Monatsrückblick März 2015

Gelesen: Mich hat noch mal wieder das alte FanFiction-Laster erwischt. Hmpf.

Gesungen: “Kommt schon Mädels, kämpfen und siegen….” und andere Schlachtgesänge. Bald darf ich nicht mehr mit.

Gehört: Sehr oft “Claire de la lune” in sehr verschiedenen Stadien der Perfektion.

Gesehen: “Kingsman” – so richtig im Kino. Sehr toller Film.

Getrunken: Viele Smoothies und ab und an einen leckeren Abendwein

Gegessen: Nichts so wirklich Spektakuläres. Mehr so das übliche

Gekocht: Polenta das erste Mal. Doch ja, wird es hier jetzt öfter geben. Allerdings eher in der cremigen Form.

Gebacken: Osternester und Cookies

Gefreut: Über die Fortschritte der Brut im Sport sowie deren relative Begeisterung, mir zu helfen. Und den ersten Wein im Strandkorb der Nachbarin.

Gelacht: Ja, auch, doch.

Geärgert: Über den dämlichen Creep aus dem letzten Post.

Geweint:/strong> Aus Fassungslosigkeit über die Sinnlosigkeit des Germanwingsabsturz.

Gekauft: Die Bademode für dieses Jahr. Sieht gut aus. Sogar angezogen.

Gespielt: Tabu

Gefeiert: Die Geburtstage von Kind Nummer Eins und dem Autor.

Gesportelt: Ja, doch…es wird, es wird.

Gefühlt: Alles gut, diesen Monat.

Geknipst: Zu wenig, muss wieder mehr werden.

Mehr Einblicke gibt es beim Schäfchen.

Published in: on 1. April 2015 at 19:21  Hinterlasse einen Kommentar  

Creeps auf Tour

Kind Nummer Eins und ich waren am Samstag beim Halbfinale der Championsleague der Volleyballer – zwei tolle Spiele, gigantische Stimmung und ein wunderbares Erlebnis.

Mit einem Wermutstropfen. Wir hatten, weil ich leider spät, aber nicht spät genug für die Zusatztribüne dran war, nur Stehplätze ergattert. An sich nicht schlimm, wir waren früh genug da, sicherten uns einen guten Platz und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Kurz vor dem ersten Anpfiff stellte sich genau hinter uns ein Mann auf, der – nun, nicht so sehr vertrauenswürdig aussah. Er hatte diesen Habitus, der darauf hindeutete, dass er mit Sicherheit in einer psychischen Verfassung war, die Hilfe benötigte. Oder anders ausgedrückt: He gave us the creeps.

Es war genug Platz, dass man nicht in zweiter Reihe stehen mußte, er aber blieb wie festgewurzelt genau hinter uns. Nicht nah genug uns zu berühren, aber doch so nah um in dem zu stehen, was die Amerikaner “personal space” nennen. Stand da die ganze Zeit und starrte uns an. Er hat kaum auf das Spiel geachtet, kam noch ein Stück näher, auf meinen Blick nach hinten, wich er wieder ein paar Zentimeter nach hinten und starrte uns weiter unter seiner Mütze intensiv an.

Frage: Was macht man da? Ich konnte ja schlecht einen Ordner holen und sagen “Der Mann da starrt uns an.” Ansprechen, da bin ich ehrlich, konnte ich ihn auch nicht, da war was in diesem Blick, vor dem ich wirklich Angst hatte. Weg konnten wir auch nicht, da irgendwann alle Plätze besetzt waren und wir nichts mehr gesehen hätten. Letztendlich hat meine Tochter trotz meiner Versicherung, dass der Typ bestimmt ganz harmlos ist, es nicht mehr ausgehalten. Sie ist dann im dritten Satz zu einem Bekannten mit Sitzplatz gegangen und hat ihm vergegauckelt, sie können nicht mehr stehen. Der hat dann mit ihr getauscht für den Rest des Spiels, was den Creep zumindest dazu veranlasste zwei Meter zurück zu treten und von da aus nur noch mich anstarrte. Für das zweite Spiel konnten wir dann den Platz wechseln.

