Kleider machen Diskussionen

Als angeheiratete Amerikanerin werde ich ja immer wieder mit (Vor-)Urteilen konfrontiert. Gerne auch mit dem, dass alle Amerikaner ja so entsetzlich prüde seien. Das Vorurteil selbst werd ich jetzt mal nicht auseinander nehmen, das hat der Autor hier viel besser getan, als ich es je könnte – auch wenn ich im Gegensatz zu ihm nicht der Meinung bin, dass diese Meinung ausstirbt.

Wie ich drauf komme? Nun, in Baden-Würtenberg und Brandenburg wurde Mädchen verboten in Hotpans und knappen Shirts zur Schule zu kommen. Was sogar rechtlich machbar ist, wenn die Kleidung den Schulfrieden stört.

Nun stellt sich mir allerdings die Frage, was genau an Kleidung den Schulfrieden stören kann. Schreit Kleidung laut im Unterricht? Wirft sie mit Linealen um sich? Gibt sie freche und destruktive Antworten? Legt sie Furzkissen auf den Lehrerstuhl? Mitnichten. Sie stört die Aufmerksamkeit der Jungs (sagen die Direktoren) und des Lehrpersonals. Sie lenkt sie ab. Im schlimmsten Fall verleitet sie sogar dazu, vielleicht mal hinzugreifen, wo man nicht hingreifen sollte. Das geht nicht. Natürlich nicht. Also Mädels, zieht Euch gefälligst ordentlich an, damit ihr nicht die Schulfrieden und das Moralempfinden des Lehrpersonals stört. Hier habt ihr ein Shirt. Wenn ihr nicht belästigt werden wollt, dann ändert euer Verhalten. Es ist nur zu Eurem Besten.

Zeitsprung, Ende der 80er des letzten Jahrhunderts. Das junge Possum war wild und rebellisch und der Madonna-Style gefiel ihm sehr. Ich hatte mehr Miniröcke, Netzstrumpfhosen, Makeup und Haarspray zuhause als eine durschnittliche Kaufhof-Filiale im Angebot. So bin ich rausgegangen, wann immer ich Lust dazu hatte. Ich erinnere mich noch sehr genau, dass mir in der Zeit oft von moralisch einwandfrei gekleideten Menschen mit dem Brustton der Überzeugung erklärt wurde, dass, sollte ich je vergewaltigt werden, ich selbst schuld wäre und man würde dann keinerlei Mitleid mit mir haben. Das ist jetzt 25 Jahre her.

Geändert hat sich leider nur, dass wir mittlerweile Wörter für solche Aussagen haben: Victim Blaming und Rape Culture. An der Tatsache, dass Mädchen und Frauen selbst schuld sind, wenn andere Menschen sich zu Übergriffen verbaler oder tätlicher Natur hinreissen lassen wurde eisern festgehalten. Ich hab es damals nicht verstanden und verstehe es heute nicht. Und in diesem Leben will und werde ich diese Sichtweise auch nicht mehr verstehen.

Natürlich, so offen sagt das das keiner mehr. Heute ist man etwas subtiler – aber dieser Unterton schwingt in jedem “Müssen die sich wirklich so anziehen, dass man alles sieht?” mit. Das eigene Moral- und Ästhetikempfinden wird malträtiert. Man will sich sowas nicht ansehen. Das ist schließlich eine Zumutung.

Mein revolutionärer Rat – guckt weg. Ich kann Männer mit Socken in den Sandalen nicht ausstehen. Ich kriege die Krise bei Hipstern mit Bärten im Gesicht und grauer Wollsocke auf dem Kopf, diese bunten Muster überall machen mich aggro und ich oute mich mal, ich hasse es, wenn ich die sprießenden Achsel- und Schamhaare anderer Menschen aus Achseln, Badeanzügen und Badehosen herausquellen sehe. Na und? Das ist mein ureigenstes Problem. Niemand zwingt mich, hinzusehen. Dann fixiert man einen Punkt knapp neben dem Kopf der betroffenen Person und gut ist es. Problem gelöst. Allerdings stehe ich jedem Achselhaarlangträger sofort bei, sollte jemand auf die Idee kommen, dass die Menschheit bitte ihr Körperhaar nur noch rasiert oder zumindest gestutzt zu tragen habe oder er ist zum verbalen Abschuß freigegeben.

