.

Gefeiert: Besagte Zeugnisse und deren Konsequenzen

Gesportelt: Laufen war eher nicht so viel, dafür war ich aber endlich wieder zwei Mal Badminton spielen mit der Option auf eine gewisse Regelmäßigkeit.

Gefühlt: Relativ gestresst, weil wirklich viel zu tun war, aber ich krieg es langsam in den Griff.

Geknipst: Viele Selfies, wobei die eher die Tochter gemacht hat.

Mehr Rückblicke gibt es übrigens beim wunderbaren Schäfchen

Published in: on 1. Februar 2015 at 08:22  Comments (2)  

Wenn eine Halle das Universum wäre

Ich bin ja eine bekennende Soccer-Mom. Wenn meine Kinder ein Spiel oder ein Tunier haben, dann sind entweder der Autor oder ich da. Teilweise fahren wir bis zu zwei Stunden zu den Tunieren. Die Kinder ihrerseits verlassen sogar Sonntagsmorgens um acht Geburtstags-Pyjama-Parties, damit sie spielen können. Eigenständig und auf Zehenspitzen, um nur ja niemanden zu wecken.

Und es war bei einer solchen Gelegenheit, bei der mir gesagt wurde, dass es zwar irre selbstständig und tough sei, wie das Kind so freiwillig aufstehen würde, aber man selbst ja doch froh sei, dass das eigene Kind keinen Sport oder sowas mache. Am Wochenende so früh raus und dann die ganze Zeit verplempern…ach nööööö.

Nun könnte man ja antworten, dass es aber wichtig für ein Kind sei, für das Selbstbewußtsein und Bewegung und so. Auch, dass die Eltern dabei sind und Interesse zeigen an dem, was die Brut macht ist bis zu einem bestimmten Alter eminient. Aber wenn ich ehrlich bin, ganz so eigennützig bin ich denn auch nicht.

Ich finde es spannend, dass man Menschen, kennenlernt, die in ganz anderen Umlaufbahnen kreisen, als man selbst. Klar, man kann sich hinstellen und das alles doof finden, weil es andere Gesprächsthemen sind, die man sonst so gewohnt ist. Der einzige Verbindungspunkt ist ja, dass die Kinder zufällig in einer Mannschaft spielen und sonst erstmal nichts.

Aber gerade das finde ich so spannend. Ich meine, früher, vor den Kinder, als ich noch studiert habe bzw. in der Lehre war habe ich ständig Menschen kennengelernt, die aus allen Schichten kamen und auch da hatte man meist nur einen Berührungspunkt. Manchmal hat sich mehr draus ergeben, manchmal nicht. Es haben sich Freundschaften entwickelt oder man war sich egal. Und genau so ist es jetzt auch.

Mittlerweile hat es sich sogar so entwickelt, dass sich einige Eltern von uns freiwillig ausserhalb einer irgendwie gearteten Halle oder eines Platzes treffen, man soll es nicht meinen. Einfach, weil man festgestellt hat, dass die unterschiedlichen Umlaufbahnen sich immer mal wieder kreuzen. Und weil, man soll es nicht glauben, tatsächlich noch andere Themen hat, als die spielenden Kinder.

Wenn man es denn nur zulässt.

Published in: on 29. Januar 2015 at 19:35  Hinterlasse einen Kommentar  

Der Moment

in dem Dein 8jähriger auf die Aussage

“Iss mal bitte Deine Pommes auf, die werden kalt!” mit vernichtendem Blick auf die Kartoffelstäbchen antwortet

“Ach Mama, kann ich nicht lieber noch eine Bowl of salad bekommen?”

Tschakka.

Published in: on 24. Januar 2015 at 15:47  Comments (1)  

Tugenden, die Kinder lehren

Ich bin gestern von einer werdenden Mutter gefragt worden, ob und wie mich meine Kinder verändert haben.

Ehm….

Wenn jemand in der Lage ist, Kinder zu bekommen und sich absolut nicht zu verändern, dann fände ich das sehr, sehr bedenklich. Auch wenn ultracoole Menschen beiderlei Geschlechts meinen, man könne mal eben so ein Kind rausploppen und das war es dann – nein. Sicher mag es Ausnahmen geben, aber das Gros wird zu einem irgendwie gearteten Muttertier – und das manifestiert sich jetzt nicht in Schlabberlook und rausgewachsenen Strähnen.

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Ich habe mich nämlich gefragt, welche Eigenschaft es gibt, die ich durch die Kinder gewonnen habe – also neben Leidensfähigkeit, Konsequenz und der Fähigkeit, irgendwie immer zu funktioneren. In meinem Fall ist es die Geduld.

Ich war immer ein extrem ungeduldiger Mensch, Dinge mußten *jetzt* passieren. Ich war eine derjenigen, die auf die Einstellungsfrage “Was ist ihre größte Schwäche?” nicht aus Koketterie mit “Ich bin manchmal etwas ungeduldig” geantwortet hat. Im Gegenteil, ich fühlte mich schuldig, weil ich gelogen hatte. Ich bin nicht manchmal ungeduldig gewesen – ich war es immer und ständig mit dauerndem Kundtun dieses Zustandes. Die paar Menschen, die mich noch von damals kennen werden dass mit an headbanging erinnerndem Kopfnicken bestätigen.

Das habe ich mir heute wieder ins Gedächnis gerufen, als ich zum gefühlten 56ten Male mit meinen Schülern über bestimmte Phrasen ging. Früher wäre ich beim dritten Mal ausgetickt. Spätestens. Heute ist mir das egal, erkläre ich es eben zum 57ten Mal. Na und? Irgendwann wird das schon.

So, wie irgendwann auch Socken alleine angezogen wurden. Die Gabel allein unfallfrei ins Mündchen geführt oder sich daran erinnert wurde, wozu eine Toilette doch gut sein könnte.

Sicher, es gibt immer Momente, da wird es dann auch mal zuviel – aber die kommen nur noch einen Bruchteil so häufig vor wie damals. Deswegen verläuft mein Leben auch wesentlich entspannter als damals, als ich mich leider dauernd aufregen mußte, weil der Rest der Welt nicht so wollte, wie ich. Und vor allem nicht so schnell wie ich.

So, und jetzt muss ich hoch und der Brut völlig ruhig und entspannt erklären, das sie jetzt bitte das Kichern aufhören und schlafen sollen. Zum dritten Mal heute. Die Tatsache, dass mein Ton dabei nicht mehr ganz so freundlich ist, hat nichts mit einer etwaigen Ungeduld zu tun sondern lediglich mit der fortgeschrittenen Stunde.

Ganz bestimmt. Wirklich.

Published in: on 19. Januar 2015 at 21:24  Hinterlasse einen Kommentar  
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