Ich weiss ja, ich sollte mehr Verständnis für Menschem mit offensichtlich psychischen Problemen aufbringen. Natürlich weiss meine Ratio auch, dass mir (und vor allem meinem Kind) bei so einer Veranstaltung nichts passieren kann. Aber wenn man solchen Blicken konstant ausgesetzt ist, das im Normalfall nicht zur Panik neigende Kind neben einem immer unruhiger wird und man so gar nicht mehr das Ereignis genießen kann, dann ist das mehr als nur nerven. Und nein, ich finde nicht, dass wir uns damit abfinden müssen, dass uns jemand regelrecht Angst macht. Nur – was tut man in einem solchen Moment anderes, als selbst zu gehen?

Es sagt einiges, dass wir uns im Block der Spielgegner im Endeffekt wesentlich sicherer gefühlt haben als in unserem eigenen. Sehr schade.

Published in: on 30. März 2015 at 06:48  Hinterlasse einen Kommentar  

Erschüttert.

Meine Gedanken sind bei den Opfer des Fluges 4U – 9525 und deren Angehörigen. Es tut mir so unendlich leid.

Published in: on 24. März 2015 at 21:15  Comments (1)  

Erkenntnis des Tages

Ich gebe zu, ich bin ein wenig hinterher mit meiner Wäsche. Der Berg gewaschener, aber noch nicht einsortierter (bügeln habe ich ja schon vor einer Dekade aufgegeben) wächst. Das ist nicht schön, aber aufgrund einiger, nicht genannter Umstände gerade schlecht zu ändern.

Wer nun aber glaubt, dass dies eine wunderbare Möglichkeit sei, Kinder zur Selbstständigkeit zu erziehen, der irrt. Man bekommt morgens um 6:49 Uhr lediglich eine empörte Jungenstimme zu hören

“Maamaaaaa, niemand tragt (sic!) Hosen in meinen Schrank!”

Erinnert mich irgendwie an den Anruf seines Vaters, der mir aus dem Studentenexil nach einer Woche erklärte, dass der Kühlschrank leer sei, er das auch schon angemerkt habe, sich an diesem Zusand aber nichts ändere.

So gesehen ist es gut, dass sein Sohn das schon 15 Jahre früher erfährt. Man soll die Hoffnung auf eine Lernkurve da ja nicht aufgeben.

Published in: on 17. März 2015 at 06:55  Hinterlasse einen Kommentar  

12 von 12 im März 2015

Und hier wieder der monatliche Blick durch mein Schlüsselloch. Mehr findet sich bei Caro.

Published in: on 12. März 2015 at 20:15  Hinterlasse einen Kommentar  

Zitat des Tages

Ich weiß nicht von wem es ist, aber es ist gut!

“Die kritischsten Momente in der Kindererziehung sind die drei Sekunden, in denen du dich zwischen Moralpredigt und High Five entscheiden musst.”   -Unbekannt-

Da hat jemand die wahren Tücken des Lebens erkannt.

Published in: on 11. März 2015 at 15:37  Comments (1)  

Erster

Unsere Wochenenden sind bekanntlich voll. Irgendein sportliches Ereignis ist ja immer, gerne auch sonntags. Da hat man es nicht leicht, den Kindern Grundkenntnisse für den Gottesdienst bei zu bringen, denn wenn ich auch nur ansatzweise versuchen würde, ein einziges Spiel durch einen Kindergottesdienst ersetzen zu wollen, wäre das eher….nun ja, nennen wir es kontraproduktiv.

Diesen Sonntag war aber mal nichts und daher haben wir zu Dritt beschlossen, man könne doch mal wieder in die Kirche gehen. Gesagt getan, wir gehen hin, das erste, zugegeben nicht wirklich aufregende oder gar für Kinderohren verständliche Lied wird gesungen. Aus dem Augenwinkel sehe ich Kind Nummer Zwei vertieft im Lied. Nach der Hälfte der Strophen spüre ich ein Zupfen und das Kind fragt im Schreigeflüster eines Achtjährigen

“Mama, ich hab das Lied schon fertig gesungen. Was soll ich jetzt machen?”

Deiner Mutter das Taschentuch reichen, damit sie den Lachanfall tarnen kann.

Published in: on 5. März 2015 at 19:32  Comments (3)  

Rückblick Februar 2015

Diese Rückblicke werden langsam echt zur Tradition.