Was natürlich nicht bedeutet, dass man mit den Mädels nicht reden muss. Sie fragen, warum sie soviel zeigen, was genau dahinter steckt. Unsicherheit, Pubertät, Gruppendruck, Rebellion, Ausdruck ihrer Selbst oder alles zusammen. Oder gar nichts von dem. Man sollte ihnen aufzeigen, wie sie auf andere wirken und ihnen dann die Wahl lassen, wie sie rumlaufen wollen. Wie jeder anderen Bevölderungsgruppe auch. Zu diesem Gespräch gehört dann im übrigen eine sehr klare und deutliche Ansage, dass sie nicht schuld sind, wenn jemand übergriffig wird. Punkt. Ohne Wenn. Ohne Aber. Jemand, der seine/ihre Hände nicht bei sich behalten und seinen/ihren Mund nicht halten kann ist der Aggressor und nicht die/derjenige, die sich einfach nur kleiden, wie sie wollen.

Im übrigen meinte der Amerikaner im Haushalt, als er von den T-Shirts hörte, er wolle nie wieder was über Texas und die prüden Amis hören. Recht hat er. Wer im Glashaus sitzt, sollte mit Steinen sehr, sehr vorsichtig sein.

Published in: on 10. Juli 2015 at 07:50  Comments (3)  

Hellas-Versteher unter sich

Es ist mal wieder Zeit für die Welt da draussen. Ich hab lange überlegt, ob ich überhaupt was zu Griechenland schreiben soll oder ob man da nur verlieren kann. Zu festgefahren die Meinungen, zu hochgekocht die Emotionen. Aber einige Äußerungen meiner meist deutschen Mitbürger werden gebetsmühlenartig runtergerattert, dass man tatsächlich einen solchen Artikel auf Halde legen könnte und nur noch die Akteure per Bot ändern lässt.

1. Griechenland wird von der Europäischen Union ungerecht behandelt.

Nein – Griechenland behandelt die Griechen selbst ungerecht. Korruption kommt in allen Ländern vor, machen wir uns mal bitte nichts vor. Aber wenn man konsequent keine Steuern eintreibt – und schon gar nicht von der Geldelite des Landes – dann darf man sich nicht wundern, wenn die Staatskasse mehr oder minder den Bach runtergeht. Wenn man sich nicht minderkonsequent sämtlichen Reformen verweigert oder wenn sie sich gar nicht mehr umgehen lassen nur bei den Schwächsten der Gesellschaft ansetzt, dann kann man keine Hilfen erwarten, die nicht an Bedingungen geknüpft sind. Wenn die Europäische Union jetzt weiter nachgibt, dann wird tatsächlich jemand sehr ungerecht behandelt und zwar die Spanier und die Portugiesen. Länder, in denen es potentiell nicht so wirklich besser aussieht, aber die Reformen angestossen haben. Und zwar welche, die bösartig weh tun und die von ihren Bürgern sehr, sehr viel abverlangen. Die sich aber in der Hoffnung auf bessere Zeiten durchbeissen, auch weil sie wissen, dass besagte Reformen dringend notwendig sind um langfristig ohne Hilfen zu überleben. Das verdient höchsten Respekt und jede Hilfe, die sie bekommen können.

2. Die Griechen sollen selbst entscheiden.

Ja, bin ich auch voll für. An sich finde ich es sehr interessant, dass Politiker in anderen Ländern ihren Bürgern mehr zutrauen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen als die in Deutschland. Unsere wissen schon warum sie diese Art von Volkswillen lieber mal nicht wollen. Von daher eine an sich ersteinmal honorable Entscheidung. Aber: Schon der Ansatz war eine Farce – denn es wurde über etwas entschieden, was eigentlich gar nicht mehr zur Debatte stand. Der Zeitpunkt der Abstimmung lag deutlich hinter dem Auslaufen des Angebotes. Die griechische Regierung hat also etwas zur Abstimmung gestellt, was gar nicht mehr in ihrer Hand lag. Es wäre sehr, sehr interessant geworden, was passiert wäre, hätten die Griechen mit Ja gestimmt – damit wäre die Europäische Union sehr unter Druck geraten. Nun hält sich mein Mitleid für die Legislative der Europäische Union in engumrissene Grenzen, ich habe nur was gegen Erpressung. Aber zu der kam es ja nicht, Griechenland hat entschieden. Die Menschen dort wollen kein weiteres Rettungspaket zu den Bedingungen, die Ihnen gestellt wurden. Das ist eine völlig legitime Sichtweise und vollkommen zu respektieren. Haben die Griechen nun ein Recht darauf, dass jetzt neu verhandelt wird? Dass sie jetzt andere Bedingungen bekommen? Genau hier gehen die Meinungen auseinander. Meine ist ein klares: Nein. Für mich hat dieses Verhalten was von dem eines Kindes: Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Übersetzt: Wir wollen Euer Geld aber ihr dürft uns nicht sagen, was wir tun sollen, damit wir es Euch zurück zahlen können. Das wäre dann noch diskutabel, wenn es Hoffnung gäbe, dass dies geschehen würde. Die gibt es im jetztigen System aber nicht. So, wie Griechenland das Recht hat, Bedingungen nicht anzunehmen, hat die Europäische Union das Recht, Geld eben nicht zu zahlen, wenn bestimmte Bedingungen nicht eingehalten werden. So einfach ist das.

3. Die internationale und vor allem deutsche Presse ist tendentiös und böse.

Das Totschlagument, das bei jedem, aber auch jedem politischen Event von der einen oder anderen Seite rausgekramt wird. Ob es nun von Pegida, kommunistischen Genossen oder allem dazwischen benutzt wird, ist dabei egal. Es wird dadurch nicht richtig. Natürlich ist “die Presse” niemals neutral – einfach aus dem Grund, weil es “die Presse” oder gar “die Medien” nicht gibt. Was es gibt ist eine schier unglaubliche Menge an Informationen, die durch stetig wachsende Anzahl von Kanälen veröffentlicht werden. Das ist gut so, denn jeder, der sich wirklich umfassend informieren will und die Zeit dazu hat, der kann das heutzutage tun. Klar im Vorteil ist man, wenn man noch eine Fremdsprache spricht, aber auch so funktioniert es ziemich gut. Es liegt also nicht “an den Medien”, wenn die eigene Meinung nicht genug in der Presse vertreten ist. Es liegt m.E. daran, dass man selbst sehr selektiv mit seinen Medien umgeht. Nämlich denen, denen man sich am nächsten fühlt. Auf die und deren Argumente lässt man sich am ehesten ein und macht damit das, was man den jeweils anderen vorwirft. Oder glaubt irgendwer ernsthaft, dass sich ein griechisches Boulevardblatt anders verhält als ein deutsches? Dass ein Artikel, der von einem eher konservativen Wirtschaftsexperten geschrieben ist, weniger tendentiöse Elemente enthält als der von einem eher sehr liberalem oder sozialdemokratischen? Wer das denkt, der sollte zurück in die sechste Klasse einer beliebgen Grundschule (in anderen Bundesländern weiterführenden Schule) gehen und den Bereich “Medien” im Fach Politische Bildung nochmals belegen. Da wird die Sache mit der “Meinungsbildung durch die Presse” noch mal sehr genau erklärt.

Ich habe genausoviel Ahnung, wie es weitergehen wird wie jeder andere auf diesem Planeten. Aber zwei Dinge weiß ich mit Sicherheit: 1. Die Welt wird durch das “Nein” der Griechen nicht untergehen. 2. Es war mit Sicherheit nicht die letzte Diskussion, die genau so und nicht anders geführt werden wird.

Published in: on 6. Juli 2015 at 08:21  Comments (7)  

Independance Day

To all my American friends and relatives out there:

Happy 4th of July!!!

Published in: on 4. Juli 2015 at 10:38  Comments (1)  

Kameras auch im Wandel der Zeit

Kind Nummer Eins hatte irgendwann mal eine Einmal-Unterwasserkamera geschenkt bekommen und damit irgendwelche Photos gemacht. Kind Nummer Zwei spielte gerade damit rum.

“Mama, kannst Du mal die Photos runterholen und speichern, damit ich sie löschen und neue Photos machen kann?”

Eh, nein.

“Nein, das geht nicht, das ist keine digitale Kamera, da ist ein Film drin, die müssen wir zum entwickeln bringen.” Kind dreht und wendet das Gehäuse.

“Wie? Entwickeln? Versteh ich nicht?” Ohje.

“Naja, da ist so eine schwarze Rolle drin, die ist jetzt mit Photos belichtet und die muss in einem sehr dunklen Raum ausgepackt und behandelt werden. Und dann bekommt man Photos auf Papier.” Stirnrunzeln.