Gelesen: Analog zum letzten Monat – viel, sehr viel leichte, nicht weiter erwähnenswerte Literatur.

Gesungen: Mit den Kindern im Auto.

Gehört: Meine üblichen Podcasts und sehr viel Husten von mir und dem Rest der Familie.

Gesehen: Sehr viel österreichische Schneelandschaft und Holiday on Ice:-)

Getrunken:  Sehr gute Weine und ein oder zwei Cocktails…

Gegessen: Ganz hervorragende österreichische Küche…yummy!

Gekocht: Es ging, irgendwie war es diesen Monat mehr SchnelleKüchewaswirschonimmergemachthabenhauptsacheschmeckt.

Gebacken: Gingerbread Valentines Cookies als Anhänger für die Valentineskarten von Kind Nummer Zwei.

Gefreut: Über die guten Ergebnisse der Kinder beim Skirennen und von menschenleeren Loipen.

Gelacht: Dieter Nuhr.

Geärgert: Über einen Trainer, der meinte, Spielerinnen meiner Mannschaft lächerlich machen zu müssen…das tut man nicht.

Gekauft: Viele neue Schuhe für die Kinder…

Gespielt: hrm….Candy Crush

Geschrieben: Nichts wirklich Konstruktives leider.

Gefeiert: Siege bei Tunieren und Rennen.

Gesportelt: Langlauf angefangen und für gut befunden, das mache ich weiter. Und gerade als ich fit weitermachen wollte, raffte mich ein Virus dahin. Aber ich arbeite mich wieder hoch.

Gefühlt: Viel Ruhe, Loipen sind nicht wirklich beliebt im Wintersport und von daher hat man da echt seine Ruhe. Leider hat die Entspannung dann mit dem Virus auch spontan wieder nachgelassen.

Geknipst: Schneefotos. Viele Schneefotos.

Mehr Rückblicke gibt es übrigens beim wunderbaren Schäfchen.

Published in: on 1. März 2015 at 13:06  Comments (2)  

Paradies-Früchte

Falls irgendjemand jemals bezweifelt hat, dass Kind Nummer Eins von mir ist, so hat sie jetzt den endgültigen Beweis angetreten. Auf die Frage, was für einen Geburtstagskuchen sie sich denn wünscht kam die Antwort

“Keinen Kuchen. Ich wünsche mir einen Obstteller, so wie es ihn im Paradies geben würde. Mit allem drauf, was es an Obst gibt. Ganz für mich alleine!”

Genau, weil bei uns das Obst ja auch täglich strengstens portioniert und rationiert wird. Aber gut, ich erinnere mich, dass ich mir von meiner Mutter statt eines bunten Tellers zu Weihnachten immer einen mit Litschis und Kiwis (damals schier unerschwinglich) gewünscht habe.

Allerdings hat sie sich dann für die Schule wieder Muffins “Also, die, die Du immer machst und die am allerbesten sind.” gewünscht. Das beruhigt dann doch den Autor ungemein.

Published in: on 27. Februar 2015 at 08:06  Comments (3)  

Sieben Wochen Ohne

Mittlerweile ist es für mich eine schöne Tradition, beim “Sieben Wochen Ohne” mitzumachen. Nicht zwingend immer beim vorgegebenen Motto, sondern bei dem, was gerade für mich wichtig ist. Dieses Jahr allerdings mag ich das Motto.

“Du bist schön – Sieben Wochen ohne Runtermachen”

Wobei es eben weiter gefasst ist, als sich lediglich im Spiegel anzuschauen und einfach mal auf den Ausdruck der Augen und nicht die Krähenfüße daneben zu sehen. Es geht darum, ein positiveres Allgemein-Bild zu bekommen – eben nicht erst auf die Mißstände (“Müssen die echt jetzt rasen mähen”) zu sehen sondern das Schöne darin (“Endlich wird es wieder warm, kommst Du kurz auf einen Kaffee auf der Terasse rüber?”). Sozusagen, die Kunst des “Nicht-Genervtseins” zu erlernen.

Ich freu mich auf die Herausforderung – wobei die Sache mit dem Spiegel da bei weitem die spannenste sein wird, wenn mich meine Erinnerung von heute morgen nicht täuscht.

Published in: on 17. Februar 2015 at 07:32  Comments (1)  
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