“Mama, das hat aber keine Zukunft. Das ist sehr unpraktisch.”

Womit das Kind eindeutig recht hat.

Published in: on 30. Juni 2015 at 14:51  Comments (4)  

Kochbücher im Wandel der Zeit

Ich liebe ja alte Kochbücher. Nicht nur die ganz alten, sondern auch die unserer Mütter und Großmütter, auch wenn ich da nicht mehr so oft reinschaue. Aber wenn man sich anschauen möchte, wie sich unserer Geschmack und unsere Ernährung in den letzten Jahren verändert hat, dann sind diese Relikte vergangener Tage hoch interresant.

Frau Serienjunkie suchte heute zum Beispiel nach netten Tofu-Rezepten und so habe ich mal “Das grosse Gemüse Kochbuch” von essen&trinken rausgekramt. Das Buch stammt noch von meiner Mutter und war wohl irgendwie eine Sonderausgabe, die ISBN-Suche hat das Erscheinungsdatum auf 1998 datiert. Ich dachte, da könnte man vielleicht nette Gemüsebeilagen finden.

Erstaunlicherweise nicht. Denn zwar geht das Buch davon aus, dass man immer irgendwie ein Gemüse verwendet und es ist auch nach den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten gegliedert aber geschätzte 70% aller Gerichte sind – mit Fleisch in irgendeiner Form oder Fisch. Und die restlichen 30% sind Desserts. Zumindest so in etwa. Der Großteil aller Rezepte kommt nicht ohne aus.

Man stelle ich das heute vor – keine 20 Jahre später  würde niemand mehr auf die Idee kommen, ein Kochbuch, in dem auch nur ansatzweise Fleisch drin vorkommt als Gemüsekochbuch zu betiteln. Damals schon, es galt als ultimativ gesund, wenn drei Stücke Paprika zu identifizieren waren und die besagten drei Stücke waren für ein Drittel der Essenden Grund genug, das Gericht zu verweigern. Mindestens.

Nun bin ich weit davon entfernt, die Sichtweisen von damals zu kritisieren, das steht mir weder zu noch habe ich dazu Lust. Nur lässt es mich sehr in Gedanken zurück ob dessen, wie die die Kochbücher wohl in weiteren 20 Jahren aussehen werden. Und was meine Kinder zu den heutigen sagen werden.

Ich hoffe, ich bekomm das noch mit.

Published in: on 21. Juni 2015 at 16:17  Hinterlasse einen Kommentar  

12 von 12 im Juni 2015

Hier also die Fotos von meinem Juni-Tag. Mehr bei der wunderbaren Caro.

Published in: on 12. Juni 2015 at 19:21  Comments (2)  

Freiwillige Selbstkontrolle eines Kindes

Der Moment, in dem Dir Dein Achtjähriger auf Nachfrage, was er denn da auf Youtube sieht, mit toternstem Gesichtsausdruck erklärt

“Mama, das ist totally appropriate for my age. Wirklich, das hab ich schon durchgetestet. Nichts mit Blut und so. Das kann ich ruhig gucken.”

Und er war hoch empört, als ich es mir dann doch noch mal angeschaut habe. Das Lego-Movie-Spiele-Dingens.

Published in: on 9. Juni 2015 at 18:07  Hinterlasse einen Kommentar  

Das kleine Glück möchte bitte noch im Dorfe bleiben

Ich liebe mein Leben.

Auch wenn arbeitsmäßig alles drunter und drüber geht, auch wenn ich gerade nicht weiß, wo mir der Kopf steht und auch, oder gerade weil, nichts wirklich nach Plan verläuft.

Denn eigentlich wollte ich gestern um kurz nach halb sechs nur schnell zum örtlichen Griechen, um etwas zu besorgen und dann nach Hause eilen. Erstens hatte ich noch Abendessen für die Brut zu kochen und zweitens wartete ein Schreibtisch voller Arbeit auf mich.  Leider wurde ich von der Besitzerin gleich auf ein Glas Wein eingeladen. Gut, die Zeit mal wieder zu quasseln muss sein. Ich wollte gerade gehen, da radelte eine gute Forumsbekannte mit ihrem Freund quasi ins Lokal und ich setzte mich kurz dazu. Nach 15 Minuten, es war knapp halb sieben, rief ich die Kinder an und fragte, ob sie ihr Abendessen ins Restaurant respektive im Falle von Kind Nummer Zwei ins Wohnzimmer des Lokalbesitzersohnes verlegen wollen würden. Erstaunlich, wie schnell Kinder von A nach B kommen können, selbtsständig, wenn sie nur wollen.

So. Zwei Gläser Artos und drei Ouzo später, ich wollte gerade meinen Sohn holen, kam eine Schulfreundin meiner Tochter nebst Eltern rein, wir schrieben irgendwas um halb acht. Da kann man ja auch nicht einfach so gehen. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Um neun Uhr, weitere zwei Gläser Wein und Ouzo intus, waren wir wieder zuhause.

Gearbeitet habe ich an dem Abend genau Null, die Kinder waren gesättigt und sehr müde und wir drei hatten einen wundervollen Abend. Einen, den man nicht planen kann, weil er sich aus Zufällen zusammensetzt. Aber einen, an den ich mich noch sehr lange und gerne zurückerinnern werde.

Merke: Glück besteht nicht nur aus den großen Dingen sondern eben auch aus einem warmen Frühsommerabend, leichter Stimmung, netten Menschen und einem Glas Wein. Oder zwei.

Published in: on 5. Juni 2015 at 07:29  Comments (2)  

Rückblick Mai 2015

Dieses Mal sogar pünktlich!

Gelesen: “Seduced by Sunday” von Cathrine Bybee und immer mal wieder auffrischungsweise Outlander von Diana Gabaldon

Gesungen: “Akropolis – Adiiiiiiiieeeeeeeuuuuuu” geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Dann noch “Happy Birthday” in der Forengruppe. Und natürlich “So sehn Sieger aus….schalalalalala”

Gehört: Vögel. Viele Vögel. Meistens morgens gegen halb fünf.

Gesehen: “Outlander” und “iZombie”. Zu mehr fehlte die Zeit – ich bin froh, dass ich damit hinter her komme.

Getrunken: Prosecco mit Erdbeeren sowie relativ viel Weißwein.

Gegessen: Ziemlich viel Tapas, Grillgut und extrem gute Spanferkel.

Gekocht: Sehr viel Kartoffelsalate für die unterschiedlichsten Parties. Und den ersten diejährigen Spinat aus dem eigenen Garten.

Gebacken: Den Klassiker CCC.

Gefreut: Über die Vizemeisterschaft von Kind Nummer Eins.

Gelacht: An diversen Lagerfeuern und Feiern.

Geärgert: Über den blöden S-Bahnstreik.

Gegärtnert: Leider zuwenig, steht aber auf meiner Agenda für die nächste Woche. Zwangsweise. Sonst komme ich nicht mehr durch die Beete.

Gekauft: Viele Geschenke, es gab viel zu feiern diesen Monat.

Gespielt: Seit drei Tagen hat mich CandyCrush wieder *räusper*

Gefeiert: Zuallererst natürlich besagte Landesvizemeisterschaft, dann ein 50ter der sich als Hochzeitsparty entpuppte. Eine prima Forumsparty. Und ein schöner Geburtstag.

Gesportelt: Gelaufen und Klettergarten. Aber ich könnte doch wieder etwas disziplinierter werden.

Gefühlt: Rundrum zufrieden.

Geknipst: Mal hier mal da, das übliche.

Mehr wie immer beim wunderbaren Schäfchen.

Published in: on 31. Mai 2015 at 07:41  Comments (1)  

Brandenburgs morgendliche Fauna

Wir kennen ja die seltsamsten Leute und einer davon ist Ornithologe. Der Mann reist durch die Weltgeschichte, um mit seinem Fotoabpperat die wundersamsten Vögel abzulichten und hat nun wirklich Ahnung von der gefiederten Fauna dieser Welt.

Daher fragte der Autor ihn letztens auch, welche Vogelart es denn sein könnte, die morgens um circa 4:45 aus dem Schlafe erwacht, in den Randgebieten Berlins, Richtung Brandenburg beheimatet ist und sehr, sehr laut ist. Der Vogelkundler machte ein wichtiges Gesicht, wiegte bedeutungsvoll den Kopf und antwortete sinngemäß, dass er den sehr wohl kenne, er habe ihn auch im Garten und das possierliche Tier würde auf den schönen Namen “Scheiß-Vogel” hören.

Einen besseren Namen hätte man dem kleinen Zwitscherer wirklich nicht geben können.

Published in: on 26. Mai 2015 at 07:17  Comments (4)  
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